Lunos LUNOMAT Manuel utilisateur

1
LUNOMAT
DE Einbauanleitung
EN Assembly instructions

2
886 mm
880 mm
805 mm
850 mm
190 mm
485 mm
525 mm
555 mm
635 mm

3
(C) (D)
(I)
1
(G)(E)
Z1
Z2
100 mm 100 mm
min. 200 mm
23(A)
(B)
min.min.
(O)
(F)

4
456
7
(K)
(L)
(Y)
(Y) (Y)
2x epm1 55% (F7)
(N) +

5
89
(M)
10
(N)
11
Ø 10 mm
TX10
min. M8 60mm

6
12
(C)
(E)
(N)(N)
(Y)
min. 1° ≈ 14mm
13
(O)
14

7
Inhalt Seite:
Einbauanleitung DE
Zu dieser Anleitung
Diese Anleitung beschreibt die Montage des zentralen Lüftungsgerätes mit Wärmerückgewinnung
Typ LUNOMAT.
Lesen Sie vor Montage diese Anleitung sorgfältig und vollständig durch! Beachten Sie unbedingt
die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Sicherheitssymbole mit Hinweisen im Text.
Diese Anleitung ist nach Abschluss der Montage an den Nutzer (Mieter, Eigentümer, Hausverwal-
tung usw.) weiterzugeben.
Zeichen in dieser Anleitung
Sicherheitshinweise
Vorsicht! Jede Montagearbeit am Lüftungsgerät darf nur bei allpolig abgetrennter Netz-
spannung erfolgen!
Achtung! Der elektrische Anschluss darf nur von autorisiertem Fachpersonal und nach
gültiger VDE 0100 vorgenommen werden!
Achtung! Dieses Gerät darf nicht von Kindern und Personen (Filterwechsel/Reinigung)
bedient werden, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder
ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, es sicher zu bedienen. Kinder
sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
Entsorgen
Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. Wenn Sie sich vom Gerät trennen möchten, ent-
sorgen Sie es zu den aktuellen Bestimmungen. Auskunft erteilt die kommunale Stelle.
Dieses Zeichen warnt Sie vor Verletzungsgefahren.
Dieses Zeichen warnt Sie vor Verletzungsgefahr durch Elektrizität.
Zu dieser Anleitung, Sicherheitshinweise, Entsorgen 7
Montagebesonderheiten, benötigtes Werkzeug 8
Technische Daten, Betriebsbedingungen 8
Bestimmungsgemäßer Gebrauch des Gerätes 9
Außendämmung und Rohrdämmung 9
Kondensatablauf 9
Versandeinheit, Anschlussmöglichkeiten am Gehäuse 10
Systembeschreibung 10
Einbauposition, Montage 11
Elektrischer Anschluss - Sicherheitshinweise 11
Anschluss einer LUNOS Steuerung 12
Ansteuerung mit externer regelbarer Niederspannungsquelle 12
DIP-Schalter zur Gerätekonfiguration 13
Gerätevolumenstromregelung, (Luft-)Vorheizregister (optional) 14
Wartung, Reinigung, Wärmetauscherinspektion 15
Gewährleistung und Haftung 15
Inbetriebnahmeprotokoll 16
Filterwechsel Protokollierung 17
Zusatz-/Austauschteile 17

