
IS1 I/O-Module
Digital Input Modul NAMUR für Installation in Zone 2 Typ 9470/25
3
S-BA-9470/25-16-12-0-de-/11/20162495 / 9470602310www.stahl.de Betriebsanleitung für das IS1-System
Zwischen dem Modul und den BusRail Abschlüssen muss
mindestens ein Modulsteckplatz Abstand eingehalten
werden!
✗An dem Modul dürfen entweder nur Stromkreise in der
Zündschutzart Ex nL, nicht-energiebegrenzte Stromkreise
der Zündschutzart Ex nA oder nicht-Ex-Stromkreise
angeschlossen werden. Eine Mischung an einem Modul ist
nicht zulässig!
✗Bei Anschluss von Ex nL Stromkreisen müssen die
Höchstwerte der angeschlossenen Feldgeräte zu den
Höchstwerten der Modul-Eingänge passen. Nach
IEC/EN 60079-15 gilt: Ui)Uo, li)Io, Pi)Po, Ci+Ccable (Co,
Li+Lcable (Lo.
✗Nach Anschluss des Moduls an einen nicht-
energiebegrenzten Stromkreis ist die Eigenschaft „Ex nL“
des Moduls nicht mehr gewährleistet! Vor dem erneuten
Gebrauch als zugehöriges energiebegrenztes Betriebsmittel
muss das Modul vom Hersteller oder einer anderen
geeigneten Stelle auf dessen Gebrauchsfähigkeit überprüft
werden.
✗Die Ex nL Stromkreise dürfen auch in
staubexplosionsgefährdete Bereiche der Zone 22 geführt
werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die angeschlossenen
Betriebsmittel, entsprechend der Anforderungen, für die
Kategorie 3D bescheinigt sind.
✗Sind an einem Modul Ex nL Stromkreise angeschlossen, so
ist das Arbeiten an den Stromkreisen sowie das Ziehen und
Stecken der steckbaren Klemmen X1 und X2 auch während
des Betriebs in Zone 2 zulässig.
✗Sind an einem Modul nicht-energiebegrenzte Stromkreise
angeschlossen, so darf an diesen nur im spannungsfreien
Zustand oder zu Wartungszwecken unter Beachtung von
IEC/EN 60079-17 Pkt. 4.6 in der Zone 2 gearbeitet werden.
Die steckbaren Klemmen X1 und X2 für die
Eingangsstromkreise müssen durch Verschraubung gegen
Lösen gesichert werden.
✗Die Schirme der Feldverkabelung müssen mit dem
Potentialausgleich des explosionsgefährdeten Bereichs
verbunden werden!
Dazu müssen die Schirme der Feldverkabelung möglichst
nahe der Eintrittstelle mit den, in den Gehäusen installierten,
Schirmschienen verbunden werden!
Die Schirmschienen müssen ebenfalls nahe der
Eintrittstellen der Feldverkabelung auf möglichst kurzem
Weg mit der Montageplatte verbunden werden!
Montage und Installation
Kennzeichnung der steckbaren Klemmen X1 und X2
✗Bei Anschluss von Ex nL-Stromkreisen müssen die gelben
Warnschilder ➀auf den Klemmen durch die dem Modul
beiliegenden Schilder mit der Ex nL-Kennzeichnung
überklebt werden.
✗Die dem Modul beiliegenden Schilder mit der Typangabe ➁
müssen an den Klemmen, entsprechend der Skizze,
unterhalb der Warnschilder angebracht werden.
Montage auf BusRail
•Feldgeräte an steckbaren Klemmen X1 und X2 anschließen.
•Gegebenenfalls Ex nL-Kennzeichnung auf Klemmen
anbringen.
•Schirme der Feldverkabelung möglichst nahe der
Eintrittstelle auf Erdungsschienen auflegen.
•Modul senkrecht auf vorgesehenen Steckplatz der BusRail
aufsetzen.
•Modul durch leichtes Drücken einrasten.
•Gegebenenfalls Trennwand zwischen Modulen einrasten.
•Steckbare Klemmen X1 und X2 auf Modul stecken und mit
Schrauben gegen Lockern sichern.
Die nationalen Errichtungsbestimmungen
(z. B. IEC/EN 60079-14) müssen beachtet werden.
Eigensichere und nicht-eigensichere Stromkreise
dürfen nicht in einem gemeinsamen Kabelkanal geführt
werden!
Zwischen Anschlussteilen eigensicherer und nicht-
eigensicherer Stromkreise muss ein Abstand von
mindestens 50 mm (Fadenmaß) eingehalten werden!
Vor Montage des Moduls neben einem Zone 1 Modul
(94../.2) muss eine Trennwand (ID-Nr.: 162740)
montiert werden!
An nicht-energiebegrenzten Stromkreisen darf im
explosionsgefährdeten Bereich nur in
spannungsfreiem Zustand gearbeitet werden! Die
steckbare Klemmen X1 und X2 müssen durch
Verschrauben gegen Lösen gesichert werden.
Die Schirme der Feldverkabelung müssen mit dem
Potentialausgleich des explosionsgefährdeten
Bereichs verbunden werden!
Dazu müssen die Schirme der Feldverkabelung
möglichst nahe der Eintrittstelle mit den, in den
Gehäusen installierten, Schirmschienen verbunden
werden!
Die Schirmschienen müssen ebenfalls nahe der
Eintrittstellen der Feldverkabelung auf möglichst
kurzem Weg mit der Montageplatte verbunden werden!
Das Modul kann während des Betriebs im
explosionsfähigen Bereich gefahrlos gesteckt oder
gezogen werden (hot swap).
Bei energiebegrenzten Stromkreisen können auch die
steckbaren Klemmen während des Betriebs im
explosionsfähigen Bereich gefahrlos gesteckt oder
gezogen werden.
Verwechslungsgefahr!
Die steckbaren Klemmen X1 und X2 müssen
entsprechend der angeschlossenen Stromkreise
gekennzeichnet werden.
Federzugklemmen
ID-Nr.: 162710, 162720
Schraubklemmen
ID-Nr.: 162708, 162719
05684E00
Ein Anschlussplan ist auf der Rückseite des
Einlegeschilds in der Abdeckklappe abgedruckt.
Der Betrieb des Moduls ist nur in folgenden
Montagelagen zulässig:
Montage senkrecht mit steckbaren Klemmen unten,
links oder rechts.
2
1
1
2