Wohler DC 100PRO Manuel utilisateur

Druckcomputer DC 100PRO
Version 6
mit 4-Pa-Test und Ventilationsverlustmessung
Technik nach Maß
31.03.2010 Art. Nr. 22054
Inhalt
1. Spezifikation..................................2
2. Bedienelemente und Anschlüsse .. 7
3. Das Menü Messart, 4-Pa-Test....... 9
4. Menü QVent: Messung des
Ventilationsverlustes ...................17
5. Menü Volumenmessung an
Gasleitungen ...............................22
6. Menü TA zur Abgastemperatur-
und Zugmessung ........................ 25
7. Menü Min-, Max-, AVG-Werte ..... 26
8. Setupmenü für Grundein-
stellungen und Logo-Eingabe .....27
9. Logger/Datenübertragung...........32
10. Batteriewechsel........................... 36
11. Hinweise zur Entsorgung............. 36
12. Zubehör ......................................37
13. Konformitätserklärung................. 37
14. Garantie und Service...................38
15. Kurzanleitung.....mittig innenliegend

2 Hotline: +49 2953 73-211 Fax: +49 2953 73-250
Wöhler DC 100PRO
1. Spezifikation
1.1 Wichtige Hinweise
Die Bedienungsanleitung des Gerätes ist aufmerksam zu lesen und in allen
Punkten zu befolgen.
Der Wöhler Druckcomputer DC 100PRO sollte grundsätzlich nur von fachkun-
digem Personal für den vorgesehenen Zweck und innerhalb der spezifizierten
Daten eingesetzt werden. Eine Haftung oder Garantie für mit dem Gerät er-
mittelte Ergebnisse oder für bei der Nutzung des Geräts entstandene Schä-
den ist in jedem Fall ausgeschlossen.
1.2 Anwendungen
Der Druckcomputer DC 100PRO ist ein hochpräzises multifunktionales Viel-
fachmessgerät zur Differenzdruck-, Temperatur- und Feuchteregistrierung.
Die extreme Präzision des Gerätes erlaubt neben der Registrierung kleinster
Drücke im 0,01 Pascal-Bereich für Strömungsgeschwindigkeits- und Gas-
druckmessungen über Volumenbestimmung auch eine Zugmessung mit
gleichzeitiger Abgastemperaturregistrierung. Ein maximaler Messbereich
bis zu 100 hPa und ein Berstdruck von 0,75 bar garantieren auch für höhere
Druckbereiche genügend Sicherheit. Bei allen Messungen wird der Benutzer
durch Textanweisungen auf dem Display geführt. Die neue Feinstdruckmes-
sung von 0,01 Pa erlaubt jetzt auch die Messung von Strömungsgeschwin-
digkeiten im Bereich von 0,1 m/s.
Aufgrund der hohen Messpräzision des DC100PRO ist das Instrument hervorra-
gend für die folgenden Messaufgaben geeignet:
1. Messtechnischer Nachweis und Überprüfung des Unterdrucks in einem
geschlossenen Luftverbund bei gleichzeitigem Betrieb von Feuerstätte und
Ablufteinrichtung. Das optional erhältliche Wöhler 4-Pa-Set enthält dazu
spezielle flexible Kapillarschläuche (vgl. Kap. 3.1).
2. Ein hochempfindliches S-Tube-Prandtlrohr in Verbindung mit dem DC
100PRO ermöglicht die Beurteilung des Ventilationsverlustes an Heizkesseln
im Rahmen der Inspektion zur Energieeffizienz nach Artikel 8 der Europä-
ischen Gebäuderichtlinie (EPBD) (vgl. Kap. 4)
3. Der DC 100PRO ermöglicht es ebenfalls, das Volumen eines abgeschlos-
senen und luftdichten Raumes (z.B. eines Tanks, einer Flasche oder einer
Rohrleitung) zu ermitteln. Aus dem Raum wird ein bekanntes Probenvolu-
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men entnommen und aus der daraus resultierenden Druckänderung das
Gesamtvolumen bestimmt (vgl. Kap. 5).
