
4 MSA511+MBA511 Datum 15.02.2010 Art.Nr. 81105 Änd. Stand 48/10
+24V/GND
MSA511
Takt+/Takt-/
Daten+/Daten- z.B. MA10/3
SSI
RS232
RXD/TXD/GND
Pegelwandler
RS232 <-> RS485
RS485
DÜA/DÜB/GND
Netzteil:
24VDC/
500mA
PC
Abb. 9: Konfiguration der SIKO Messanzeige MA10/3
SSI: Datenformat: no, Geberbits: 24, Singleturnbits:
unrelevant, Ausgabecode: Gray
Konfiguration der SIKO-Messanzeige MA10/4 SSI:
Gebertyp: linear; Geberbits: 24; Faktor: 1.0 (1/100mm
Anzeige); Ausgabecode: Gray
Litzen an Kontakteinsatz löten.
Verdrehhülse in gewünschte Winkelstellung (Lage
der Nase beachten) montieren (90°-Schritte,
siehe auch Kap. "Ändern der Winkelstellung").
Kontakteinsatz, Distanzhülse einsetzen.
Deckel einhaken.
Druckschraube festziehen (ca. 10-20 Nm).
Ändern der Winkelstellung:
Druckschraube (6) leicht aufdrehen.
Deckel (10) und Distanzhülse (9) entfernen.
Kontakteinsatz (7) und Verdrehhülse (8) in
gewünschte Winkelstellung (90° Schritte)
verdrehen.
Distanzhülse, Deckel und Druckschraube mon-
tieren.
7.
8.
9.
10.
11.
1.
2.
3.
4.
grammierung beginnen, indem Sie:
ein geeignetes Terminalprogramm (z.B. sikoterm.
exe) starten und Ihre Befehle gemäß der Tabelle
"Befehlsliste – Servicebetrieb MSA511" manuell
eingeben (siehe Kapitel 7). Berücksichtigen Sie
die vorgegebenen Schnittstellenparameter.
Das Programm "sikoterm.exe" können Sie bei SIKO
anfordern oder in ihrer aktuellsten Version aus
dem Internet abrufen unter der Adresse:
http://www.siko.de/download
5.2 Applikationsbeispiel zur Sensorprogrammie-
rung und visuelle Positionswertdarstellung
•
5. Inbetriebnahme
Nach Montage von Band und Sensor und vollstän-
diger Verdrahtung kann das System in Betrieb ge-
nommen werden. Der Sensor wurde werksseitig auf
das Band abgeglichen.
5.1 Programmierung des Sensors
Der MSA511 kann über die integrierte RS485
Schnittstelle an die Bedürfnisse angepasst wer-
den. Hierfür haben Sie die Möglichkeit einige
spezifische Parameter zu programmieren, die dann
nichtflüchtig gespeichert werden aber jederzeit
geändert werden können.
Wird die RS485-Schnittstelle nicht benutzt, soll-
ten die Signale DÜA und DÜB aus störtechnischen
Gründen an GND angeschlossen werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
Stellen Sie über einen Pegelwandler (z.B. Fa. Spec-
tra Typ I-7520) eine Verbindung zwischen der seri-
ellen RS232 Schnittstelle Ihres PC´s und der RS485
Schnittstelle des Sensors her.
Nachdem die Stromversorgung des Sensors ein-
geschaltet wurde, können Sie sofort mit der Pro-
5.3 SSI-Schnittstelle des Sensors
Die integrierte SSI-Schnittstelle des MSA511 er-
möglicht eine synchrone Ausgabe des Positions-
wertes. Dessen Datenformat umfasst eine Breite
von 24Bit, die im Graycode (siehe Kapitel 7)
rechtsbündig ausgegeben werden. Alle nachfol-
genden Bits (25, 26...) werden mit "0" ausgege-
ben.
Die Datensignale entsprechen der RS422. Die Tak-
teingänge sind optoentkoppelt und entsprechen
ebenfalls der RS422. Die SSI Monoflopzeit beträgt
typ. 20...25µs, daraus ergibt sich die minimale
Taktrate von 62,5kHz.
Leitungslänge 2m : max. Taktrate 1MHz
Leitungslänge 10m : max. Taktrate 800kHz
Leitungslänge 100m : max. Taktrate 250kHz
Leitungslänge 200m : max. Taktrate 125kHz
Zu beachten ist, dass die mögliche max. Taktrate
und Datensicherheit stark von der Länge der An-
schlussleitung abhängt.
Falls die integrierte SSI-Schnittstelle nicht ver-
wendet wird, sollten aus störtechnischen Gründen
die SSI-Eingangssignale Takt+ und Takt- an GND
angeschlossen werden.