Wohler UL 23 Manuel utilisateur

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Wöhler UL 23 Ultraschall-Lecksuchgerät
mit Ultraschall-Sender US 23
Inhalt:
1. Spezifikationen................................................................................................2
2. Funktionsprinzip..............................................................................................3
3. Bedienung.......................................................................................................5
4. Fehlersuche ..................................................................................................10
5. Reinigung......................................................................................................11
6. Kalibrierung...................................................................................................11
7. Zubehör, Optionen ........................................................................................11
8. Ultraschall Sender US 23..............................................................................13
9. Reinigung......................................................................................................14
10. Kopfhörer ......................................................................................................14
11. Körperschallsonde.........................................................................................14
12. Konformitätserklärung...................................................................................15
13. Garantie und Service.....................................................................................16
Technik nach Maß
2016-06-17 Art. –Nr. 20548

Wöhler UL 23 / US 23
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1. Spezifikationen
2. Wichtige Hinweise
- Vor Inbetriebnahme des Gerätes ist die Bedienungsanleitung aufmerk-
sam zu lesen und in allen Punkten zu befolgen.
- Das Wöhler UL 23 und US 23 sollte grundsätzlich von fachkundigem
Personal für den vorgesehenen Zweck und innerhalb der spezifizierten
Daten eingesetzt werden. Eine Haftung oder Garantie für mit dem Ge-
rät ermittelte Ergebnisse oder für bei der Benutzung des Gerätes ent-
standene Schäden ist in jedem Fall ausgeschlossen.
- Vorsicht bei der Arbeit mit elektrischem Strom! Benutzen Sie den bieg-
samen (Plastik-) Wellenleiter und halten Sie einen angemessenen Si-
cherheitsabstand ein.
- Ultraschall-Dichtheitsprüfgeräte zeigen das Leck nicht an, wenn wäh-
rend der Prüfung keine Turbulenzen am Leck entstehen. Wenn ein
Verdacht auf den Austritt von Giftgas, Erdgas oder anderen brennba-
ren Gasen besteht und das UL 23 kein Leck findet, können Sie nicht
ohne weitere Prüfung davon ausgehen, dass kein Leck vorhanden ist.
Eventuell entstehen keine Turbulenzen am Leck, so dass eine andere
Methode zum Nachweis angewendet werden muss.
2.1.Anwendungen
Das UL 23 Ultraschall-Lecksuchgerät nimmt Ultraschallsignale auf und
wandelt sie in den für das menschliche Ohr wahrnehmbaren Frequenzbe-
reich um. Es eignet sich für die Leck-/Fehlersuche in vielen Über- und Un-
terdrucksystemen, z.B. an:
- Gasleitungen
- Trinkwasserleitungen
- Kühlaggregaten von Klimaanlagen
- Flüssiggas-Tankanlagen
- Druckluftanlagen
- Hydrauliksystemen
- Vakuumsystemen
- elektrischen Systemen: Schalter, Relais und sonstigen Kontakten

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Bei Anwendungen an drucklosen Systemen wird das UL 23 zusammen mit
dem Ultraschallsender US 23 eingesetzt. Hier eignet es sich ideal für die
Leck-/Fehlersuche, z.B. an:
- Gebäuden: Türen, Fenster und andere Undichtheiten (Unterstützung bei
der Lecksuche mit der BlowerCheck BC 21)
- Fahrzeugen: Scheiben, Türen, etc.
- Transportbehältern
- Kühlbehältnissen
Durch die Unabhängigkeit von der Art des zu untersuchenden Mediums
(Gas, Flüssigkeit) ergibt sich eine Vielzahl verschiedener Anwendungs-
möglichkeiten gerade in den Bereichen Heizung, Anlagentechnik, Gebäu-
de. Das UL 23 stellt damit für den dort tätigen Handwerker und/oder Inge-
nieur ein unverzichtbares kostengünstiges Hilfsmittel zur Lösung vieler
Dichtheitsprobleme dar.
3. Funktionsprinzip
Als Leck bezeichnet man jegliches ungewolltes Austreten einer Substanz
aus einem System bzw. bei Vakuum jegliches Eintreten in das System. An
Lecks entstehen Geräusche, da Reibung Schall erzeugt, wie beim Durch-
fluss von Wasser durch eine Leitung oder beim Entweichen von Luft aus
einem Reifen zu hören ist. Ultraschall entsteht nur dann an einem Leck,
wenn das Medium turbulent ausströmt. Hierzu muss die Strömungsge-
schwindigkeit beim Austritt des Gases hoch sein. Das UL 23 misst den
Ultraschall, der an dem Leck entsteht, und zeigt den Wert im Display an.
Parallel dazu ist eine Reproduktion des Schalls zu hören, dessen Intensität
proportional zur visuellen Anzeige steigt.
Das UL 23 detektiert den bei der turbulenten Strömungen von flüssigen
und gasförmigen Stoffen entstehenden Ultraschall. Entweicht Luft aus ei-
nem Loch im Reifen, ist ein Geräusch zu hören, da es sich um eine große
undichte Stelle handelt. Das Ohr nimmt jedoch nur etwa ein Drittel des
tatsächlichen Frequenzspektrums wahr. Bei kleinen Undichtigkeiten ent-
stehen nur Geräusche im Ultraschallbereich, die das menschliche Ohr nicht
wahrnehmen kann.

