PIEPS DSP PRO Manuel utilisateur

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MANUAL PIEPS DSP PRO |DSP SPORT
PREMIUM ALPINE PERfoRMANcE

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…….....…… www.pieps.com

Wir freuen uns, dass Sie sich für den Kauf eines PIEPS DSP PRO/DSP SPORT
entschieden haben.
Das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT ist ein digitales 3-Antennen-LVS-Gerät für einfachste Bedienung
bei der Kameradenrettung. DSP-Technologie (=Signalverarbeitung mit einem Digitalen Signal
Prozessor) und ein 3-Antennen-System garantieren maximale kreisförmige Empfangsreichweite
und ein Optimum an Einfachheit auch in schwierigen Situationen (Mehrfachverschüttung). Die
Funktionen des Intelligenten Senders unterstützen auch im SEND-Modus maximal – mit Ihrem
PIEPS DSP PRO/DSP SPORT werden Sie schneller gefunden!
Ein LVS-Gerät schützt nicht vor Lawinen! Intensives Befassen mit der Thematik
Lawinenprävention ist ebenso unabdingbar wie das regelmäßige Üben des Ernstfalles zur
Verschüttetensuche. Die nachfolgend beschriebenen Verfahren und Hinweise beziehen sich lediglich
auf die spezielle Anwendung in Verbindung mit dem PIEPS DSP PRO/DSP SPORT. Grundlegende
Verhaltensregeln im Ernstfall – entsprechend einschlägigen Fachpublikationen sowie Lehrinhalten
von Lawinenkursen – sind unbedingt einzuhalten.
LIEBER BERG- UND SCHIFREUND!
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PIEPS DSP PRO
PIEPS DSP SPORT
1LCD-Display (beleuchtet)
2Hauptschalter
OFF-SEND-SEARCH
3Verriegelung
4Taste SCAN *
5Taste MARK
6Lautsprecher
7Richtungsanzeige
8Numerische Anzeige
9Batterieanzeige
10 Sende-Anzeige
11 Anzahl der Verschütteten
12 aktuelle Sende-Antenne
13 Meter-Anzeige bei SCAN *
14 Frequenzmessung *
15 TX600-Modus *
16 Neigungsmesser *
* Gilt nur für DSP PRO
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Trageempfehlung: PIEPS empehlt die Verwendung
des mitgelieferten Tragesystems. Das Neopren-
Material wirkt wasser-abweisend, für die
Funktionskontrolle genügt ein Blick auf das sichtbare
Display, das „Quick-Pull-System“ ermöglicht im
Ernstfall die Verwendung des PIEPS DSP PRO/DSP
SPORT in Sekundenschnelle.
Schritt 1:
Legen Sie das Tragesystem an,
indem Sie die Schultergurt-
Schlaufe über Kopf und
Schulter legen. Führen Sie
das Körperband um den
Rücken, xieren Sie den
Schnellverschluß und stellen
Sie die erforderliche Länge ein.
Schritt 2:
Schalten Sie das PIEPS DSP
PRO/DSP SPORT ein (SEND)
und warten Sie das Ergebnis
des Selbsttests ab.
Schritt 3:
Stecken Sie das PIEPS DSP
PRO/DSP SPORT zurück in das
Tragesystem und genießen Sie
Ihre Tour.
SCHNELLSTART IN 3 SCHRITTEN
Ihr PIEPS DSP PRO/DSP SPORT ist einsatzbereit,
sobald Sie es aus der Verpackung nehmen!
Weiters besteht die Möglichkeit, das PIEPS
DSP PRO/DSP SPORT mit der mitgelieferten
Handschlaufe (Hand Loop) ohne Schutztasche in
einer sicher verschließbaren Hosentasche zu tragen.
Die Handschlaufe kann beim Suchen am Handgelenk
xiert werden um ein Verlieren des PIEPS DSP PRO/
DSP SPORT ausschließen zu können.
„Quick-Pull-System“
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BATTERIE
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und PIEPS Auto-Antenna-Switch:
ALLE LVS-Geräte sind naturgemäß extrem empndlich gegen elektrische und magnetische
Störquellen. Deshalb empfehlen alle Hersteller die Einhaltung von Mindestabständen zu
elektronischen, magnetischen sowie metallischen Einussfaktoren (Mobiltelefon, Funk,
MP3-Player, Pulsuhr, Schlüsselbund, Magnetverschluss an Jacke, etc.)!
Mindestabstand im SEND-Modus: 15 cm | SEARCH-Modus: 50 cm
Ihr PIEPS DSP PRO/DSP SPORT ist mit einem Auto-Antenna-Switch ausgestattet:
Bei einer externen Störung sendet immer die stärkste Antenne. Weitere Information nden
Sie im Kapitel „Intelligenter Sender“.
