TRIX Systems 66849 Manuel utilisateur

66849

2
Deutsch 4
Funktionen 4
Einbau 5
Selectrix 6
Systems / DCC 9
Tabellen für Systems / DCC 12
English 16
Functions 16
Installation 17
Selectrix 18
Systems / DCC 21
Tables for Systems / DCC 24

3
Français 28
Fonctions 28
Montage 29
Selectrix 30
Systems / DCC 33
Tableaux pour Systems / DCC 36
Nederlands 40
Werking 40
Inbouwen 41
Selectrix 42
Systems / DCC 45
Tabellen voor Systems / DCC 48

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Funktionen
• Zum wahlweisen Betrieb mit konventionellem
Gleichstrom-Fahrgerät, Trix-Selectrix, Trix-Systems
oder Digitalsystemen nach NMRA-Norm (DCC).
• Automatische Systemerkennung zwischen
Digital- und Analog-Betrieb.
• Anfahr- und Bremsverzögerung abschaltbar,
nur im Digitalbetrieb.
• Rangiergang zuschaltbar, nur im Digitalbetrieb.
• 2 Lichtausgänge LV und LR,
schaltbar nur im Digitalbetrieb.
• 4 Funktionsausgänge AUX 1 - AUX 4,
schaltbar nur im Digitalbetrieb.
• SUSI-Schnittstelle für den Anschluss von bis zu 3
Erweiterungsmodulen.
• Bremsabschnitte mit gegenpoliger Gleichspannung
im DCC-Betrieb.
• Variable Motorregelung im Digitalbetrieb.
• Funktionsmapping im DCC-Betrieb,
wirksam für alle Digitalsysteme.
• Speicherung einer eigenen Konguration.
• Mehrfachtraktion
• Program on Main (PoM)
Hinweis: Dieser Decoder bietet unter DCC weitrei-
chende Möglichkeiten, die Kenntnisse in der DCC-
Programmierung voraussetzen. Anfänger sollten sich
hier nur vorsichtig herantasten.
Technische Daten
• Maße (L x B, ohne Anschlüsse): 22,0 x 15,5 mm
• Max. Belastung am Motorausgang ≤ 1,1 A
• Max. Belastung an AUX 1 - 3 und Licht ges. ≤ 400 mA
• Max. Belastung an AUX 4 ≤ 300 mA
• Gesamtbelastung ≤ 1,8 A
• Überlastsicherung des Motorausgangs, der Licht- und
Funktionsausgänge AUX 1 - 3
Hinweise zum Digitalbetrieb:
• Beim ersten Betrieb in einem Digital-System
(Selectrix oder DCC) muss der Decoder auf dieses
Digital-System eingestellt werden. Dazu ist der
Decoder ein mal in diesem Digitalsystem zu pro-
grammieren.

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GND
DAT
CLK
U+
Einbau des Decoders
Vor dem Einbau des Decoders ist sicherzustellen, dass
sich die Lok elektrisch und mechanisch in einwand-
freiem Zustand be ndet. Mängel oder Verschmut-
zungen sind unbedingt vor dem Einbau zu beseitigen.
Grundsätzlich sind die Angaben des Lokherstellers zu
beachten.
Entfernen Sie den in der Lok eingebauten Brücken-
stecker und stecken Sie den Decoder an dessen
Stelle in der Schnittstelle ein. Achten Sie dabei auf die
Einbaurichtung des Decoders.
Für die SUSI-Schnittstelle und Fahrzeuge mit der
8-poligen Schnittstelle sind Lötkontakte am Decoder
angebracht.
Vorsicht:
Beim Löten am Decoder ist größte Vorsicht geboten.
Beschädigungen durch falsches Löten können nicht
als Reklamationsgrund anerkannt werden.
LR
TRK 1
GND
MV
U+
AUX 1
LV
MR
TRK 2
Lötkontakte SUSI
U+ Decoder Plus
GND Decoder Masse
DAT Daten
CLK Takt
Lötkontakte 8-pol. Schnittstelle
MV Motorausgang 1
MR Motorausgang 2
TRK 1 Gleis rechts bzw. Mittelleiter
TRK 2 Gleis links bzw. aussen
LV Licht vorne
LR Licht hinten
U+ Decoder Plus
GND Decoder Masse