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Hier ein Beispiel: wird ein gerades Rohr an eine Gasquelle angeschlossen
und nicht geschlossen, so dass Gas in die Umgebung entweichen kann, so
entsteht kein Ultraschall, solange das Gasvolumen so niedrig ist, dass kei-
ne Turbulenzen entstehen. Entweicht dasselbe Gasvolumen aber durch
eine Öffnung, die nur einen Durchmesser von 0,1 mm hat, so können die
dadurch entstehenden Geräusche noch in einiger Entfernung gehört wer-
den.
Normalerweise handelt es sich bei diesen Öffnungen aber nicht um Löcher
mit glatten Rändern, sondern um Spalten mit zackigen Kanten und innen-
liegenden Kammern. Entweicht ein Gas durch solch eine Öffnung, so tut es
das mit turbulenten, zirkulierenden Bewegungen. Im Inneren eines Rohres
fließt das Gas in der Regel laminar, das heißt, dass eine Gasschicht sich
nicht mit den Schichten darüber oder darunter mischt. Diese Vorausset-
zung ist in der Regel in langen geraden Rohren bei niedriger Fließge-
schwindigkeit gegeben. Bei einem Gasaustritt aus einem geraden, langen
Rohr entsteht daher weniger Schall als beim Austritt durch einen schmalen
Spalt, da keine turbulente Strömung auftritt.
Die Intensität des am Leck entstehenden Schalls hängt von der Zähigkeit,
der Temperatur, der Geschwindigkeit, der Reynolds-Kennzahl, der Druck-
differenz über dem Leck und den physikalischen Besonderheiten der Öff-
nung ab. Daher kann ein kleineres Leck durchaus mehr Schall erzeugen
als ein größeres.
Das Lecksuchgerät UL 23 spürt Ultraschall auf, nicht Temperaturunter-
schiede oder Gasarten. Es ist kein Gasmessgerät. Aus diesem Grund lässt
es sich auch da noch erfolgreich einsetzen, wo andere Dichtheitsprüfgeräte
aufgrund von heftigem Wind oder starken Gaskonzentrationen keine sinn-
vollen Ergebnisse mehr liefern.