Das Batteriefach bendet sich auf der Rückseite des Gehäuses. Die Verschraubung lässt sich mit
einer Münze öffnen und schließen. Verwenden Sie ausschließlich Batterien des Typs Alkaline
LR03/AAA und setzen Sie nur Batterien gleichen Typs ein. Verwenden Sie KEINE auadbaren
Batterien und ersetzen Sie immer alle drei Batterien gleichzeitig!
Die Batterieanzeige basiert auf der Messung der aktuellen Batteriespannung. Je nach Temperatur
schwankt die Batteriespannung mehr oder weniger stark. Beim Wechsel von kalt (im Freien) zu
warm (z.B. Hütte) können sich Batterien auch scheinbar „erholen“.
WICHTIG!
Bei Nichtgebrauch über einen längeren Zeitraum (z.B. Sommer) die Batterien unbedingt
aus dem PIEPS DSP PRO/DSP SPORT entfernen. Schäden durch ausgelaufene Batterien sind von der
Garantie ausgenommen.
PIEPS DSP PRO PIEPS DSP SPORT
3/3 gefüllt 400–250 h SEND 200–120 h SEND
2/3 gefüllt 250–120 h SEND 120–60 h SEND
1/3 gefüllt 120–20 h SEND 60–20 h SEND
leer 20 h SEND (+10°C) + 1 h SEARCH (-10°C)
leer, blinkend Letzte Reserve, Gerät kann sich jederzeit ausschalten
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EINSCHALTEN | SELBSTTEST
Drücken Sie die Hauptschalter-Verriegelung und schieben Sie den Hauptschalter in die Position
“SEND“ oder “SEARCH“. Das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT bendet sich im Sende- oder
Suchmodus.
Beim Einschalten führt das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT einen Selbsttest durch. Dabei werden
die Sendefrequenz, Antennen, Verstärker und Prozessoren überprüft und die aktuelle Software-
Version wird angezeigt. Beim Selbsttest sollte ein Mindestabstand von 5 Metern zu anderen
Geräten und allen elektronischen und magnetischen Störquellen eingehalten werden.
Bei erfolgreichem Selbsttest erscheint am Display „OK“. Im Falle eines Gerätefehlers ertönt
ein Warnsignal und am Display wird “E“ in Verbindung mit einem Fehlercode angezeigt
(Übersichtstabelle im Kapitel Fehlercodes).
Wenn eine störungsfreie Umgebung vorausgesetzt werden kann und trotzdem eine Warnung
angezeigt wird, so ist das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT nicht bzw. nur eingeschränkt
betriebstüchtig. Bringen Sie das Gerät zum Händler.
WICHTIG!
Trotz des umfangreichen Selbsttests muss vor jeder Tour der LVS-Check durchgeführt werden!
Anzeige
Firmware-Version Anzeige
Selbsttest OK Anzeige
Selbsttest Fehler
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Der Intelligente Sender – maximale Unterstützung im SEND-Modus
Im SEND-Modus arbeiten im PIEPS DSP PRO/DSP SPORT Funktionen im Hintergrund, die im Falle
einer Verschüttung dabei helfen, schneller und besser gefunden zu werden.
Auto-Antenna-Switch
Wird die Sende-Antenne durch externe Störungen (z.B. Mobiltelefon) negativ beeinusst, hat das
direkten Einuss auf die Empfangs-Reichweite von Empfänger-Geräten (Reduktion von 30% und
mehr).
Das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT sendet immer mit der stärksten Antenne für größtmögliche
Reichweite zum Empfänger-Gerät!
iPROBE-Support
Die PIEPS iPROBE ONE ist eine elektronische Lawinensonde mit automatischer Deaktivierfunktion
und akustischer Treffer- und Näherungsanzeige. Die PIEPS iPROBE ONE deaktiviert das stärkste
LVS-Sendesignal aller LVS-Geräte mit iPROBE ONE Support*. Signalüberlagerungen werden
dadurch ausgeschlossen und am Empfänger-LVS wird automatisch das nächst stärkste Signal
angezeigt (ohne Reichweitenreduktion!) Der PIEPS iPROBE Support unterstützt maximal bei
Mehrfachverschüttung!
*dzt. LVS-Geräte mit iPROBE ONE Support: PIEPS VECTOR, PIEPS DSP PRO, PIEPS DSP SPORT,
PIEPS DSP (ab Softwareversion 5.0), PIEPS DSP Tour, PIEPS FREERIDE
Weitere Information zum Thema nden Sie auf www.pieps.com.
SEND-MODUS
Drücken Sie die Hauptschalter-Verriegelung und schieben Sie
den Hauptschalter in die Position “SEND“. Am Display wird das
Sendesymbol, der Batteriezustand sowie die sendende Antenne
angezeigt. Zusätzlich blinkt die Kontrollleuchte im Sendetakt.
