Kopp INFRAcontrol R Manuel utilisateur

Bedienungsanleitung
INFRAcontrol R 180° UP IP40
D F I

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Einleitung
Sie haben sich für ein hochwertiges Qualitätsprodukt entschie-
den das mit größter Sorgfalt hergestellt wurde. Nur eine sach-
gerechte Installation und Inbetriebnahme gewährleistet einen
langen, zuverlässigen und störungsfreien Betrieb.
• Bitte machen sie sich vor der Installation mit der Bedie-
nungsanleitung vertraut.
• Bewahren Sie die Anleitung zum späteren Nachschlagen
auf.
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INFRAcontrol Licht Motor
MIC
Operating instructions 16-29
Bedieningshandleiding 30-43
Bedienungsanleitung 2-15
Mode d‘emploi 44-57
Istruzioni per l‘uso 58-71

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Grundschaltung Bewegungsschalter Parallelgeschaltete Bewegungsschalter
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IC
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NN
L
T
P
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IC IC
Parallelschaltung mit Universalschalter
Funktionsbeispiel zum Umschalten zwischen
Bewegungsmelderbetrieb und Dauerbetrieb
Fernschaltung (Manuel Override)
Mit Hilfe eines oder mehreren parallel geschalteten Tastern
kann der Bewegungsmelder „fern“ geschaltet werden.
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IC
N
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IC
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Master / Slave Schaltung Master/Slave Schaltung mit RC-Glied 1)
Master / Slave Schaltung mit Fernschaltung
(Manuell Override) Kombiniert
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IC IC
Master Slave
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IC IC
Master Slave
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Taster Taster
IC IC
Master Slave
Funktionsprinzip
Die INFRAcontrol Bewegungsschalter sind Passiv-Infrarot-
Bewegungsschalter. Über eine Linsenoptik können die Sen-
soren des INFRAcontrol Bewegungsschalters unsichtbare
Wärmestrahlen von bewegten Körpern (Menschen, Tiere,
etc.) erfassen, auswerten und elektronisch in Schaltvorgänge
umsetzen.Wärmestrahlen können allerdings Hindernisse wie
Wände, Glasscheiben, etc. nicht durchdringen. Dies ist bei der
Auswahl des geeigneten Montageortes zu berücksichtigen.
Der Bewegungsschalter sollte nach Möglichkeit vor direkter
Sonneneinstrahlung geschützt installiert werden, um uner-
wünschte Schaltungen zu verhindern.
1) = Art.: 2915.0004.3
1)

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Anmerkung: Abdeckrahmen nicht im Lieferumfang.
Montagehinweise
Der UP-Bewegungsschalter ist für den Einbau in Einbaudosen
vorgesehen 1.
Der Bewegungsschalter kann mit Hilfe von Spreitzkrallen in
der UP-Dose fixiert, oder der Tragrahmen mit Hilfe der UP-Do-
sen Geräteschrauben an der UP-Dose angeschraubt werden.
L
L
50MM
50MM
1
Fehlauslösungen
Um Fehlauslösungen zu vermeiden, sollte der Montageort
mindestens 1 m von einer Leuchte entfernt sein.
Bewegungen (z. B. Schwingungen) des Gerätes wirken ge-
nauso wie Bewegungen im Erfassungsbereich (z. B. Sträucher,
Blumen, Gardinen, etc.) und können zu Fehlauslösungen füh-
ren. Daher ist eine feste Gerätemontage obligatorisch.

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Schaltverhalten
Das zuverlässigste Schaltverhalten zeigt der Bewegungs-
schalter, wenn der Erfassungsbereich quer 2und nicht fron-
tal 3zum Bewegungsschalter durchschritten wird. (siehe
Abbildungen)
Elektrischer Anschluss
Anschlussleitungen ca. 6-8 mm 4abisolieren und wie folgt
anschließen:
Siehe Anschlussbild 5.
• Phase L (schwarz) an Klemme L.
• Neutrallleiter N (blau) an Klemme 2 x N.
• Schalt-/Lampendraht (braun) an Klemme L↑.
• Bei Fernschaltung (manell override / Manual EIN) den
externen Taster an Klemme T anschließen.
• Bei Master/Slave Funktion die Klemmen P der Bewe-
gungsschalter miteinander verbinden.
Anschluss von Verbrauchern
Hohe Einschaltströme verkürzen die Relaislebensdauer
gravierend. Beachten Sie hierzu die technischen Angaben
des Leuchten-, bzw. Leuchtmittelherstellers. Hohe induktive
Lasten sollten über ein zusätzliches Relais oder ein zusätz-
liches Schütz geschaltet werden.
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L
NN
L
T
P
LL
IC
6-8MM
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L
Interne Feinsicherung – Sicherungstausch
Überlast oder Installationsfehler können zum Auslösen der
eingebauten Sicherung führen. Vor dem Sicherungstausch
den Stromkreis abschalten und die Fehlerursache beseitigen.
Kunststofrontteile, wie Abdeckrahmen und Gehäusekappe
vorsichtig entfernen. Sicherungshalter 6herausziehen und
defekte Sicherung durch neue Sicherung ersetzen. Darauf
achten, dass nur gleicher Sicherungstyp verwendet wird! An-
schließend den Sicherungshalter wieder in die Halterung ein-
setzen. Gerät komplett montieren und den Stromkreis wieder
zu schalten.
6
Sicherung
Sicherungshalter
Bedienübersicht
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8 9
7
9