8
Raumtemperatur: Min. 16°C Max. 40°C
Außentemperatur: Min. -15°C Max. 40°C
Raumluftfeuchtigkeit: Abluft 65% nicht kondensierend
Außenluftfeuchtigkeit: Nicht im Gerät oder Leitungen kondensierend
Temperatur am Aufstellort: im Jahresmittel größer 16°C, Min. 12°C Max. 40°C
Luftfeuchtigkeit am Aufstellort: kleiner 60% rel. nicht am Gerät kondensierend
Aufstellort des Gerätes soll geschützt vor direkter Sonnenstrahlung und Witterung sein.
Bei Betrieb z.B. unter hoher Feuchtigkeit, starker Verschmutzung, übermäßiger Beanspruchung,
äußeren elektronischen Einflüsse, längeren Stillstandszeiten oder sonstigen erschwerten Bedingun-
gen ist eine Einsatzfreigabe erforderlich, da die Serienausführung ggf. nicht geeignet ist unter diesen
Bedingungen betriebssicher zu funktionieren.
Montagebesonderheiten
Das Lüftungsgerät muss für Betrieb und Wartung immer frei zugänglich sein
Um Vibrationen zu vermeiden ist für die Decken– und Wandmontage einen ebene und harte
Decken– bzw. Wandfläche erforderlich! Nur an Decken und Wänden mit ausreichender Tragkraft
(min. 200 kg/m³) montieren!
Bei einer Deckenmontage hinter einer abgehängten Decke ist in der abgehängten Decke eine
Revisionsöffnung zum Filterwechsel und zum Öffnen des Gerätes vorzusehen!
Montieren Sie das Gerät generell mit 2 Personen!
Betriebsbedingungen
Technische Daten
Gerätespannung: 230 V AC 50/60 Hz
Steuerspannung: 1-10 V DC SELV
Spezifische Leistungsaufnahme: 0,3 W/m³/h
Maximale Leistungsaufnahme: 52 W
Luftvolumenstrombereiche: 50-80 m³/h
50-100 m³/h
50-125 m³/h
Schalleistungspegel Gerät: 45 dB(A)
Wärmebereitstellungsgrad nach DIBt: 84%
Wärmebereitstellungsgrad nach PHI: 83%
Filterklasse: epm1 55% ≈ F7 ≈ MERV13
Schutzklasse: IP22
Gewicht: 24kg
Netzanschluss: NYM 3x1,5mm
Anschluss Steuerung: J-Y(St)Y(2x2x0,8)
Innensechskant 4 (Motoren und Haltewinkel (N))
Torx TX25 (Gehäusedeckel)
Torx TX10 (Blinddeckel und Stutzen (B))
Wasserwaage, Zollstock
Bohrer Ø 10mm bei Montage in Beton oder Trockenbau
Scharfes Messer, Säge
Benötigtes Werkzeug

