
SQlab |SPORTS ERGONOMICS |GRIFFE |EDITION DE 2020-01 |Seite 7
Kategorie 5 nach ASTM F2043-13
Fahrräder/Anbauteile dieser Kategorie können zusätzlich zu den in Kategorien 1, 2, 3 und 4 genannten
Einsatzbedingungen auch für extreme Sprünge und Abfahrten in rauem Gelände bei Geschwindigkeiten
über 40 km/h eingesetzt werden. Nicht abgedeckt ist der Einsatzbereich Dirt Jump!
Kategorie 4 nach ASTM F2043-13
Fahrräder/Anbauteile dieser Kategorie können zusätzlich zu den in Kategorien 1, 2 und 3 genannten
Einsatzbedingungen auch für Abfahrten in rauem Gelände bis zu einer Geschwindigkeit von max. 40 km/h
eingesetzt werden. Sprünge und Drops können hier bis zu einer Höhe von max. 122 cm vorkommen.
Auf unserer Website www.sq-lab.com nden Sie im Servicebereich unter Downloads eine Auflistung
aller Einsatzbereiche nach ASTM F2043.
Warnung
Jede Komponente hat ihre Belastungsgrenze, die bei Überlastung oder bei besonderen Fahrmanövern überschritten werden kann. Beach-
ten Sie folgendes:
• Überschreiten Sie niemals das zulässige System- und Fahrergewicht
• Benutzen Sie Ihre Grie nur innerhalb der angegebenen ASTM-Einsatzkategorie oder einer niedrigeren Einsatzkategorie (nach ASTM
F2043-13).
• Legen Sie nach Situationen mit besonders oder unerwartet großer Kraeinwirkung, wie zum Beispiel nach einem Sturz, Fahrfehler oder
einem Unfall, eine außerordentliche Inspektion ein. Im Zweifelsfall sollte das möglicherweise beschädigte Bauteil prophylaktisch aus-
getauscht werden. Gehen Sie in einem solchen Fall lieber auf Nummer Sicher und Fragen Sie Ihren SQlab Fachhändler um Rat.
• Zum Schutze Dritter, sollte ein nicht sofort und oensichtlich als defekt erkennbares Bauteil eindeutig als unbrauchbar markiert werden.
Warnung
Abbildungen der SQlab OX, R, und ltd. RUH Grie in Werbeanzeigen, sozialen Medien, Zeitschrien und Katalogen zeigen häu-
g Fahrer in Extremsituationen, die sehr gefährlich sind und zu schweren Verletzungen bis zum Tode führen können. Bei den abgebildeten
Fahrern handelt es sich meist um Pros, mit sehr großer Erfahrung und jahrelanger Übung. Versuchen Sie nicht ohne die notwendige
Erfahrung und Übung diese Fahrmanöver nachzustellen.
• TragenSie immer eine geeigneteSchutzausrüstung (Vollvisierhelm, Knie- und Ellenbogenschützer, Rückenprotektor, Handschuhe usw.).
• Nehmen Sie an Fahrtechnikkursen teil, die Sie entsprechend der Einsatzbedingung vorbereitet.
• Fragen Sie den Rennveranstalter, Streckenwart und/oder andere Fahrer nach den aktuellen Streckenbedingungen.
• Erhöhen Sie je nach Gebrauch die außerplanmäßigen Inspektionsintervalle.
• Tauschen Sie häuger und prophylaktisch den Lenker aus, besonders bei dem geringsten Zweifel einer Überlastung und bei kleinsten
Anzeichen eines Defektes.
• Rechnen Sie bei schnellen Abfahrten, Sprüngen, Drops und anderen extremen Fahrmanövern immer mit Ihren eigenen Grenzen und
denen Ihrer Ausrüstung.
• Rechnen Sie trotz Schutzausrüstung, viel Übung und langer Erfahrung immer mit schwersten Verletzungen.
Bedenken Sie, dass es sich bei Kategorie 5 um einen gefährlichen Extremsport handelt, bei dem es auch bei sehr gutem Fahrkönnen und
Streckenkenntnis zu unerwartet hohen und unvorhergesehen Belastungen kommen kann. Im Extremfall führt das zu einer Überlastung
und Bauteilversagen des Fahrrades und dessen Komponenten, insbesondere des Lenkers. Der genannte Einsatzbereich ist sehr riskant.
Rechnen Sie mit unvermeidbaren Stürzen, Verletzungen und Lähmungen bis hin zum Tod.