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D
Umschaltfunktion (EIN/AUTO/AUS) 7
AUTO: Bewegungsschalter arbeitet automatisch entspre-
chend den voreingestellten Werten.
ON: Bewegungsschalter wird für max. 2 Stunden einge-
schaltet (Dauerlicht). Nach 2 Stunden schaltet der Bewe-
gungsschalter wieder in AUTO-Mode um. Auch wenn der
Schiebeschalter noch auf Position ON steht. Zum erneuten
Einschalten auf Dauerlicht den Schiebeschalter von ON auf
OFF oder AUTO stellen und anschließend wieder auf ON
schieben.
OFF: Bewegungsschalter ist dauerhaft ausgeschaltet.
Einstellen der Dämmerungsschwelle
Vorsichtig die Frontkappe önen.
Schiebeschalter 7auf Position AUTO stellen.
► Bewegungsschalter mit manuell eingestelltem
Helligkeitswert:
Den gewünschten Helligkeitswert an der Stell-
schraube
8stufenlos zwischen den Werten 5 bis
100 einstellen.
Stellschraube Rechtsanschlag (100) bedeutet:
Tagbetrieb.
Stellschraube Linkssanschlag (5) bedeutet:
Nachtbetrieb.
► Bewegungsschalter mit gespeichertem Umgebungs-
helligkeitswert:
Zum automatischen Einlesen der Umgebungshellig-
keit den Schiebeschalter 7auf Position AUTO stel-
len, die Zeiteinstellung 9darf nicht auf Position
„test“ stehen!
Die Stellschraube 8für mindestens 1 Sekunde auf die
Position stellen und damit die automatische Hellig-
keitserkennung aktivieren.
Sobald die Umgebungshelligkeit der Helligkeit ent-
spricht, die gespeichert werden soll, die Stellschrau-
be
8von der Position direkt auf die Position
verändern. Die Leuchtdiode im Sensorbereich be-
ginnt für 10 Sekunden zu blinken.
Die Umgebungshelligkeit wird gespeichert. Verbraucher und
Leuchtdiode werden anschließend für 5 Sekunden ein und
danach komplett ausgeschaltet. Der Einlernvorgang ist abge-
schlossen. Den obigen Anlernvorgang wiederholen, wenn eine
andere Umgebungshelligkeit eingespeichert werden soll.
Nach Spannungsverlust den Einlernvorgang erneut durch-
führen. Soll nach abgeschlossenem Einlernvorgang, der
Bewegungsschalter den eingelernten Helligkeitswert als Refe-
renzwert für die Dämmerungsschwelle verwenden, dann die
Stellschraube auf Position stellen.

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Einstellen der Einschaltdauer (Ausschaltverzögerung)
Vorsichtig die Frontklappe önen, Schiebeschalter 7 auf
Position AUTO stellen.
► Die Einschaltdauer vorwählen 9:
Fünf Zeitvorgaben sind möglich: ca. 20 sek. / ca. 1 min/
ca. 5 min / ca. 15 min / ca. 30 min.
► Impulsausgang 9:
Stellen Sie den Regler auf , d. h. der Ausgang befindet
sich im Impulsmodus (z. B. zum Ansteuern eines Treppen-
hausrelais)
EIN: ca. 1 Sekunden / AUS: ca. 9 Sekunden.
Die angegebenen Werte entsprechen zirka Angaben und un-
terliegen technischen Schwankungen.
Empfindlichkeits Feineinstellung (Sensitivität)
Vorsichtig die Frontkappe önen.
Schiebeschalter 7 auf Position AUTO stellen.
Feinjustieren der Reichweitenerkennung an der Stell
schrau-
be „METER“ zwischen den Positionen „-“ und „+“.
„-“ kleinst mögliche Erfassungsreichweite
„+“ größt mögliche Erfassungsreichweite
Gehtest
Der Gehtest dient dazu, den Bewegungsschalter am ge-
wünschten Montageort auf einwandfreie Erfassungsfunk-
tion zu überprüfen. Um den Gehtest durchzuführen den
Pfeil 9auf Position „test“ stellen.
Dazu folgende Einstellungen vornehmen:
Schiebeschalter 7 auf AUTO stellen.
Stellschraube METER auf Position „+“ drehen.
Stellschraube TIME 9 auf Position „test“ drehen.
Die Dämmerungserfassung ist deaktiviert.
Bewegungsschalter korrekt montieren und an Netzspannung
4 5 anschließen. Den Gehtest von außerhalb des wahr-
scheinlichen Erfassungsbereiches beginnen und den Erfas-
sungsbereich durchqueren bis der Bewegungsschalter schal-
tet. Die LED und der anschlosseneVerbraucher schalten für
2 Sekunden. Den Stellschraube „METER“ solange verstel-
len, bis der gewünschte Erfassungsbereich eingestellt ist.
Den Gehtest bis zum zufriedenstellenden Ergebnis wie-
derholen.
LED
13
12
Start Ende

10
Erfassungsreichweite
Die angegebene Erfassungsreichweite bezieht sich auf folgende Montage-/Einbauhöhen
Einbauhöhe: 1,2 m bis 1,5 m
Einbauhöhe: 1,8 m bis 2 m
180˚
180˚
8 4 1,5 0 1,5 4 8
9 3 1 01 3 9
m m
m m
Draufsicht
Einheit: Meter
Draufsicht
Einheit: Meter
2.5
0 0.8 1.5 4 8
1
1.8 - 2.0
dritter Erfas-
sungsbereich
zweiter Erfas-
sungsbereich
erster Erfas-
sungsbereich
m
Seitenansicht
Einheit: Meter
2.5
0 0.5 1 3 9
0.5
1.2 - 1.5
m
dritter Erfas-
sungsbereich
zweiter Erfas-
sungsbereich
erster Erfas-
sungsbereich
Seitenansicht
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