
4. Die Schieber des Reißverschlusses bis zur roten
Markierung schließen. Die Verbindung Griff-Container
liegt zwischen den beiden Schiebern. Reißverschluss
beidseitig mit den Schiebern ca 10 cm schließen.
2. Die Verbindungsleine in den
Kanal einlegen (rote Pfeile) und im
Gurtzeugcontainer verstauen.
Innencontainer mit den Fangleinen
nach unten zeigend in den
Gurtzeugcontainer einlegen.
2)
3)
2.2. Einbau des Innencontainers in das Gurtzeug:
1. Verbindungsleine des Rettungs-
schirms mit der Verbindungsleine des
Gurtzeuges einschlaufen oder mit
einem Schraubglied (Festigkeit
>2.400 daN) verbinden und
Einschlaufung (z.B. mit Neopren-
schlauch) gegen verrutschen sichern.
5. Verschlußklappe mit Hilfe der Packschnüre schließen
und mit den Kabeln sichern. Das überstehende Kabel in
die darunterliegenden Taschen schieben und den Griff
in die Aufnahme stecken.
Anschließend Packschnüre entfernen!!!
6. Den Reißverschluss vollständig (!!!) schließen und
den Schieber ganz in die Aufnahme stecken! 7. Den Reißverschluss des Rückenteils vollständig (!!!)
schließen (Pfeil). Die Abdeckung ankletten.
Sicherung des Griffs/Auslösesplintes:
Zur Vermeidung von Fehlauslösungen ist die Verwendung einer Sollbruchstelle im
Auslösemechanismus vorgeschrieben. Es wird dadurch eine definierte Mindestzug-
kraft zur Auslösung sichergestellt. Die Sollbruchschnur (2 daN Festigkeit) wird durch
die beiden weißen Loops (am Gurtzeug und Griff), die sich an der Oberseite des Griffes
befinden gezogen und verknotet.
Als Sollbruchstelle darf nur dafür zugelassenes Material eingesetzt werden, da eine
zu hohe Bruchlast die Betriebssicherheit gefährdet! Die Sicherung darf nur wie oben
beschrieben ausgeführt werden! Die entsprechende Sollbruchschnur ist über uns erhältlich.
Achtung:
Nach jeder Packung muß eine Probeauslösung durchgeführt und kontrolliert werden, ob die Öffnungskraft zwischen 2
und 7 daN liegt.
Bei einer erstmaligen Kombination von Gurtzeug und Rettungsgerät muß eine Kompatibilitätsprüfung von einer
autorisierten Person durchgeführt werden!
Die Kompatibilität muß im Pack- und Prüfnachweis des Rettungsgerätes bestätigt werden.
Betriebshinweise:
Funktionsweise Protektor:
Das Innovation B besitzt einen mustergeprüften Rückenschutz aus einem Schaumstoff, der in eine Stoffhülle eingenäht
ist. Vor jedem Start muß der Protektor daraufhin überprüft werden, ob dieser komplett mit Luft gefüllt ist. Speziell bei
niedrigen Temperaturen und bei langem Nichtgebrauch des Protektors, kann sich unter Umständen dieser nur langsam
füllen.
Bei einer Sitzbrettlandung wird die Luft im Protektor komprimiert und definiert über die Nähte nach außen abgelassen.
Der dadurch entstehende Verzögerungsweg verteilt die Einschlagsenergie über einen längeren Zeitraum und schützt
somit die Wirbelsäule vor extremen Lastspitzen. Die bei der Musterprüfung erzielten Verzögerungswerte waren sehr
gut. Allerdings ist selbst der beste Rückenschutz keine Garantie für die Vermeidung von Rückenverletzungen!
Aus diesem Grund darf der Protektor nicht für regelmäßige, unnötige Sitzbrettlandungen verwendet werden! Zudem
leidet mit jedem Gebrauch die Effizienz des Protektors und die Schutzwirkung wird geringer - selbst wenn keine
sichtbaren Schäden erkennbar sind.
Sind sichtbare Schäden erkennbar, darf der Protektor ebensowenig weiter benutzt werden wie nach einer harten
Landung. Dann muß das Gurtzeug zum Hersteller zur Überprüfung eingeschickt werden.
Vor der Benutzung des Gurtzeuges müssen folgende Punkte überprüft werden:
! Außenhülle des Protektors, sowie das komplette Gurtsystem unbeschädigt?
! Protektor voll gefüllt?
! Rettungsschirmcontainer und Griff ordnungsgemäß geschlossen?
! Beschleunigungssystem (falls vorhanden) ordnungsgemäß befestigt und eingestellt?
! Gurtschließen ordnungsgemäß geschlossen und richtig eingestellt?
Wartung/Lebendauer des Protektors:
Der Protektor ist weitgehend wartungsfrei. Es ist lediglich vor jedem Start der Protektor auf richtigen Sitz und auf volle
Entfaltung des Protektorschaumes zu prüfen. Der Protektor ist durch die Einbaulage zwischen Rettungsgerätecontainer
und Sitzbrett vor mechanischen Beschädigungen gut geschützt. Sichtbare Beschädigungen (Löcher, Risse) müssen
repariert werden, da sonst die Außenhülle bei einem Aufprall platzen kann und die Dämpfung stark mindert.
Wurde der Protektor bei einer harten Landung benutzt, bzw wurden Beschädigungen festgestellt, so müssen diese beim
Hersteller oder einem autorisiertem Fachbetrieb überprüft und ggf. repariert werden.
Doppelsitziges Fliegen:
Das Gurtsystem Innovation B ist als Passagiergurtzeug für doppelsitziges Fliegen geeignet. Als Pilotengurtzeug ist das
Innovation B nicht geeignet, da die Größe des Rettungsschirmcontainers nicht für Tandemrettungsgeräte ausgelegt ist.
Schleppbetrieb:
Das Gurtsystem Innovation eignet sich bei Verwendung der Karabiner als Befestigungspunkt für die Schleppklinke
grundsätzlich für den Schleppbetrieb. Separate Schleppschlaufen sind nicht am Gurtzeug angebracht!
Bei Anbringung einer Schleppklinke die Betriebsanleitung der Schleppklinke beachten!
3. Innencontainer einlegen und die
Packschnüre durch die Loops fädeln.
Den Auslösegriff zwischen die
Packschnüre legen.