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Einstellmöglichkeiten Selectrix
• Programmier-Möglichkeiten:
– Fahrzeugadressen 1 ... 111 (01)
– Höchstgeschwindigkeit 1 ... 7 (7)
– Anfahr-/Bremsverzögerung (ABV) 1 ... 7 (3)
– Impulsbreite (-dauer) 1 ... 4 (1)
– Signal-Halteabschnitte 1-/2-teilig (1)
• Erweiterte Einstellungen:
– Vertauschen von Anschlüssen 0 ... 7 (4)
– Wirksamkeit der ABV 1 ... 2 (1)
– Variante der Motorregelung 1 ... 4 (4)
( ) = Werkseitige Voreinstellung.
Selectrix-Betrieb
Stellen Sie die Lok auf das Programmiergleis und
lesen Sie die Einstellwerte des Decoders aus. Die
Grundeinstellung sollte 01-731 sein. Nehmen Sie die
Lok vorübergehend mit diesen Einstellungen in Betrieb
und überprüfen Sie die zur Verfügung stehenden Funk-
tionen. Nach dieser ersten Kontrolle können Sie die
Parameter der Lok Ihren Bedürfnissen anpassen.
Zeigt das Lesegerät “Lesefehler” an, überprüfen Sie
bitte nochmals die ordnungsgemäße Verdrahtung der
Lok. Nehmen Sie die Lok so auf keinen Fall in Betrieb!
Hinweis für den Selectrix-Betrieb:
Wird ein eingeschalteter Bremsabschnitt entgegen
der Fahrtrichtung des Bremsabschnittes befahren,
kann je nach Beschaltung des Fahrzeuges das Fahr-
licht ausgehen. Nach dem Bremsabschnitt schaltet
sich das Licht wieder zu.

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Programmierung der Lok (Selectrix)
Sämtliche Parameter der Lok können durch Program-
mierung beliebig oft geändert werden. Die Angaben
zur Programmierung der Standard-Parameter ent-
nehmen Sie bitte den Unterlagen Ihres Programmier-
gerätes. Der Decoder 66849 bietet durch zusätzliche
Parameter die Möglichkeit, sich noch besser an die
speziellen Eigenschaften des jeweiligen Fahrzeuges
anzupassen. Durch die werkseitigen Voreinstellungen
der erweiterten Kennwerte verhält sich der Decoder
entsprechend den bisher verfügbaren Selectrix-De-
codern.
Hinweis:
Die erweiterten Kennwerte des Decoders können mit
dem alten Programmer 56 6841 00 nicht programmiert
werden. Die Programmierung der normalen Parameter
(Adresse etc.) ist ohne Einschränkungen möglich.
Hinweis:
Das Lesen und Schreiben der erweiterten Kennwerte
überschreibt die Standard-Kennwerte des Decoders.
Deshalb müssen nach dem Bearbeiten der erwei-
terten Kennwerte die Standard-Kennwerte erneut
eingegeben werden.
Lesen der erweiterten Kennwerte
Das Lesen der Werte erfolgt durch Eingabe von
00 1111 Programmiertaste
oder
00-111 Programmiertaste
entsprechend
Adresse 00
Halteabschnitte 1
Höchstgeschw. 1
Verzögerung 1
Impulsbreite 1
und drücken der Programmiertaste.
Schreiben der erweiterten Kennwerte
Hinweis:
Zum Programmieren der erweiterten Kennwerte muss
immer ein 2-teiliger Halteabschnitt eingestellt sein!
Das Schreiben der Werte erfolgt durch Eingabe von
00 = VAI Programmiertaste
entsprechend
Adresse 00
Halteabschnitt 2 (Stop)
Höchstgeschw. V (Velo)
Verzögerung A (Acce)
Impulsbreite I (Impw)
und drücken der Programmiertaste.
Die für VAI einzugebenden Werte sind im folgenden
erklärt:

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Hinweis: „Pfeift“ der Motor nach der Inbetriebnahme,
wurde wahrscheinlich vergessen, die Standardwerte
erneut einzugeben.
Vertauschen von Anschlüssen (Velo)
Sollten Sie bei einer freien Decoderverdrahtung die
Anschlüsse vertauscht haben, können Sie diese elek-
tronisch „zurechtrücken“. Kontrollieren Sie zunächst,
welche Anschlüsse vertauscht werden müssen, und
tippen Sie dann die aus der folgenden Tabelle entnom-
mene Zahl als Wert ein:
Motor Licht Gleis Zahl
x x – 7
– x – 6
x – – 5
– – – 4 (Standard)
x x x 3
– x x 2
x – x 1
– – x 0
Hinweis:
der Vertausch der Anschlüsse für Motor oder Gleis
führt zu entsprechenden Änderungen im Analogbe-
trieb.
Wirksamkeit der ABV (Acce)
Hiermit können Sie einstellen, ob die einprogrammier-
te Anfahr-/Bremsverzögerung nur in den (Dioden-)
Bremsabschnitten oder immer (auch bei Steuerung
vom Handregler aus) wirksam sein soll.
immer wirksam 1
nur in Halteabschnitten 2
Andere Zahlen sind nicht zulässig.
Variante der Motorregelung (Impw)
Mit diesem Wert können Sie die Regelung optimal an
den Motor anpassen. Es kann keine generelle Regel
angegeben werden, welche Variante das beste Regel-
verhalten ergibt. Hier helfen nur Fahrversuche.
sehr hart 1
hart 2
weich 3
sehr weich 4
Vorsicht:
Für Glockenankermotoren ist die Regelvariante 4
zu empfehlen, sowie in der Standardeinstellung die
Impulsbreite 1. Für Beschädigungen an Motoren in
Folge falscher Einstellungen kann keine Garantie
übernommen werden.