Bereits die Grundversion, in der alle Messwerte in einem Logger gespeichert
werden können, lässt sich für (Raum-)Klimamessungen verwenden. Dazu
sind neben dem Drucksensor auch serienmäßig ein Temperatursensor und
ein Raumfeuchtesensor integriert. Ein spezieller Wandtemperatursensor, der
auch bei Problemfällen (z.B. Tapete mit Schimmelbefall) eine dauerhafte zer-
störungsfreie Fixierung des Gerätes an der betroffenen Stelle ermöglicht, ist
optional verfügbar. Zusätzlich lässt sich der Anwendungsbereich sowohl mit
einem externen Präzisionsraumtemperatursensor als auch mit einer Abgas-
temperatursonde zur vollständigen Zugmessung erweitern. Alle Messwerte
lassen sich, je nach gewählter Abtastrate, bis zu mehreren Jahren „loggen“
und über die integrierte IrDA-Schnittstelle zum PC übertragen. Die PC-Soft-
ware kann kostenlos vom Internet heruntergeladen werden. Messprotokolle
können zusammen mit einem firmeneigenen „LOGO“ direkt auf einem HP-
bzw. TD 600-Thermodrucker ausgegeben werden. Im Setupmenü kann bei
Bedarf eine kontinuierliche IrDA Datenübertragung eingeschaltet werden,
so dass während des Messvorgangs sekündlich alle vier Messwerte (Druck,
Temperatur (extern / intern), rel. Feuchte) mit entsprechenden Kanalnummern
zum PC übertragen werden.
Die extrem niedrige Stromaufnahme wird durch eine völlig neue Prozessor-
technologie ermöglicht, bei der sich die Stromaufnahme an die Messaufgabe
dynamisch anpasst. Auch in der Betriebsart mit maximaler Stromaufnahme (6
mA) ergibt sich mit zwei Standardbatterien (2 x Mignon, 2 Ah) eine kontinuier-
liche Betriebsdauer von mehr als 300 h. In der Logger-Betriebsart erhöht sich
diese bei einem gewählten Abtastabstand von 4 h zwischen zwei Messungen
auf mehrere Jahre (4680 Messungen x 4h) ohne Batteriewechsel bzw. Spei-
cherüberlauf.
Das Rechenwerk des Prozessors ermöglicht die einfache Verarbeitung der
Messwerte, so dass zum Beispiel automatisch das Volumen eines Gefäßes,
Tanks oder Rohrabschnittes in Litern bzw. die mit einem Prandtl-Rohr gemes-
sene temperaturkorrigierte Strömungsgeschwindigkeit in m/s angezeigt wird.
1. Spezifikation

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1.3 Messwerte
Differenzdruckmessung (temperaturkompensierte Piezo-Brücke)
Messbereich: +/- 100 hPa (mbar)
0,1 Pa Auflösung im Bereich –1100 Pa bis +1100 Pa, sonst 1 Pa
Genauigkeit: < 3 % v.M., im Bereich < +- 10 Pa. besser als +/- 0,3 Pa
Feinstdruckmessung (Dämpfung einstellbar)
Messbereich: +/- 100 hPa (mbar)
0,01 Pa Auflösung im Bereich –9,999 hPa bis +9,999 hPa
Genauigkeit: < 3 % v. M., im Bereich < +/- 10 Pa besser als +/- 0,3 Pa
Interne Temperaturmessung (NTC)
Messbereich: -20 °C bis 60 °C
Genauigkeit: < +/- 4 °C
Auflösung: 0,1 °C
Externe Raumlufttemperaturmessung (optional, Lufttemperaturfühler Best.-
Nr. 9605 oder Lufttemperatursonde Best.-Nr. 9611)
Messbereich: -19,9 °C bis +99,9 °C
Genauigkeit: < +/- 2 °C
Auflösung: 0,1°C
T98: < 120 sec, bei 1,5 m/s
Externe Wandtemperaturmessung (optional, aufklebbarer Wandtemperatur-
fühler Best.-Nr.: 3392)
Messbereich: -19,9 °C bis +99,9 °C
Genauigkeit: < +/- 2°C
Auflösung: 0,1°C
Externe Rauchgastemperatur- und Zugmessung (optional, QA Sonde E 98
Best.-Nr. 9924, Wöhler Staurohr Typ S, Best.-Nr. 3941)
