
2 GP02 Datum 02.09.2008 Art.Nr. 75593 Änd. Stand 324/08
Abb. 2: Anschluss Bürde gegen Masse
Folgeelektronik
I+
I-
+UB
Ri
GND
Abb. 3: Anschluss Bürde gegen +UB
Folgeelektronik
I+
I-
+UB
Ri
GND
5. Elektrischer Anschluss
Anschlussverbindungen dürfen nicht unter
Spannung geschlossen oder gelöst werden!!
Verdrahtungsarbeiten dürfen nur spannungslos
erfolgen.
Litzen sind mit Aderendhülsen zu versehen.
Vor dem Einschalten sind alle Leitungsanschlüsse
und Steckverbindungen zu überprüfen.
Hinweise zur Störsicherheit
Alle Anschlüsse sind gegen äußere Störeinflüsse
geschützt. Der Einsatzort ist aber so zu wählen,
dass induktive oder kapazitive Störungen nicht
auf die Anzeige oder deren Anschlussleitungen
einwirken können! Durch geeignete Kabelfüh-
rung und Verdrahtung können Störeinflüsse (z.B.
von Schaltnetzteilen, Motoren, getakteten Reg-
lern oder Schützen) vermindert werden.
Erforderliche Maßnahmen
Nur geschirmtes Kabel verwenden. Den Kabel-
schirm beidseitig auflegen. Litzenquerschnitt der
Leitungen min. 0,14mm2, max. 0,5mm2.
Die Verdrahtung von Abschirmung und Masse
(0V) muss sternförmig und großflächig erfolgen.
Der Anschluss der Abschirmung an den Potenti-
alausgleich muss großflächig (niederimpedant)
erfolgen.
Das System muss in möglichst großem Abstand von
Leitungen eingebaut werden, die mit Störungen
belastet sind; ggfs. sind zusätzliche Maßnahmen
wie Schirmbleche oder metallisierte Gehäuse
vorzusehen. Leitungsführungen parallel zu Ener-
gieleitungen vermeiden.
Schützspulen müssen mit Funkenlöschgliedern
beschaltet sein.
Speisespannung
Die Spannungswerte sind abhängig von der Ge-
räteausführung und sind den Lieferpapieren oder
dem Typenschild zu entnehmen.
12 ... 28 VDC
5.1 Anschluss Potentiometer
Farbe Belegung
braun P0 Anfangsstellung Potentiometer
grün S Schleifer Potentiometer
weiß PE Endstellung Potentiometer
5.2 Anschluss Messwandler
Farbe Belegung
braun I+ 4...20 mA
weiß I- 4...20 mA
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5.3 Anschlussbilder Messwandler
6. Inbetriebnahme
6.1 Einrichtung Potentiometer
Nach ordnungsgemäßem Anschluss zeigt das Gerät
bei Einschalten der Betriebsspannung den aktuel-
len Istwert. Bei Anzeige eines undefinierten Wer-
tes muss ein Neuabgleich oder Feinabgleich vor-
genommen werden. Mögliche Ursache kann auch
eine Leitungsunterbrechung sein.
6.2 Abgleich Messwandler
Der Messwandler ist bei Auslieferung auf die An-
fangs- und Endstellung abgeglichen:
Anfangsstellung: I = 4mA
Endstellung: I = 20 mA
Der Abgleich (Endabgleich/Feinabgleich) zur An-
passung an die anwendungsabhängigen Bedingun-
gen wird üblicherweise nur bei der ersten Inbe-
triebnahme durchgeführt.
Nach Lösen der vorderen Abdeckhaube sind die
Potentiometer zum Abgleich frei zugänglich (siehe
Abb. 4):
Potentiometer links P0 : Anfangswert
Potentiometer rechts PE : Endwert