9
Außendämmung und Rohrdämmung
Unter 16°C am Aufstellort können dampfdiffusionsdichte Dämmungen zur Kondensatvermeidung auf
der Aussenseite des Lüftungsgerätes notwendig werden.
In beheizten Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit kann es im Bereich der Außen- und Fortluft an der
Außenseite des Gerätes zu Kondensatbildung kommen. Auch in diesem Fall kann eine dampfdiffusi-
onsdichte Dämmung auf der Außenseite des Gerätes notwendig werden.
Es muss immer für eine ausreichende Luftzirkulation rund um das Gerät gesorgt werden. Das Gerät
darf nicht mit einer oder mehreren Geräteseiten eine Oberfläche berühren, es muss immer ein Luft-
spalt von min. 5mm vorhanden sein.
Zur Vermeidung von Kondensat an den Außen- und Fortluftleitungen sind diese bauseits zu däm-
men. Die Mindestdämmstärken nach DIN 1946-6 o.ä. sind dabei einzuhalten.
Verlaufen Luftleitungen durch unbeheizte Räume, sind diese ebenfalls zu dämmen.
Kondensatablauf
Die Notwendigkeit eines Kondensatablaufes ist bauseits zu prüfen. Im Zweifel ist ein Kondensatab-
lauf aus Sicherheitsgründen vorzusehen (optional erhältliche Kondensatwannen je nach Einbauposi-
tion vorsehen).
Der Kondensatablauf und der damit verbundene Siphon (o.ä.) müssen regelmäßig gewartet werden
und auf einwandfreien Wasserablauf und Dichtigkeit geprüft werden. Der Siphonanschluss muss
druckneutral ausgeführt werden.
Im Idealfall wird der Kondensatablauf „tropfend“ über einen Trichtersiphon ausgeführt.
Der Kondensatabfluss muss mit einem durchgängigen Gefälle von mindestens 5% ausgeführt wer-
den und darf eine Länge von 1,5m nicht überschreiten.
Ggf. ist eine Begleitheizung am Siphon und/oder den Kondensatableitungen notwendig wenn die
Temperaturen ein Einfrieren bzw. Vereisen erlauben.
Für Schäden, welche durch Kondensat ausgelöst werden, wird keine Haftung übernommen.
Das Lüftungsgerät ist zur Be- und Entlüftung von Wohn- und Aufenthaltsräumen bestimmt. Das Lüf-
tungsgerät kann lotrecht an einer Wand oder waagerecht unter einer Decke montiert werden. Hierbei
sind ggf. Kondensatanschlüsse/Kondensatabläufe entsprechend der Einbausituation vorzusehen.
Die Notwendigkeit von Kondensatabflüssen/Kondensatabläufen ist bauseits zu prüfen oder im Zwei-
fel aus Sicherheitsgründen vorzusehen. U.a. nach PHI-Kriterien (Passivhaus) ist Kondensatanfall zu
erwarten (Geräteeinstellungen beachten).
Ggf. ist es erforderlich, dass zeitweise über Fenster- und/oder Türen zugelüftet werden muss.
Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch das Beachten aller Hinweise in der Montagean-
leitung und diesem Dokument.
Es muss auf einen dauerhaft dichten und leckagefreien Verschluss des Gerätes geachtet werden.
Alle Dichtflächen müssen sauber, trocken und unbeschädigt sein. Dichtmaterialien dürfen nicht be-
schädigt sein und alle Verschraubungen müssen fest angezogen werden. Das Gerät ist nach dem
Verschließen auf äußere Dichtigkeit zu überprüfen.
Alle Schlauchanschlüsse sowie die Filterabdeckung müssen ebenfalls luftdicht sein.
Bei Undichtigkeiten/Leckagen kann es zu Kondensatbildung kommen welche zu weiterführenden
Beschädigungen z.B. am Gebäude, dem Gerät oder der Einrichtung führen kann.
Es ist darauf zu achten, dass der Wärmetauscher korrekt eingesetzt und nicht verkantet ist. Alle
Dichtflächen müssen sauber und unbeschädigt sein. Der Wärmetauscher ist vor dem Einbau auf
Beschädigungen zu überprüfen. Der Betrieb ohne Wärmetauscher ist nicht zulässig.
Alle Gerätefilter müssen regelmäßig getauscht werden. Nach optischer Anzeige oder nach spätes-
tens drei Monaten müssen alle Filter überprüft und ggf. ersetzt werden. Der Betrieb ohne Filter ist
nicht zulässig.
Durch den Betrieb des Gerätes kann es zu Unterdrücken im Gebäude und speziell in den Ablufträu-
men kommen. Je nach Regelungseinstellung können die erreichbaren Unterdrücke stark variieren.
Ggf. ist eine Prüfung/Abnahme der erreichbaren Unterdrücke erforderlich (z.B. durch den Schorn-
steinfeger).
Bestimmungsgemäßer Gebrauch des Gerätes