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4. Bedienung
4.1.Bedienelemente
Abbildung 4.1: Bedienelemente
1 On/Off-Schalter: im Betrieb gedrückt halten
2 LED-Anzeige: zeigt die Intensität des empfangenen Ultraschallsignals
3 Schieberegler zur Einstellung der Empfindlichkeit: obere Position ent-
spricht maximaler Empfindlichkeit
4 Kopfhöreranschluss
4.2.Bedienablauf
Stecken Sie das Kabel des Kopfhörers in die Buchse auf der rechten Gerä-
teseite. Schieben Sie den kleinen Hebel zur Anpassung der Empfindlichkeit
ganz nach oben (höchste Empfindlichkeit). Zum Einschalten drücken und
halten Sie die „ON/OFF“-Taste. Sie können die Taste mit dem linken Dau-
men gedrückt halten und mit dem linken Zeigefinger die Empfindlichkeit
einstellen. Beginnen Sie immer mit der höchsten Empfindlichkeit. Danach
reduzieren Sie sie, falls notwendig, um die Hintergrundgeräusche zu redu-
zieren. Sobald der „ON/OFF“-Knopf losgelassen wird, schaltet das Gerät
automatisch ab, um die Batterie zu schonen.
Das UL 23 kann Lecks aus einer Entfernung von mehr als 10 Metern er-
kennen. Trotzdem sollte das Instrument so nahe wie möglich an die Prüf-
stelle gehalten werden. Bewegen Sie das Gerät im Zickzack über den zu
testenden Bereich. Wenn kein Ultraschall festgestellt wird, erscheint keine
Anzeige im Display. Wird Ultraschall gemessen, so wird dies auf der LED-
Balkenanzeige angezeigt, und gleichzeitig ist über den Kopfhörer ein ent-
sprechendes Geräusch zu hören. Das Geräusch wird intensiver und die
Anzeige erreicht eine höhere Stufe, wenn das Gerät näher an die Leckstel-
le geführt wird.
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Sind die Umgebungsgeräusche so laut, dass die Balkenanzeige die höchs-
te Stufe erreicht, muss die Empfindlichkeit des Gerätes niedriger eingestellt
werden.
Die Displayanzeige erlaubt nur eine relative Messung in Form von Verglei-
chen. Wenn einmal die Stufe 2 und ein anderes Mal die Stufe 10 erreicht
wird, so kann das zwei unterschiedliche Ursachen haben: Das UL 23 be-
findet sich im ersten Fall in größerer Entfernung vom Leck, oder das Leck
ist kleiner. Der Benutzer wird durch das lauter werdenden Geräusch im
Kopfhörer und die steigende Anzeige im Display zur Leckstelle geleitet.
4.3.Umgebungsgeräusche
Das UL 23 erfasst ein schmales Band von Ultraschallgeräuschen. Aus
diesem Grund werden eventuell vorhandene Hintergrundgeräusche in der
Regel nicht erfasst, da die Frequenz nicht im Gerätespektrum liegt. Selbst
wenn Sie direkt in den Sensor schreien, wird ihre Stimme nicht in den
Kopfhörer übertragen.
Aufgrund des patentierten Schaltkreises kann das Gerät das gemessene
Ultraschallsignal abbildungstreu in den hörbaren Bereich transferieren. Das
Geräusch, das Sie hören, ist daher dem gemessenen Geräusch ähnlich.
Es handelt sich bei diesem Geräusch um die aktuelle Umsetzung, nicht um
einen synthetischen Ton.
Die Geräusche an Leckstellen klingen wie ein Zischen, während Kompres-
soren ein rhythmisches Rattern produzieren. Gebläse produzieren nicht
ausreichend Windgeräusche, um die Lecksuche zu stören. Die Geräusche
des Gebläseantriebs sind summend und damit anders als diejenigen, die
ein Leck hervorbringt.
Geräusche, die durch mechanische Vibrationen verursacht werden, klingen
anders als Geräusche an Leckstellen. Schütteln Sie einen Schlüsselbund
und atmen sie anschließend kurz durch die Nase ein. Messen Sie beide
Geräusche mit dem UL 23. Sie können sich so ein Bild über den Unter-
schied der beiden gemessenen Signale machen und lernen, die unter-
schiedlichen Geräusche zu unterscheiden.
Hören Sie sich verschiedene Komponenten Ihres Systems an, so dass sie
Erfahrungen über das Geräuschespektrum sammeln.
4.3.1. Methoden zur Reduktion von Umgebungsgeräuschen
Ist der biegsame Wellenleiter in der Sensoröffnung befestigt, so kann das
Gerät die Signale zielgerichteter empfangen. Störende Geräusche aus
anderen Richtungen werden so vom Sensor abgeschirmt.