Messbereich: 0 °C bis +250 °C, kurzzeitig bis 300 °C
Genauigkeit: im Bereich 0 °C bis 79 °C : < +/- 5,0 °C
im Bereich 80 °C bis 179°C : < +/- 7,5 °C
über 180 °C : < +/- 10,0 °C
Auflösung: 0,1 °C
Feuchtemessung
Messbereich: 0 % bis 100 % rF (relative Feuchte), nicht kondensierend
Genauigkeit: < +/- 2 % rF, im Bereich 0 bis 90 % rF, sonst < 3 % rF
Auflösung: 1 % rF
1. Spezifikation

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1.4 Errechnete Werte
Druckeinheiten: Umrechnung in hPa, Pa, mbar, mmH
2
O, psi entsprechend
allgemein gültiger Umrechnungsvorschrift
Temperatureinheiten: Umrechnung von °C in °F entsprechend allgemein
gültiger Umrechnungsvorschrift
Strömungsgeschwindigkeiten: nach Prandtl, Anzeige in m/s, automatische
kontinuierliche Dichtekorrektur durch Temperatursignal
Bereich: 0,0 bis 120,0 m/s
Volumeninhalt: über Boyle-Mariotte für T=const. 0,1 bis 6000 Liter
Statistische Kennwerte: Minimum, Mittelwert, Maximum aller Mess- und
Rechenwerte in der jeweiligen Maßeinheit
Datum und Uhrzeit: Ausgabe auf Messprotokollen
4-Pa-Test: Berechnung und Ausdruck eines Druck-Zeitdiagramms zur Doku-
mentation des 4-Pa-Tests.
Ventilationsverlust: Berechnung des Ventilationsverlustes in Prozent aus
gemessener Strömungsgeschwindigkeit und Temperatur im Abgasstutzen.
1.5 Loggerfunktion
Umfang: 4680 Messungen mit jeweils Druck- und Feuchtemesswert und zwei
Temperaturmesswerten (bei eingestecktem externen Fühler), d.h. maximal
18.720 Messwerte. Messwerte werden auch ohne Batterien mehr als 10 Jahre
im Speicher gehalten.
wählbare Abtastintervalle: 30 s, 1 Min, 3 Min, 10 Min, 30 Min, 1 h, 3 h, 4 h
Kontrolle auf Unterspannung.
1.6 Technische Daten
Stromaufnahme aus zwei Mignonzellen, Typ AA, oder Trockenbatterien:
-Arbeitsmode: ca. 6 mA,
-“Off“-Mode und Loggerbetrieb: ca. 16 mA für Uhr und Prozessor
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Schnittstellen:
-Infrarotdatentransfer zum PC
-Druckerausgabe vor Ort auf Thermodrucker Best.-Nr. 4130
Lagertemperatur: -20 °C bis +60 °C
Arbeitstemperatur: -5 °C bis +60 °C im Loggerbetrieb (ohne Displayanzei-
ge), mit Displayausgabe 0 °C - 50 °C
Masse: ca. 450 g mit Schutztasche und Haftmagnet ohne Schlauch
Abmessung: 54 x 165 x 52 mm
1. Spezifikation

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2
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1
1 Cursorposition
2 Trendzeichen
3 ± -Taste
4 Umkehrfunktion aktiv
5 Maßeinheit
6 ENTER
7 Ein/Aus u. Abbruch
7
2. Bedienelemente
2. Bedienelemente und Anschlüsse
Das folgende Bild 2.1 zeigt die Anzeige- und Bedienelemente des DC
100PRO. Das Display weist links immer eine Trendanzeige ▼▲, in der Mitte
den Zahlenwert und rechts die zugehörige Maßeinheit auf. Bei einem Tasten-
druck wird zusätzlich ein Cursor ▲am Displayrand angezeigt, der auf ein
Menü am Displayaufkleber weist. Blinkt dieser Cursor, so ist dieser Menü-
punkt aktiviert.
Die Tastenfunktion ist „Handy“-ähnlich aufgebaut. Generell lässt sich mit
der linken „±“-Taste eine Zahleneingabe erhöhen oder verringern bzw. die
Cursorposition ▲am Displayrand nach rechts oder nach links verschieben,
(siehe Bild). Ein kurzer Doppelklick auf die „±“-Taste ändert die Zählrichtung
von Auf- zu Abwärtszählungen bzw. ein Umschalten der Cursorschrittrichtung
von rechts nach links.
