Kopp Free-control Manuel utilisateur

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Free-control®
Dunstabzugshauben-Set – Bedienungsanleitung
Radio Afzuigkop Set – Bedieningshandleiding
Radio Capots Set – Mode d‘emploi
Wireless extractor hood set – Operating instructions
Trådlöst spisfläktsset – Bruksanvisning

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Inhaltsverzeichnis
• Einleitung
• Inhaltlicher Auszug aus der
Feuerstättenverordnung
• Gefahrenpotential
• Mindestönung des Fensters/Tür
• Technische Lösung zur Einhaltung
der Feuerstättenverordnung
• Hintergrundinformation
• Funkübertragung
• Tipps zur Planung
• Integrierte Feldstärkeerkennung
• Montage
• Batterie – Batterietausch
• Montage und Anschluss
Funk-Empfänger 1-Kanal/3-Draht
• Manuelle Bedienung
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• Funktionstest
• Standard LED Signalisierung der
Funk-Empfänger
• Standard LED Signalisierung der
Funk-Magnetsensor
• Technische Daten Funk-Magnetsensor
• Technische Daten Funk-Empfänger
1-Kanal/3-Draht
• Technische Daten Funk-Adapter
• Technische Daten Funktechnik
• Anlernvorgang –
Funk-Empfänger 1-Kanal/3-Draht
• Anlernvorgang – Funk-Adapter
• Programmierte Zuordnung löschen
• Wartungsfrei
Variante 1 Variante 2

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Einleitung
Sie haben sich für ein hochwertiges Qua-
litätsprodukt entschieden das mit größter
Sorgfalt hergestellt wurde. Nur eine sachge-
rechte Installation und Inbetriebnahme ge-
währleistet einen langen, zuverlässigen und
störungsfreien Betrieb. Diese Bedienungs-
anleitung enthält wichtige Informationen
zur Inbetriebnahme und Handhabung. Bitte
sorgfältig durchlesen! Bewahren Sie die An-
leitung zum späteren Nachschlagen auf.
Diese Geräte erfüllen die Anforderungen
der geltenden nationalen und europäischen
Vorschriften und sind für den Einsatz in den
EU und EFTA Staaten zugelassen. Sie finden
die Konformitätserklärung, weitere Informa-
tionen, Anwendungsbeispiele, Sortiments-
übersicht und Bedienungsanleitung unter:
www.Free-control.com.
Beachten Sie die Regeln der Elektrotechnik
und die Einhaltung der technischen Daten!
• Spannungsfreiheit vor Arbeitsbeginn her-
stellen und prüfen.
• Keine Geräte anschließen die einen zu
beaufsichtigten Betrieb erfordern.
• Keine Änderungen an den Geräten durch-
führen.
• Die Funkübertragung erfolgt auf einem
nicht exklusiv verfügbaren Frequenzkanal
mit 868,3 MHz. Störungen sind daher nicht
völlig auszuschließen.
• Jedoch wird durch geeignete Auslegung
ein Maximum an Übertragungssicherheit
erreicht.
• Nicht geeignet für Sicherheitsanwendun-
gen, z. B. NOT-AUS, NOT-RUF.
Haftungen oder weitergehende Ansprüche,
insbesondere solche auf Ersatz über den des
Gerätes hinaus entstehende Personen- oder
Sachschäden, durch fehlende oder fehlerhaf-
te Funktionen, sind ausgeschlossen.
Änderungen aufgrund technischen Fort-
schritts, Normenänderungen, veränderter
Fertigungsverfahren oder Konstruktionsän-
derungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Inhaltlicher Auszug aus der
Feuerstättenverordnung
Die Feuerungsverordnung - FeuV (§4 Aufstel-
len von Feuerstätten…) beschreibt:
… Die Betriebssicherheit von raumluftabhän-
gigen Feuerstätten darf durch den Betrieb
von Raumluft absaugenden Anlagen wie
Lüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen,
Dunstabzugshauben, Abluft-Wäschetrockner,
usw. nicht beeinträchtigt werden.
Dies gilt als erfüllt, wenn:
• ein gleichzeitiger Betrieb der Feuerstätten
und der Luft absaugenden Anlagen durch
Sicherheitseinrichtungen verhindert wird,
• die Abgasabführung durch besondere
Sicherheitseinrichtungen überwacht wird,
• die Abgase der Feuerstätten über die Luft
absaugenden Anlagen abgeführt werden
oder
• anlagentechnisch sichergestellt ist, dass
während des Betriebs der Feuerstätten
kein gefährlicher Unterdruck entstehen
kann.
