Sunways SM 245M Manuel utilisateur

1
Installations- und
Bedienungsanweisung
Sunways Solar-Modules
SM 245M
SM 240U
Deutsch
English EN
SETUP
DE

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EN
DE
3
1 Sicherheit zuerst! 4
2 Ihre Solar-Modules 4
3 Installation 4
3.1 Ausrichtung 4
3.2 Maximale Reihen- / Parallelanordnung tzt 5
3.3 Allgemein 5
3.4 Standardbefestigung v5
3.5 Sonstiges 6
4 Elektrischer Anschluss tzt 6
4.1 Steckverbindungs-System t z6
4.2 Anwendungsklasse t 6
4.3 Erdung der Module 7
5 Wartung und Pflege 7
6 Kenngrößen der Module 7
7 Konformitätserklärung 7
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1 Safety first! 12
2 Your Solar Modules 12
3 Installation 12
3.1 Orientation 12
3.2 Maximum series/parallel configuration 13
3.3 General 13
3.4 Standard mounting 13
3.5 Other data 13
4 Electrical connection 14
4.1 Connector system 14
4.2 Application class 14
4.3 Earthing of the modules 14
5 Care and maintenance 15
6 Module parameters 15
7 Declaration of conformity 15
deutsch
english


1
Installations- und
Bedienungsanweisung
Sunways Solar-Modules
SM 245M
SM 240U
Deutsch
English
EN
SETUP
DE
3

4
1 Sicherheit zuerst!
Hinweise im Setup beachten!
Voraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang
und störungsfreien Betrieb der Sunways Solar-Modu-
les ist die Kenntnis der grundlegenden Sicherheits-
vorschriften.
Dieses Setup enthält einen Überblick über die sicher-
heitsgerechte Montage und Inbetriebnahme der
Sunways Solar-Modules.
Darüber hinaus sind die für den Einsatzort / Betrieb
geltenden Regeln und Vorschriften zur Unfallverhü-
tung (UVV) zu beachten.
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Das Berühren von Spannung führenden Teilen kann
zum Tod führen.
Elektrische Arbeiten am Solargenerator müssen unter
Beachtung der VDE-Bestimmungen, nationalen und
anderen Bestimmungen von einer qualifizierten Elek-
trofachkraft vorgenommen werden!
Durch die Serienverschaltung der Module können
Spannungen oberhalb der Schutzkleinspannung
entstehen.
Auch bei geringer Sonneneinstrahlung ist mit nahezu
voller Leerlaufspannung der Module zu rechnen.
Daher müssen die Module bei sämtlichen Installati-
ons- und Verschaltungsarbeiten abgedeckt oder vom
Verbraucher elektrisch getrennt werden. Ansonsten
besteht bei Gleichstrom führenden Leitungen die
Gefahr, dass ein Lichtbogen entsteht.
Bei Arbeiten am Solargenerator auf Dächern sind
geeignete Absturzsicherungen zu verwenden.
Das Standard-Solarmodul ist ein Glas-/Folienprodukt
und darf auf Grund der Bruchgefahr nicht betreten
werden.
Schützen Sie die Solarmodule auf der Vorder- und
Rückseite vor Kratzern.
2 Ihre Solar-Modules
Ihre Sunways Solar-Modules bestehen aus den
nachfolgend aufgeführten Komponenten. Hierbei
werden nur die installationsrelevanten Details auf
der Vorder- und Rückseite aufgeführt.
3 Installation
3.1 Ausrichtung
Optimalerweise werden die Solarmodule mit der
Modulvorderseite direkt nach Süden ausgerichtet.
Der Neigungswinkel wird nach folgender Formel
berechnet:
Idealer Neigungswinkel entspricht dem Breitengrad
des Aufstellungsorts minus 20°
Für eine gute Selbstreinigungswirkung durch Nieder-
schläge sollte der Neigungswinkel der Solarmodule
mindestens 20° betragen.
DE
EN