Bild 2.1: Display und Bedienelemente DC 100PRO
Diese Umkehrfunktion wird durch einen Punkt in der Mitte des Displays
angezeigt. Ein weiterer Doppelklick schaltet wieder auf positive Zähl- bzw.
Cursorschrittrichtung.
Beispiel: Ein Druck auf die „±“-Taste versetzt den Cursor in Bild 2.1 von der
gezeigten Position „Messart“ nach rechts auf „Q Vent“. Will man zur Positi-
on „Messart“ zurückschalten, so muss erst ein Doppelklick („•“ zeigt aktive
Umkehrfunktion) und dann ein Einzelklick ausgeführt werden.
Die „ENTER“-Taste in der Mitte des Bedienfeldes bestätigt dann die Zahlen-
eingabe bzw. aktiviert das Programm an der gewählten Cursorposition.
Die rechte „C I/O“-Taste hat zwei Funktionen. Beim einmaligen Betätigen
bricht sie einen irrtümlich begonnenen Menüpunkt bzw. eine falsche Zah-
leneingabe ab. Wird die Taste gedrückt gehalten, so schaltet sich das Gerät
nach 3 Sekunden aus.

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3. Menü Messart
Das Bild 2.2 zeigt alle Komponenten und Verbindungen des Druckcomputers
DC100PRO.
Bild 2.2: Verbindungen und Anschlüsse des Druckcomputers DC 100PRO
Auf die Anschlussstutzen kann ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von
5-6 mm oder eine Schnellkupplung Typ DN 2.7 aufgesteckt werden.
Auf der Rückseite des DC 100PRO in Bild 2.2 befinden sich Diffusionsöffnungen
zur internen Registrierung der Raumfeuchte und Temperatur. Die integrierte
Temperaturmessung dient auch zur Temperaturkompensation des Drucksen-
sors. Als Präzisionstemperatursensor mit erweitertem Messbereich (-19,9 °C
bis +99,9 °C) kann extern der Verbrennungslufttemperaturfühler A 500 (Best.-
Nr. 9605) oder die Verbrennungsluftsonde A 500 (Best.-Nr. 9611) mit 2 m Ka-
bel verwendet werden. Mit der QA-Sonde E98 (Best.-Nr. 9924) kann sowohl
der Zug als auch die Abgastemperatur ermittelt werden.
Zum Auslesen des Loggers werden die Messdaten infrarotoptisch über die IR-
Schnittstelle (Best.-Nr. 9631) zum PC übertragen.
(-) Unterdruckanschluss
(z.B. für Kapillarschläuche)
IrDA-Schnittstelle,
zum Anschluss an
PC
Best.-Nr. 9318
Externer Tempe-
ratursensor z.B.:
Best.-Nr. 9605
Direkter Ausdruck
von Messproto-
kollen mit Thermo-
drucker
Best.-Nr. 4130 (+) Überdruckanschluss
(z.B. für Kapillarschläuche)
Geräterückseite:
Interner Temperatursensor
Interner Feuchtesensor
QA-Sonde E98
Best.-Nr. 9924

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3. Menü Messart
3. Das Menü Messart, 4-Pa-Test
Nach dem Einschalten führt das Gerät einen Selbsttest durch. Danach wer-
den Uhrzeit und Datum ausgegeben. War die Loggerfunktion des Gerätes
aktiviert, so erscheint stattdessen der Text „Log“ gefolgt von aktuellen Mess-
und Speicherwerten, bevor sich das Gerät dann wieder abschaltet. (In die-
sem Fall muss die Loggerfunktion erst ausgeschaltet werden.) Solange ein
blinkender Cursor auf das Unterprogramm „P=0“ und das Display den Text
„Stab“ (Stabilisierung) zeigt, darf kein Messschlauch angeschlossen bzw. kein
Differenzdruck aufgegeben werden, da das Gerät seinen Nullpunkt ermittelt.