Die Position “SEND” ist während der gesamten Aufenthaltszeit
im freien Gelände zu wählen. Das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT
sendet dabei kontinuierlich ein Signal, das auch von allen weiteren
normgerechten Geräten empfangen wird (gemäß EN300718).
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(6) Ausschaufeln: Beginnen Sie mit dem
Schaufeln unterhalb der Sonde und so weit
von der Sonde entfernt, so tief sie die
Verschüttung anzeigt. Graben Sie großächig.
(7) Bergen und Erste Hilfe: Legen Sie zuerst Gesicht und Atemwege frei.
Achten Sie auf die eventuelle Atemhöhle des Verschütteten! Kälteschutz.
Die größte Chance auf eine rasche Rettung hat ein Verschütteter, wenn möglichst
(1) Erfassungs- und Verschwindepunkt festhalten:
Wie viele Verschüttete? Mehrere einsatzbereite Kameradenretter?
Der Erfahrenste übernimmt die Einteilung und Leitung.
(2) Notruf absetzen: Wählen Sie 140 (Österreich), 1414 (Schweiz), 118 (Italien),
18 (Frankreich) oder 112 (EU), wenn ohne Zeitverlust möglich.
(3) Suchbereiche festlegen: Wo sind wahrscheinliche Verschüttungspunkte?
(4) Oberächensuche: Suchen Sie den Lawinenkegel mit Augen und Ohren ab.
(5) LVS-Suche: Schalten Sie nicht suchende LVS-Geräte auf Empfang (SEARCH-Modus).
Suchphasen (ICAR 2009): ASignalsuche, BGrobsuche, CFeinsuche, DPunktsuche
(Überprüfen Sie das Suchergebnis mit der Sonde. Lassen Sie diese stecken.)
DER ERNSTFALL
A B C D
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SEARCH-MODUS | SIGNALSUCHE
Drücken Sie die Hauptschalter-Verriegelung und schieben
Sie den Hauptschalter in die Position “SEARCH“.
B
eobachten Sie den Verlauf der Lawine und prägen Sie sich
die Punkte genau ein, wo der Verschüttete von der Lawine
erfasst wurde (1) und das letzte Mal gesehen wurde (2).
Die Verlängerung dieser Punkte ergibt die Fließrichtung
(3) der Lawine! Links und rechts davon ist der primäre
Suchbereich.
1Erfassungspunkt
2Verschwindepunkt
3Fließrichtung
Sie beginnen nun mit der Suche nach dem Erstempfang (Signalsuche). Das PIEPS DSP PRO/DSP
SPORT hat eine kreisförmige Empfangsreichweite und ermöglicht dadurch eine korrekte Richtungs-
und Entfernungsanzeige ab dem Erstempfang – eine spezielle Arbeitsweise wie Drehen/Schwenken
ist nicht notwendig. Alle Signale der Verschütteten, die innerhalb der maximalen Empfangsreichweite
liegen, werden gleichzeitig empfangen. Gehen Sie den festgelegten Suchbereich bei der Suche nach
dem Erstempfang in der angegebenen Suchstreifenbreite zügig ab. Die empfohlene Suchstreifenbreite
beträgt 60 m für PIEPS DSP PRO / 50 m für PIEPS DSP SPORT.
WICHTIG! Alle Beteiligten (auch die Beobachter) schalten ihre LVS-Geräte auf Empfang (SEARCH-
Modus). Vermeiden Sie grundsätzlich, dass sich während der Suche in unmittelbarer Umgebung
elektronische Geräte (z.B. Mobiltelefone, Funkgeräte) oder massive Metallteile benden.
Ein Retter mit Ski
bei der Signalsuche Ein Retter zu Fuß
bei der Signalsuche Mehrere Retter
bei der Signalsuche
d = Suchstreifenbreite
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(1) Sobald das PIEPS DSP PRO/DSP SPORT Signale
empfängt, wird am Display die Entfernung und
die Richtung zum stärksten Signal angezeigt. Die
Anzahl der Verschütteten, die sich innerhalb der
Empfangsreichweite benden, wird durch die Anzahl
der „Männchen” dargestellt. Mit der Anzeige der
Pfeilrichtung und der Entfernung nähern Sie sich
entlang der Feldlinie dem stärksten Sende-Signal.
(2) Bewegen Sie sich in die vom Pfeil angezeigte
Richtung. Dabei muss die Entfernungsanzeige
geringer werden. Sollte der Wert größer werden, ist
die Suchrichtung um 180° zu ändern. Drehen Sie sich
um und gehen Sie in die Gegenrichtung.
GROBSUCHE
Anzahl der Verschütteten
Richtungsanzeige
WICHTIG!
Arbeiten Sie im
SEARCH-Modus ruhig
und konzentriert.
Vermeiden Sie hastige
Bewegungen!
vier oder
mehr
dreizweiein
gehe
GERADEAUS
gehe nach
RECHTS
gehe nach
LINKS
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