Umluftbetriebene Geräte sind von der Feuer-
stättenverordnung nicht betroen.
Gefahrenpotential
Durch die 1995 in Kraft getretene Wärme-
schutzverordnung für Neubauten und die
dadurch eingeführte nahezu hermetisch
abdichtenden Fenster und Türen findet auch
hier keine „Dauerbelüftung“ mehr statt.
a) Im Abluftbetrieb eingesetzte Geräte entzie-
hen den Wohnräumen (z. B. Dunstabzugshau-
be in Küche) die benötigte Raumluft. Ohne
ausreichende Zuluft entsteht ein Unterdruck.
Die Feuerstätte erhält zu wenig Verbren-
nungsluft, was die Verbrennung nachhaltig
beeinträchtigen kann. Giftige Verbrennungs-
gase, u. a. giftiges Kohlenmonoxid akönnen
aus dem Kamin oder Abzugsschacht in die
Wohnräume gezogen werden. Es besteht Le-
bensgefahr!
Um nicht das Risiko einer Kohlenmonoxidver-
giftung einzugehen, ist für stets ausreichende
Frischluft zu sorgen b.
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a
b
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Mindestönung des Fensters/Tür
Diese richtet sich nach:
a. Der Leistung des Abluftgerätes in m³/h.
(Typenschild beachten)
b. Nach der Größe des zu önenden
Fensters/Tür in m²
c. Nach der Größe des Önungsspalts am
Fenster in cm.
In den meisten Fällen sind rechteckige
Kipp-Schwenkfenster eingebaut. Fragen Sie
bitte den Fachinstallateur oder den Bezirks-
schornsteinfeger nach der Berechnung der
Mindestönung.
Technische Lösung zur Einhaltung der
Feuerstättenverordnung
Die Lösung ist hierzu die Free-control Dunst-
abzugshaubensteuerung. Die Kombination
aus Funk-Empfänger 1-Kanal/3-Draht und
Funk-Magnetsensor oder Funk-Adapter und
Funk-Magnetsensor erlaubt eine einfach und
unkomplizierte Nachrüstung zur Erfüllung
der Anforderungen der Feuerungsverord-
nung. Ein Funk-Magnetsensor wird hierbei an
der Belüftungsquelle (Fenster/Tür) montiert.
Variante 1: Die Anschlussleitung der Dunstab-
zugshaube wird am Schaltkontakt ↑ des Funk-
Empfängers 1-Kanal/3-Draht angeschlossen.
Variante 2: Den Funk-Adapter einfach in
eine Schutzkontakt-Steckdose stecken. Die
Anschlussleitung der Dunstabzugshaube
sollte mit einem Schutzkontaktstecker ver-
sehen sein. Den Schutzkontaktstecker der
Anschlussleitung in die Schutzkontakt-Steck-
dose des Funk-Adapters einstecken.
Sobald das überwachte Fenster, bzw. die
überwachte Tür geönet wird, sendet der
Funk-Magnetsensor ein Funksignal an den
Funk-Empfänger 1-Kanal/3-Draht oder Funk-
Adapter.
Der Funk-Empfänger schaltet dann die Ver-
sorgungsspannung zur Dunstabzugshaube
ein. Bei geschlossenem Fenster/Tür ist ein Be-
trieb der Dunstabzugshaube nicht möglich.
Achtung:
Die Überwachung der Frischluftzufuhr durch
den Benutzer kann mit dieser Gerätekombi-
nation nicht ersetzt, sondern nur unterstützt
werden. Zur fachgerechten Beurteilung ob
die eingeleiteten Maßnahmen zur Gefah-
renabwehr ausreichen, ist im Zweifelsfall der
zuständige Schornsteinfegermeister zu Rate
zu ziehen.
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Hintergrundinformation
Funkübertragung
Der Einsatz von Free-control bietet sich über-
all dort an, wo das nachträgliche Ergänzen
und Erweitern von bestehenden Installati-
onen nicht, oder nur schwierig möglich ist.
Dies gilt auch beim Nachrüsten von Dunst-
abzugshauben zur Erfüllen der Feuerungsver-
ordnung (FeuV, vom 11.11.2007).