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DE
EN
≥ 20°
Vermeiden Sie jegliche Verschattung sowie Wärme-
stau auf der Modulrückseite. Beides kann zu erhebli-
chen Ertragseinbußen führen!
3.2 Maximale Reihen- / Parallelanordnung
VORSICHT
Nur Solarmodule gleichen Typs und gleicher Leis-
tungsklasse dürfen in Reihe geschaltet werden!
Achten Sie hierbei darauf, dass die maximale System-
spannung der Module niemals überschritten wird!
Um die gewünschten Anlagenströme zu erzielen,
können Sie die Module auch parallel schalten. Hier-
bei dürfen nur Module gleichen Typs und gleicher
Spannung eingesetzt werden. Achten Sie darauf,
dass die angegebene zulässige Belastbarkeit bezüg-
lich des Rückstroms IR nicht überschritten wird!
3.3 Allgemein
VORSICHT
Montieren Sie die Module ausschließlich auf geeig-
neten Unterkonstruktionen. Diese müssen gewähr-
leisten, dass keine mechanischen Spannungen des
Bauwerks (z.B. vom Dachstuhl) auf das Modul über-
tragen werden.
Die Montage sollte nur auf feuerfesten Dächern
erfolgen.
Halten Sie einen Mindestabstand von 5 mm zwischen
den Modulen ein, um Materialausdehnungen zu
berücksichtigen. Um jedoch eine optimale Zirkulie-
rung des Windes für die Hinterlüftung der Module
und eine Reduzierung der Windbelastung zu errei-
chen, wird ein Abstand von 20mm empfohlen.
Die Module müssen so installiert werden, dass – ins-
besondere am Kabel – kein Wasser in Richtung der
Kabelverschraubung an der Anschlussdose fließen
kann.
Die Verbindungskabel zwischen den Modulen bzw.
in Richtung der Wechselrichter müssen so verlegt
werden, dass die geschlossenen Steckverbindungen
nicht permanent im Wasser liegen. Das bedeutet
beispielsweise, dass bei U-Schienen das Regenwasser
abfließen können muss.
Verwenden Sie nur die im Rahmen vorhandenen
Bohrungen! Die Modulrahmen dürfen nicht ange-
bohrt, angenagelt oder angeschweißt werden.
Benutzen Sie die Bohrungen für die Absturzsiche-
rung. Dies kann den Verlust der Garantie zur Folge
haben. Bitte setzen Sie sich mit dem Technischen
Service von Sunways in Kontakt, falls Unklarheiten zu
Montage der Module auftreten sollten.
3.4 Standardbefestigung
Die Module müssen jeweils an mindestens vier
Punkten (Bohrlöcher M8 an den Längsseiten - siehe
Abbildung unter Punkt 2 Ihre Solar-Modules) sicher
befestigt werden. Der Rahmen ist für die Befesti-
gung an den Längsseiten statisch nachgewiesen, eine
Befestigung an den Schmalseiten des Moduls darf
nicht vorgenommen werden. Die maximale Abwei-
chung darf hier innen 100 mm und außen 100 mm
betragen.
Die Module wurden so konstruiert, dass diese eine
Belastung von 2400 PA durch Windkräfte (positive
wie negative Belastung) und 5400 PA durch Schnee-
belastung widerstehen.

6
3.5 Sonstiges
Die Bündelung oder Konzentration der Sonnenein-
strahlung, beispielsweise unter Verwendung von
Linsen oder Spiegeln, ist nicht zulässig!
Die Entwässerungsöffnungen der Modulrahmen
dürfen nicht verdeckt werden.
Fertigen Sie für eventuelle Wartungs- und Repara-
turarbeiten einen Plan an, der die Verlegung der
Module einschließlich Seriennummernzuordnung
und Kabelführung dokumentiert.
4 Elektrischer Anschluss
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Das Berühren von Spannung führenden Teilen kann
zum Tod führen.
Achten Sie beim Anschluss der Module auf die Pola-
rität. Verpolung kann zur Zerstörung der Schutzdio-
den führen.
Überprüfen Sie vor der Installation die Anschluss-
dose, die Kabel und Steckverbinder auf offensichtli-
che Schäden.
Aus Sicherheitsgründen darf die Anschlussdose nicht
geöffnet werden, da ansonsten der Gewährleistungs-
anspruch verfällt.
Stellen Sie keine Steckverbindung mit verschmutzten
Steckerkontakten her!
Installieren Sie keine beschädigten Solarmodule!
Die Solarmodule, insbesondere die Steckverbinder
und Werkzeuge, müssen während der Installation
trocken sein.
In exponierten Lagen ist die Installation eines Blitz-
schutzes zu empfehlen. Bei vorhandener Blitzschutz-
einrichtung sind die Solarmodule mit einzubinden.
Beachten Sie dabei die entsprechenden gültigen
Vorschriften.
Auch unter üblichen Bedingungen kann ein PV-
Modul einen höheren Strom und/oder eine höhere
Spannung liefern, als es bei den genormten Prüfbe-
dingungen angegeben wurde.
Zur Bestimmung der Spannungsbemessungswerte
der Bauteile, der Strombemessungswerte der Leiter,
der Größen der Sicherungen und der an den Aus-
gang der Solarmodule angeschlossenen Steuerungen
sollten die auf dem Modul angegebenen Werte von
ISC und UOC mit einem Faktor von 1,25 multipliziert
werden.
Das Solarmodul ist werksseitig mit hochwertigen
Solarkabeln und dem verpolungs- und berührungssi-
cheren Steckverbindersystem ausgerüstet. Die Polari-
tät der Anschlüsse ist gekennzeichnet.
Der Kabelquerschnitt sollte maximal 4 mm2betragen.
4.1 Steckverbindungs-System
VORSICHT
Die Steckverbinder dürfen nicht unter Laststrom
getrennt oder gesteckt werden! Das Stecken und
Trennen unter Spannung ist möglich.
4.2 Anwendungsklasse
Sunways Solar-Modules entsprechen der Anwen-
dungsklasse A gemäß der international gültigen
Sicherheitsnorm EN 61730 und erfüllen damit die
Anforderungen der Schutzklasse II.
Sunways Solar-Modules können in Systemen mit
einer Gleichspannung von größer 120 VDC betrieben
werden.
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100
100
100
1000
DE
EN