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Einstellmöglichkeiten Systems (DCC)
– kurze / lange Adresse 01 ... 127 (03)
01 ... 9999
– 14 / 28 (128) Fahrstufen (28/128)
– Anfahrverzögerung 1 ... 255 (5)
– Bremsverzögerung 1 ... 255 (5)
– Höchstgeschwindigkeit 1 ... 7 (7)
– Impulsbreite (-dauer) 0 ... 3 (0)
– Variante der Motorregelung 0 ... 3 (3)
– Vertauschen von Anschlüssen 0 ... 7 (4)
– Funktionsmapping
– Speicherverwaltung 2, 4, 8
(131)
Vorsicht:
Für Glockenankermotoren ist die Motorregelva-
riante 3, sowie die Impulsbreite 0 zu empfehlen.
Für Beschädigungen an Motoren in Folge falscher
Einstellungen kann keine Garantie übernommen
werden.
DCC-Betrieb
Stellen Sie die Lok auf das Programmiergleis und
lesen Sie die Lokadresse aus. Die Grundeinstellung
sollte 3 sein. Nehmen Sie die Lok vorübergehend mit
dieser Einstellung in Betrieb und überprüfen Sie die
zur Verfügung stehenden Funktionen. Nach dieser ers-
ten Kontrolle können Sie die Parameter der Lok Ihren
Bedürfnissen anpassen.
Zeigt das Lesegerät “Lesefehler” an, überprüfen Sie
bitte nochmals die ordnungsgemäße Verdrahtung der
Lok. Nehmen Sie die Lok so auf keinen Fall in Betrieb!
Hinweis für den DCC-Betrieb:
Der Betrieb mit gegenpoliger Gleichspannung im
Bremsabschnitt ist mit der werkseitigen Einstellung
nicht möglich. Ist diese Eigenschaft gewünscht, so
muss auf den konventionellen Gleichstrom-Betrieb
verzichtet werden (CV29 / Bit 2 = 0).
Programmierung der Lok (DCC)
Die Eigenschaften der Lok für DCC-Betrieb können
durch die Programmierung der Congurations-Variab-
len (CV) beliebig oft geändert werden. Die Program-
mierung der CV entnehmen Sie bitte den Unterlagen
Ihres Programmiergerätes.
Hinweis:
Wenn im Decoder andere Fahrstufen programmiert
sind als im Fahrgerät kann es zu Fehlfunktionen
kommen. Die Fahrstufen im Fahrgerät können von dem
Decoder nicht automatisch übernommen werden. Be-
achten Sie hier auch die Hinweise zu Ihrem Fahrgerät.

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Mehrfachtraktion
In dem Decoder kann in CV 19 eine Adresse für Mehr-
fachtraktion vergeben werden. Wenn hier eine Adresse
> 0 eingegeben wird, so sind die normalen Adressen
(CV 1 bzw. CV 17 + 18) nicht mehr aktiv. Die Eingabe der
Adresse 0 deaktiviert die Mehrfachtraktion.
Die möglichen aktiven Adressen sind 1 - 127. Bei
Adressen > 128 wiederholen sich die Adressen 1 - 127,
jedoch mit geänderter Fahrtrichtung.
Rangiergang
In der CV 52 kann der Rangiergang eingestellt werden.
Der Rangiergang beeinusst die maximale Fahrstufe.
Mögliche Eingaben sind Werte zwischen 1 und 7.
1234567
25 % 37,5 % 50 % 62,5 % 75 % 87,5 % 100 %
Funktionsmapping
Das Funktionsmapping wird über die CV 33 bis 46 ein-
gestellt. Es kann nur unter DCC programmiert werden,
ist aber auch unter Selectrix wirksam.
Durch das Programmieren eines bestimmten Zahlenwertes
können einer bestimmten Funktionstaste eine oder mehrere
Funktionen zugeordnet werden. Die entsprechenden Zahlen-
werte entnehmen Sie bitte der Tabelle „Funktionsmapping“.
Bitte beachten Sie auch die aufgeführten Beispiele,
die die Vorgehensweise näher erklären.
Program on Main (PoM)
PoM ist eine Eigenschaft, die es erlaubt, diverse Para-
meter des Decoders auch während des Fahrbetriebes
zu programmieren. Diese Funktion beschränkt sich auf
den DCC-Betrieb. Die entsprechend geeigneten CVs
sind in der CV-Tabelle gekennzeichnet.
Parameter sichern/wiederherstellen
(Speicherverwaltung)
Durch die Eingabe verschiedener Werte für die CV 8
ist es möglich, Kongurationen zu speichern oder
wiederherzustellen. Beim Wiederherstellen werden
alle aktuellen Einstellungen durch die Gespeicherten
überschrieben.
Es kann nur eine eigene Konguration gespeichert
werden. Diese kann jedoch beliebig oft überschrieben
werden. Die Werkseinstellungen bleiben von diesen
Aktionen unberührt.
Durch das Wiederherstellen der Werkseinstellungen
wird der Speicher der eigenen Konguration nicht
überschrieben.
CV 8 = 2 Speichern einer eigenen Konguration
CV 8 = 4 Wiederherstellen einer eigenen Konguration
CV 8 = 8 Wiederherstellen der Werkseinstellungen
Table des matières
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