Beim Einsatz von Funklösungen ist jedoch zu
beachten, dass eine 100%-ige Übertragung
zwischen Sender und Empfänger nie garan-
tiert werden kann. Mit entsprechender Pla-
nung lässt sich die Übertragungssicherheit
dennoch deutlich erhöhen.
Die Angaben der Funk-Reichweite ist immer
ein Freifeldwert und ausschließlich als Richt-
wert zu verstehen. In der Praxis ist eine Aus-
sage zur Funkreichweite innerhalb Gebäuden
sehr schwer möglich, da diese sehr stark von
den individuellen Installationsbedingungen
und einer Vielzahl weiterer Faktoren abhängt.
Jedes Objekt zwischen Sender und Empfän-
ger trägt zur Reduktion der Übertragungs-
reichweite bei.
Die Signalreduzierung, bzw. die Übertra-
gungsreichweite ist u. a. abhängig von:
1. der zu durchdringenden Materialbeschaf-
fenheit (z. B. Holz, Mauerwerk, Glas, …)
2. der zu durchdringenden Materialstärke
(Wanddicken)
3. den klimatischen Bedingungen (trockene
Umgebung, Regen, Schnee, …)
4. von vorhandenen lokalen Funkstörungen
(ev. lokale Funkmasten, hausinterne
Funkrouter, …)
5. von eventuell vorhandenem Funkschatten
(Empfänger abgeschottet durch funkun-
durchlässige Bereiche)
6. Die oben genannten Faktoren können
sich unerwartet verändern und die Über-
tragungsreichweite stark beeinflussen.
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Signalreduzierung der Funkübertragung in % (Richtwerte)
Signalausbreitung
Empfänger Empfänger
Sender
effektive
Wandstärke
24 cm
effektive
Wandstärke
55 cm
geringe
Dämpfung
hohe
Dämpfung
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Signalreduzierung der Funkübertragung in %
Material
Regen, Schnee
Metall, Metallgitter, Alukaschierung
Armierter Beton
Backstein, Pressspanplatten
Holz, Gips, Glas unbeschichtet
Signalreduzierung
ca. 60 – 100%
ca. 90%
ca. 75%
ca. 30%
ca. 10%

Funkschatten
Empfänger
Empfänger
Sender
mind. 20 cm
Funkschatten
Tipps zur Planung
Vor Montage eine Ortsbesichtigung durch-
führen, um die Installation bestmöglich pla-
nen zu können. Anschließend versuchen Sie
eventuelle Störquellen zu finden und nehmen
sie eine Abschätzung der Übertragungssi-
cherheit vor (siehe hierzu die Rubrik Hinter-
grundinfo). Führen Sie einen Funktest unter
Praxisbedingungen durch (oene/geschlos-
sene Fenster/Türen; elektrische Verbraucher
ein-/ausschalten; etc. …).
Erst nach erfolgreich durchgeführtem Funk-
test die gewünschte Installation abschließen.
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Integrierte Feldstärkeerkennung – Adapter
Jeder Free-control Funk-Adapter verfügt über
eine interne Feldstärkenerkennung
Erkennbar auf der Funk-Adapter Vorderseite.
Damit kann die Funk-Strecke zwischen
Funk-Sender und Funk-Adapter, d. h. die
Güte des empfangenen Sendesignals am
Funk-Adapter bereits bei der Installation be-
wertet werden.
Sobald ein Funk-Sendesignal vom Funk-
Adapter empfangen wird, blinkt die LED
zwischen 1 und 4 mal.
Die LED der Feldstärkeerkennung blinkt
im Anlernmodus als auch im Betriebsmodus.
LED blinkt 0x = kein Empfang.
LED blinkt 1x = schlechter Empfang.
• Empfehlung: Platzierung des Funk-
Senders und/oder Funk-Adapter unbe-
dingt verändern, um ein besseres Funk-
signal zu erreichen.
LED blinkt 2x = mitteläßiger Empfang.
• Empfehlung: Überprüfen ob die
Platzierung der Funk-Sender und/oder
Funk-Adapter verändert werden kann, um
ein besseres Funksignal zu erreichen.
LED blinkt 3x = guter Empfang.
• Geräte können an gewünschter Stelle
montiert werden.
LED blinkt 4x = Sehr guter Empfang.
• Geräte können an gewünschter Stelle
montiert werden.
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Autres manuels pour Free-control
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Table des matières
Langues :

