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DE
EN
4.2 Erdung der Module
Eine Übersicht über das Solarmodul finden Sie
in Abschnitt 2 Ihre Solar-Modules. Hier sind die
Erdungsbohrungen für den Anschluss der Erdungs-
kabel markiert.
Detail-Ansicht Anschluss Erdungskabel
3
4
5
2
6
7
1
1 Befestigungsschraube M4 (25 mm Länge)
2 Ringkabelschuh mit Erdungskabel
3 Bohrung für Erdung
4 Zahnscheibe
5 Modulrahmen
6 Federring
7 Mutter
Um eine korrekte Erdung der Module zu gewährleis-
ten, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
1. Legen Sie die Zahnscheibe (4) und den Ringkabel-
schuh mit dem Erdungskabel (2) auf die Erdungs-
bohrung (3) auf der Modulvorderseite.
2. Stecken Sie die Befestigungsschraube M4 (1)
durch.
3. Schieben Sie anschließend den Federring (6)
von der Modulunterseite auf die Befestigungs-
schraube (1) und schrauben Sie zuletzt die Mutter
(7) zur Befestigung darauf.
5 Wartung und Pflege
Kontrollieren Sie Ihren Solar-Generator regelmäßig
auf Verschmutzung. Diese tritt besonders am unteren
Rand der Module auf und bildet einen Schleier, der
sich auch durch starken Regen nicht abwaschen lässt.
Bei starker Verschmutzung empfiehlt sich eine Rei-
nigung der vorderseitigen Glasfläche. Verwenden
Sie hierzu viel lauwarmes Wasser und eine weiche
Bürste. Hierdurch können Ertragseinbußen verhin-
dert werden.
VORSICHT
Vermeiden Sie die Verwendung von scharfen Reini-
gungsmitteln und metallischen Gegenständen, damit
die gehärtete Glasoberfläche nicht beschädigt wird!
Überprüfen Sie gelegentlich die elektrischen Leitun-
gen auf Beschädigung, Korrosion und festen Sitz.
6 Kenngrößen der Module
Bitte entnehmen Sie die elektrischen Kenngrößen
dem entsprechenden Moduldatenblatt.
7 Konformitätserklärung
EU- Konformitätserklärung
Relevante EG-Richtlinien
· Richtlinie 2006/951 / EG / EC
· Richtlinie 89 / 336 / EWG (EMV-Richtlinie)
· Richtlinie 93 / 68 / EW (Niederspannungsrichtlinie)
Die Sunways AG, Macairestraße 3-5, 78467 Konstanz
erklärt in alleiniger Verantwortung, dass die oben
aufgelisteten Solarmodultypen mit den Anforderun-
gen der Normen
· DIN EN 50178 - 1994
· EN 50081-1 (2)
· EN 50082-1 (2)
· DIN VDE 0101
· DIN VDE 0110
· DIN EN 61215:2006; EN 61215:2005-08
· DIN EN 61730-1:2007-10; EN 61730-1:2007-05
· DIN EN 61730-2:2007-10; EN 61730-2:2007-05
· IEC 61215 (ed.2)
· IEC 61730-1 (ed.1)
· IEC 61730-2 (ed.1)
übereinstimmen und damit den Bestimmungen der
oben genannten EG-Richtlinien entsprechen.
Roland Burkhardt, CTO

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