3.1 4-Pa-Test
In einem geschlossenen Luftverbund kann ein gleichzeitiger Betrieb von
raumluftabhängiger Feuerstätte und Ablufteinrichtung zu gefährlichem Unter-
druck führen. Mit dem Wöhler DC 100PRO ist es möglich, diesen Unterdruck-
grenzwert von 4 Pa zu kontrollieren und den zeitlichen Verlauf für die Dauer
von 5 Minuten (einstellbar) in einem Diagramm auszudrucken. Dazu wird mit
zwei Schlauchkapillaren die Druckdifferenz zwischen Aufstellraum und Au-
ßenluft registriert. Mit zwei gleich langen, flexiblen Kappilarschläuchen wird
die Druckdifferenz zwischen Aufstellraum und pneumatisch (hydraulisch)
vom Verbrennungsluftverbund entkoppelter Referenzstelle (Außenluft, Trep-
penhaus) erfasst und einem Drucksensor zugeführt. Die Kapillaren können
sowohl durch die Fensterdichtung nach außen als auch durch die Türfalz bzw.
das Schlüsselloch in das Treppenhaus geführt werden. Die zweite Kapillarlei-
tung verbleibt ungekürzt im Aufstellraum. Das Treppenhaus stellt besonders
bei stürmischen Tagen eine gute und stabile Referenzstelle dar. Die Druckdif-
ferenzwerte dürfen bei laufender Feuerstätte und maximaler Absaugleistung
4 Pa nicht überschreiten.
Erst nach dem Einschalten und Nullen des DC 100PRO dürfen die Kapillar-
schläuche auf die Anschlussstutzen des DC 100PRO aufgesteckt werden. Man
sollte einheitlich den Außen- bzw. Referenzraumanschluss mit dem negativen
Bild 3.1: Auswahl des Menüs Messart,
Cursorposition Messart

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und den Innenraum mit dem Plus-Anschluss verbinden, siehe auch Bild 3.2.
Ein Unterdruck im Aufstellraum gegenüber dem Druck im Referenzraum führt
dann folgerichtig zu einem negativen Vorzeichen bei der Druckdifferenz.
Dann startet man im Menüpunkt „Messart“ den 4-Pa-Test, in dem mit der
„±“-Taste den Cursor unter den Menüpunkt „Messart“ setzt und mit der
„ENTER“-Taste (zweimal) aktiviert (Cursor blinkt).
Die Aktivierung des 4-Pa-Tests wird durch eine blinkende Maßeinheit „Pa“
angezeigt. Die Anzeige der Druckdifferenz an den Kapillaren und der verblei-
benden Prüfzeit in Minuten und Sekunden erfolgt dabei abwechselnd.
Die Messung dauert fünf Minuten und erfolgt nach folgendem Ablaufschema:
1. Feuerungs- und Abluftanlage einschalten und maximale Leistung einstel-
len. Außenfenster bzw. Verbindungstür zum Referenzraum öffnen und sau-
beren Abzug der Abgase kontrollieren. Außen- bzw. Referenzkapillarschlauch
verlegen.
2. Differenzdruckmessgerät einschalten und Nullpunktbestimmung abwarten,
Kapillarschläuche am Messgerät anschließen (Referenz = (-) Anschluss, Auf-
stellraum = (+) Anschluss), Nullpunkt an der Messwertanzeige kontrollieren.
Druckverlaufsaufzeichnung starten, ca. 30 Sekunden bei geöffnetem Fenster/
geöffneter Tür warten, um Nulllinie zu registrieren.
3. Fenster/Tür schließen, ca. 30 Sekunden warten, Unterdruck kontrollieren.
4. Fenster/Tür öffnen, ca. 30 Sekunden warten, Nulllinie sollte wieder erreicht
werden.
5. Fenster/Tür schließen, ca. 30 Sekunden warten, Unterdruck kontrollieren.
6. Fenster/Tür öffnen, ca. 30 Sekunden warten, Nulllinie sollte wieder erreicht
werden.
7. Fenster/Tür schließen, ca. 30 Sekunden warten, Unterdruck kontrollieren.
Bild 3.2: DC 100PRO mit angeschlossenen flexiblen
Kapillaren
3. Menü Messart
Table des matières
Langues :

