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Anschlussmöglichkeiten am Gehäuse
Bild 1:
(C) Außenluft, (D) Abluft, (E) Fortluft, (G) Zuluft, (I) Filterabdeckung, (O) Eingang Netzspannung und
Anschluss Bedienelement, (F) Anschluss (Luft-)Vorheizregister (optional)
Die Stutzen können entweder oben bzw. seitlich montiert werden. Pro Luftrichtung ist aber
nur jeweils ein Stutzen möglich!
Systembeschreibung
Versandeinheit
Überprüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit und einwandfreien Zustand!
Bild 7: LUNOMAT
Im Auslieferungszustand sind die Stutzen (K) oben und unten montiert und die seitlichen Öffnungen
mit Deckeln (L) verschlossen.
Filtersatz mit Filterklasse epm1 55% (F7, MERV13)
Im Auslieferungszustand sind die Filter zum Schutz vor Verunreinigung folienverschweißt. Vor der
Inbetriebnahme des Gerätes ist die Folienverpackung zu entfernen.
Schraubenzubehör für Wand-/Deckenbefestigung sind entsprechende der örtlichen Gegeben-
heiten bauseitig bereitzustellen!
Der LUNOMAT ist ein zentrales Lüftungsgerät für die Be– und Entlüftung von Wohnräumen und
wohnraumähnlichen Einrichtungen wie Arztpraxen, Schulen und Büroflächen. Ausgestattet mit zwei
effizienten ec Radialventilatoren können zeitgleich Ab– und Zuluft mit einem konstanten Volumen-
strom von bis zu 125m³/h bei einer Druckdifferenz von bis zu 100Pa gefördert werden.
Der verwendete Enthalpietauscher verfügt über einen durchschnittlichen Wärmerückgewinnungsgrad
von 84% und kann durch seine Rückbefeuchtungseigenschaft ein wohlig behagliches Raumklima
ermöglichen.
Die Vorkonditionierung der Außenluft wird durch die im Standard verwendeten epm1 55% (F7) Filter
mit einem Abscheidegrad von 55% bei einer Partikelgröße vom 1um äußerst effizient abgeschlossen.
Diese sorgen für minimalste Belastungen der zugeführten Frischluft.
Bild 15: Auf der Seite der Außenluft (C) und Fortluft (E) werden zur Verbindung des LUNOMAT
mit den Außenabschlüssen (6) Dämmrohre DN125 (1) verwendet. Mit einem minimalen Wärme-
durchgang wird so verhindert, dass es vor dem Gerät zu einem ungewollten Kälteeintrag in die Nut-
zungseinheit kommt. Kondensat an diesen Leitungen wird so effektiv unterbunden. Die Verbindungs-
stellen sollten dampfdicht mit einem entsprechenden Dichtklebeband (5) ausgeführt werden.
Hinter dem Gerät werden wieder Dämmrohre DN125 (1) zur Verbindung des LUNMOT mit den Luft-
verteilern (3) verwendet. Es soll ein möglicher Kaltlufteintrag aus dem Aufstellraum des LUNOMAT in
die durch den Enthalpietauscher vortemperierte Zuluft bzw. die energiereiche Abluft verhindert wer-
den.
Von den Verteilern wird zum Luftauslass bzw. zur Luftansaugung (4) wird flexibles antistatisches
Rundrohr DN75 (2) verwendet. Diese lässt sich leicht verarbeiten, ist stabil und mittels der beiliegen-
den Dichtungsringe schnell und sicher montiert.
Die Luftansaugung bzw. der Luftauslass (4) ermöglicht den Anschluss von zwei Rundrohren DN75
(2). Ein Rundrohr DN75 (4) ist für einen Volumenstrom von 30m³/h ausgelegt, d.h. um wie in Bild 15
dargestellt, aus zwei Ablufträumen jeweils 60 m³/h zu fördern, werden vier DN75 Verbindungen be-
nötigt. Gleiches gilt für die Zuluftseite, die sich hier bei drei Räumen auf 2+1+1 Rundrohre DN75 (2)
aufteilt.
Den Raumabschluss stellen einstellbare Tellerventile für die Abluft– als auch die Zuluftseite dar.
Hinter den Abluftventilen wird noch ein Grobfilter zum Schutz des Kanalsystem vor Verunreinigung
installiert.
Optional kann in den Luftverteilern (3) pro Rundrohr DN75 (2) eine Luftklappe zur Volumenstromauf-
teilung gesetzt und fixiert werden. Die Tellerventile können dann voll geöffnet werden. Eine Revisi-
onsöffnung DN150 im Luftverteiler (3) ermöglicht eine schnelle Reinigung auch im eingebauten Zu-
stand.
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