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Umgebungsgeräusche können aber auch ganz einfach durch ein Stück
Schaumstoff aus dem Schutzkoffer oder eine Pinwand abgehalten werden.
Besonders bei lauter Umgebung ist der Winkel, aus dem Sie sich der Leck-
stelle nähern, von besonderer Bedeutung. Falls möglich, sollte das Mess-
gerät immer so weit wie möglich von der Quelle der Hintergrundgeräusche
entfernt und nahe an der Leckstelle positioniert werden.
Auch eine Reduktion der Empfindlichkeit verringert den Effekt der Hinter-
grundgeräusche auf die Anzeige im Display und im Kopfhörer. Das Leckge-
räusch ist so besser zu erkennen.
Am problematischsten sind Hintergrundgeräusche von Turbulenzen inner-
halb eines Rohres. Diese können bei Richtungsänderungen von Strömun-
gen mit hoher Geschwindigkeit oder innerhalb von teilweise geschlossenen
Ventilen entstehen. Hier entstehen Geräusche mit hohen Frequenzen,
ähnlich wie an Leckstellen. Wenn sie das Leck nicht finden können, fahren
sie das System herunter. Obgleich der Druck dadurch reduziert wird, sollte
er für die Lecksuche noch ausreichend sein.
4.4.Benutzertipps
•Wenn Sie ein Leck in enger Umgebung suchen, ist es sinnvoll, den
biegsamen Wellenleiter zu benutzen. Die Länge des Röhrchens verrin-
gert die Empfindlichkeit nur geringfügig.
•Stellen Sie den höchsten für die Anlage zulässigen Druck bei der Leck-
suche ein. So wird die Ausströmung aus dem Leck erhöht, und es ent-
steht mehr Ultraschall.
•Sprühen Sie destilliertes Wasser auf die verdächtige Stelle, falls das der
Anlage nicht schadet. Führen Sie die Messung durch, bevor das Wasser
abgelaufen ist, da Wasser auf einem unter Druck stehenden Leck den
Geräuschpegel erhöhen kann.
•Bitte beachten Sie: bei Vakuum-Systemen entsteht der meiste Ultra-
schall im Inneren des Systems. Sofern möglich, hilft es bei der Lecksu-
che, das System z.B. mit Stickstoff zu füllen und bei Überdruck zu un-
tersuchen.
4.5.Anwendungen
Das UL 23 ist ein ausgesprochen vielseitiges Messinstrument. Ultraschall
entsteht grundsätzlich bei Turbulenz, Reibung oder Lichtbogenüberschlag.
Aus diesem Grund kann jedes Druckgassystem, jede laufende Maschine
und jede elektrische Anlage mit dem UL 23 getestet werden. Mit dem zu-

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sätzlichen Ultraschallsender US 23 lassen sich Leckagen in drucklosen
geschlossenen Systemen, wie z.B. Gebäuden, ebenfalls sehr einfach und
effizient detektieren.
4.5.1. Drucksysteme
4.5.2. Kühlaggregate in Klimaanlagen
Gerade dort, wo andere Lecksuchgeräte für Leckagen an Kühlaggregaten,
z.B. Gasspürer im Außeneinsatz bei windigem Wetter, versagen, lassen
sich mit dem UL 23 noch gute Resultate erzielen: Das UL 23 „riecht“ das
turbulent austretende Medium nicht, sondern „hört“ es unabhängig vom
Wind.
4.5.3. Druckluft- und Hydrauliksysteme
Druckluftsysteme sind häufig undicht (Druckregler, Schläuche, Werkzeuge,
Anschlussstücke etc.) Das UL 23 detektiert dann ein rauschendes Ge-
räusch.
Große Leckagen in hydraulischen Systemen sind auch visuell leicht auf-
findbar. Kleinere werden oft nicht erkannt. Das UL 23 „hört“ diese Lecks.
Bei der Überprüfung von hydraulischen Anlagen sollte immer der biegsame
Wellenleiter benutzt werden, damit keine Flüssigkeit in das Gerät eindrin-
gen kann.
4.5.4. Leckstellen hinter Wänden oder unter Isolierungen
Leckagen sind hier grundsätzlich mit allen gängigen Methoden schwer zu
finden. Dies gilt auch für die Untersuchung mit dem UL 23, da die Wand
oder die Isolierung den Schall deutlich reduziert. Dennoch kann das UL 23
auch manchmal große Lecks an solchen Stellen aufspüren.
4.5.5. Lichtbogenüberschlag
Eine sprungartige Änderung des elektrischen Stroms führt zu einem knal-
lenden oder zischenden Geräusch im Ultraschallbereich. Das UL 23 kann
daher elektrische Schalt-Fehler finden. Es kann zum Testen von Schaltern,
Stromschienen, Relais, bei Korrosion an Kontakten oder zur Überprüfung
der Isolierung benutzt werden.
Warnung:

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Vorsicht bei der Arbeit mit elektrischem Strom! Benutzen Sie den biegsa-
men (Plastik-) Wellenleiter und halten Sie einen angemessenen Sicher-
heitsabstand ein.
4.5.6. Drucklose Systeme
Drucklose Systeme wie Gebäude, Fahrzeuge etc. werden unter zusätzli-
cher Benutzung des Ultraschallsenders US 23 (siehe auch Kapitel 8) auf
Leckstellen untersucht.
Der US 23 füllt Räume mit Schall, der vom menschlichen Ohr nicht wahr-
genommen werden kann. Der Schall kann durch kleinste Spalte entwei-
chen. Aufgrund der guten Richtcharakteristik des Ultraschalls folgt er dem
Weg, den Wasser oder Luft einschlagen würden.
Das UL 23 spürt von außen den entweichenden Schall auf und zeigt die
Intensität an. Die Intensität des Tones im Kopfhörer steigt mit der Größe
des Lecks.
Zur Bedienung schalten Sie den US 23 ein, und platzieren ihn in dem zu
testenden Raum oder Behälter. Schließen Sie alle absichtlichen Öffnungen
an dem zu testenden Behälter. Stellen Sie beim UL 23 zunächst eine nied-
rige Empfindlichkeit ein und prüfen Sie, ob Schall gemessen wird. Falls ja,
überprüfen Sie, wo die Intensität besonders hoch ist. Wird kein Schall ge-
messen, stellen Sie die Empfindlichkeit höher ein, und wiederholen Sie die
vorhergehenden Schritte.
Ist der vom US 23 ausgehende Schall so laut, dass die Austrittstelle nicht
zu lokalisieren ist, sollten sie das Gerät in ein Handtuch wickeln, um den
Schall zu dämpfen.
Sie können den Ton mit Hilfe der „Mode Select“-Taste umstellen. Nach
Drücken dieser Taste produziert das Gerät nicht mehr einen durchgehen-
den, sondern einen unterbrochenen Ton. In extrem lauter Umgebung kann
ein unterbrochener Ton leichter wahrgenommen werden.
4.5.7. Gebäude
Um die Lüftungswärmeverluste an einem Gebäude zu minimieren, aber
auch um die Wetterfestigkeit eines Gebäudes zu prüfen, ist es notwendig,
die Stellen zu finden, an denen Luft oder Wasser ein- und austreten kön-
nen. Mit dem Ultraschallsender US 23 in Verbindung mit dem UL 23 ist
dies ganz einfach. Platzieren Sie den US 23 in dem zu testenden Raum
und schalten Sie ihn ein. Beginnen Sie nun draußen die systematische

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Lecksuche mit dem UL 23. Natürlich können Sie ebenso den US 23 außen
aufstellen und mit dem UL 23 innen prüfen.
„Umfahren“ Sie zunächst Türen und Fenster. Markieren Sie gefundenen
Leckstellen mit einem Klebeband und notieren Sie darauf den entspre-
chenden Geräuschpegel. Mit Hilfe dieser Aufzeichnungen können Sie die
Ursache des Problems bestimmen.
4.5.8. Fahrzeuge
Die Dichtigkeit von Frontscheiben und Verbindungsnähten in Fahrzeugen
testen Sie, indem Sie den US 23 im Fahrzeug platzieren und draußen
messen. Achten Sie darauf, dass die zu testenden Stellen trocken sind, da
die Kappillarspannung im Wasser verhindern kann, dass Schall durch-
dringt.
4.5.9. Sonstige Behälter
Kühlräume und -behälter können genau wie jeder andere Behälter getestet
werden. Je nach Größe kann es notwendig sein, den US 23 nach und nach
an verschiedenen Stellen innerhalb des Raumes zu positionieren.
4.6.Maschinen und Komponenten
Zusammen mit der Körperschallsonde (siehe auch Kap. 8) detektieren Sie
Fehler z. B. an Ventilen. Die Körperschallsonde kann weiterhin zum Auf-
spüren von Reibung, fehlender Schmierung und Abnutzungen an Lagern,
Motoren und Getrieben eingesetzt werden.
Zur Verwendung der Körperschallsonde schrauben Sie einfach das
schwarze Endstück vom Gerät und ersetzen es durch die Körperschallson-
de. Halten Sie die Sondenspitze an die zu messende Stelle, und drücken
Sie nur so fest, wie notwendig ist, damit die Sonde nicht verrutscht. Bewe-
gen Sie das Gerät danach nicht mehr.
5. Fehlersuche
Ein „summendes“ Geräusch ist zu hören:
Bestimmte elektrische Geräte, z.B. Computerterminals, produzieren ein
summendes Geräusch einer hohen Frequenz. Hierbei handelt es sich nicht
um elektrische Felder, die die Messung des UL 23 beeinflussen könnten,
sondern um Geräusche, die das Gerät tatsächlich „hört“. Sie können dies
überprüfen, indem Sie die Sensoröffnung mit dem Finger verschließen.
Table des matières
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