
ALLGEMEINES
WARNUNG: Dieser Industrie- und Bergsteigerhelm ist für den Gebrauch in der Höhe und am Boden sowie fürs Bergsteigen
vorgesehen. Der in dieser Anleitung beschriebene Helm ist als persönliche Schutzausrüstung der Kategorie II klassifiziert und
unterliegt daher einem EU-Baumus- terprüfverfahren entsprechend den Anforderungen der Anhänge V und VI der EU-Verordnung
2016/425. Das EG-Genehmigungsverfahren wurde von der benannten Stelle Nr. 2754, Alienor Certification, ZA du Sanital 21, Rue
Albert Einstein 86100, Châtellerault, Frankreich, durchgeführt. Dieser Helm erfüllt die nachstehenden Normen: – EN 12492,
vorausgesetzt, der Kinnriemen ist mit EN 12492 gekennzeichnet – EN 397+A1, vorausgesetzt, der Kinnriemen ist mit EN 397
gekennzeichnet oder der Helm wird ohne Kinnriemen verwendet
Darüber hinaus erfüllt der Helm die nachstehenden optionalen Anforderungen der EN 397: Schutz vor seitlicher Verformung.
Vor Gebrauch ist sicherzustellen, dass der Kinnriemen für die auszuführenden Tätigkeiten geeig-net ist. Sie sind für Ihr Handeln,
Ihre Entscheidungen und Ihre Sicherheit verantwortlich und damit auch für die daraus resultieren- den Folgen. Wenn Sie nicht in
der Lage sind, diese Verant-wortung zu übernehmen, oder wenn Sie die Gebrauchsanleitung nicht vollständig verstehen, dürfen
Sie die Ausrüstung nicht verwenden. Dieser Helm bietet den bestmöglichen Schutz für den Kopf, ist jedoch nicht unzerstörbar,
sodass im Falle eines Unfalls eine Verletzungsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann. Kein Helm ist in der Lage, bei allen
potenziellen Unfällen einen vollständigen Schutz zu bieten. Der Helm ist darauf ausgelegt, die Energie eines Stoßes bzw. Schlags
zu absorbieren. Dabei können Schale und Gurtsystem zum Teil zerstört oder be-schädigt werden, und auch wenn solche Schäden
nicht sofort erkennbar sind, sollte jeder Helm, der heftigen Einwirkungen ausgesetzt war, ersetzt werden. Dieser Helm ist als
Kopfschutz konzi-piert und kann im Falle eines Unfalls Verletzungen an Hals, Wirbelsäule oder anderen Körpertei-len u. U. nicht
verhindern. Der Helm darf ausschließlich für die Tätigkeit verwendet werden, für die er zugelassen wurde (siehe Kennzeichnung).
Bitte lesen Sie vor dem Tragen diese Anleitung aufmerksam durch, um sich mit den Eigenschaften, Pflegeanweisungen und
Einsatzbedingungen des Helms vertraut zu machen. Ü ber die gesamte Gebrauchsdauer des Helms ist diese Anleitung an einem
sicheren Ort aufzubewahren. Achten Sie vor jedem Tragen auf die korrekte Passform des Helms. Um einen optimalen Schutz zu
gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Anwei-sungen:
ANPASSEN DES STIRNBANDS
Damit der Helm den Kopf wie vorgesehen schützen kann, muss er an die Kopfgröße des Trägers angepasst werden. Positionieren
Sie den Helm so, dass er waagerecht sitzt und gut am Kopf an-liegt. Er darf weder zu tief in der Stirn sitzen und dadurch die
Rundumsicht behindern noch zu tief im Genick getragen werden, weil dadurch die Stirn nicht ausreichend geschützt würde (sie-he
Bild 1). Helme mit Einstellrädchen lassen sich am Stirnband verstellen. Drehen Sie am Rädchen, um den Innendurchmes- ser des
Helms an den Umfang Ihres Kopfs anzupassen (siehe Bild 2). Um sicherzu-stellen, dass der Helm korrekt angepasst ist, schütteln
Sie den Kopf. Ihr Helm darf sich in keine Richtung bewegen (siehe Bild 2). Stellen Sie das Stirnband vorn in einer der drei senkrechten
Positionen ein. An den seitlichen Befestigungspunkten des Stirnbands an den Gehörschutzschlitzen lassen sich die beiden Teile
lösen und neu positionieren (zwei Stellungen), um den Umfang des Stirnbands zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Anschließend
können Sie das Stirnband hinten senkrecht justieren, um den Helm perfekt zu positionieren. Es gibt drei Stellungen: eine Position
zur Aufbewahrung, um Schäden am Einstell-rädchen zu verhindern, und zwei Arbeitspositionen (siehe nachstehendes Bild). Die
Aufbewah-rungsposition ist nicht für das Tragen des Helms vorgesehen.
ANPASSEN DES KINNRIEMENS
Wenn Sie den Helm erstmalig tragen, stellen Sie die Riemen so ein, dass sie an den Ohren an-liegend sitzen. Passen Sie die
Schiebeschnallen so an, dass die Riemen unter Ihrem Ohrläppchen ein „Y“ bilden (siehe Bild 1), ohne es zu bedecken. Beim Tragen
eines Gehörschutzes sind die Riemen so einzustellen, dass keine Lücken unter den Kapseln entstehen. Der Riemen muss un-ter
dem Unterkiefer verlaufen und am Hals abschließen. Die Schnalle sollte nicht am Kiefer an-liegen. Anschließend stellen Sie den
Riemen so ein, dass er weder zu fest noch zu locker sitzt. Um sicherzustellen, dass die Riemen korrekt angepasst sind, setzen Sie
den Helm auf und schlie-ßen die Schnalle. Ö ffnen Sie Ihren Mund. Nun sollten Sie spüren, dass sich der Riemen leicht an der
Kehle spannt. Versuchen Sie jetzt, von vorn oder hinten am Helm zu ziehen. Er sollte sich nicht bewegen. Wenn der Helm abrutscht,
ziehen Sie die Riemen an und stellen Sie sicher, dass die verwendeten Schaumstoffpolster dick genug sind. Der Helm sollte nicht
übermäßig nach vorn und hinten rutschen (siehe Bild 3 und 4).
AUSTAUSCHEN DES KINNRIEMENS
Der Benutzer muss eine vorläufige Gefahrenanalyse durchführen, um einen passenden Kinnrie-men auszuwählen. Zum Wechseln
des Kinnriemens lösen Sie die daran befindlichen vier Clips, die bereits am Helm befestigt sind, indem Sie die Laschen am Clip
eindrücken. Legen Sie die passenden Riemen flach auf und ordnen Sie sie in Kreuzform an (siehe Bild 6), um die vorderen und
hinteren Clips zu identifizieren (F und B an den Clips geben „Front“ (Vorn) und „Back“ (Hinten) an. Befestigen Sie die hinteren Clips.
Der linke hintere Clip ist mit B-L, der rechte mit B-R gekenn-zeichnet. Befestigen Sie dann die beiden vorderen Clips und achten
Sie darauf, dass die Riemen nicht verdreht sind. Vor dem Tragen stellen Sie bitte sicher, dass alle Clips korrekt an den Halterungen
befestigt sind. Dann passen Sie den Kinnriemen wie zuvor beschrieben an (siehe Bild 5).
DE
POSITION ZUR AUFBEWAHRUNG
POSITIONEN ZUR VERWENDUNG
POSITIONEN ZUR VERWENDUNG