Servonaut G22 Manuel utilisateur

G22
Fahrtregler mit Getriebesimulation
Speed Controller and Gear Shift Simulator
Technische Daten / Specifications
Besonderheiten: optimiert für Servonaut
Unterflurantriebe, simuliert
eine 4-Gang Automatik mit
oder ohne Tempomat
Features:optimised for Servonaut
gear motors, simulates a 4
gear automatic with or with-
out cruise control
Akkuspannung: 7.2 / 12V 6 / 10 cells NiMH,
Operating voltage: 6 / 10 NiCd, 2s / 3s Lipo
Ausgangsleistung: 20A / 5min
Motor current: 30A / 30s
Taktfrequenz:
Switching rate: 16kHz
Empfängerstromvers.: 5V / 3A peak
BEC receiver supply: 4W power loss
Rück- und Bremslicht: 2 x 700mA, kurzschlussfest
Reverse & brake light: 2 x 700mA, protected
Schutzfunktionen:
Protection: Imax, Tmax, Umin
Maße / Dimensions: 70 x 36 x 8mm
Für die realistische Wiedergabe des Motorsounds ist ein
Servonaut Soundmodul zusätzlich erforderlich.
For a perfect engine sound you need a Servonaut sound module.

Bitte beachten:
Der G22 kann auf zwei verschiedene Arten betrieben werden. Je
nachdem, ob mit oder ohne “Tempomat” gefahren wird, muss am
Fernsteuersender die “Fail-Safe”-Position für den Fahrkanal kor-
rekt eingestellt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das
Modell bei Empfangsstörungen unkontrolliert an- oder weiterfährt.
Siehe dazu die Hinweise auf Seite 9.
G22
Anleitung V1.0 © tematik GmbH Vö

Fahrtregler G22......................................................................4
Lieferumfang...........................................................................4
Eigenschaften.........................................................................4
Sicherheitshinweise................................................................5
Funktionsumfang....................................................................5
Einbau.....................................................................................6
Fahren mit Tempomat............................................................6
Fahren ohne Tempomat.........................................................6
Die Getriebesimulation...........................................................6
Anschluss von Rückfahrscheinwerfer und Bremslicht............7
Verwendung der BEC Empfängerstromversorgung...............7
Inbetriebnahme.......................................................................8
Anschlussübersicht...............................................................10
Verdrahtungsplan.................................................................11
Abb.1: LED Verdrahtung.......................................................12
Abb.2: LED Verdrahtung.......................................................12
Diagnose-LEDs.....................................................................13
Passendes Zubehör von Servonaut.....................................14
Warnhinweise.......................................................................14
Haftung und Gewährleistung................................................14
DEUTSCH
Inhalt

4
Fahrtregler G22
Der Fahrtregler G22 bietet das Fahr-
verhalten eines 4-Gang Schalt-
getriebes für alle LKW- und Bau-
maschinenmodelle mit Servonaut Unter-
flurantrieben der Serie GM32 und GM42.
Der Schaltvorgang wird elektronisch
simuliert, zusammen mit einem
Servonaut Soundmodul entsteht so ein
äußerst realistisches Fahrbild.
Der G22 kann wahlweise mit
Tempomat, d.h. über zwei Kanäle (wie
bei den Servonaut Reglern M24 oder
E22) oder nur über einen Kanal ohne
Tempomat-Funktion (wie bei einem
Servonaut S22 direkt vorwärts/
rückwärts) gesteuert werden.
Das simulierte Schalten zwischen den
Gängen erfolgt vollautomatisch und
situationsabhängig. So wird je nach
Beschleunigung auch früher oder später
hochgeschaltet.
Lieferumfang
ŸFahrtregler G22
ŸAnschlusskabel mit Servo-Stecker
für Brems- und Rückfahrlicht
Eigenschaften
Ÿausgelegt für Funktionsmodelle im
Maßstab 1:16 bis 1:8
Ÿ16kHz, kein Reglerpfeifen
Ÿsehr hohe Auflösung, 450 Stufen
Ÿfür 20A ausgelegt, teillastfest
ŸLipo-Unterspannungsabschaltung
Ÿrobuste Empfänger- und Servo-
stromversorgung mit 3A (BEC)
Ÿoptimiert für Unterflur-Antriebe Ser-
vonaut U360, U390, U430, U450
Ÿübergangslose Bremse, kein un-
kontrolliertes Wegrollen des Mo-
dells bergab
ŸAkkurückspeisung beim Bremsen
Ÿkurzschlussfeste Ausgänge für
Brems- und Rückfahrlicht für Glüh-
lampen oder LEDs mit Vorwider-
ständen
Ÿrealistisches Bremslicht schon beim
Abbremsen vorwärts wie rückwärts
Ÿautomatische Nullstellung mit
Anlaufschutz
Ÿkombinierbar mit den Servonaut
Soundmodulen SMT, SMX, SM3,
SM7 für optimal passenden Sound
beim Schaltvorgang
Ÿerweiterbar z.B. mit den Servonaut
Lichtanlagen ML4 oder LA10

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Sicherheitshinweise
Auf keinen Fall den Akku verpolt
anschließen.
ŸKurzschlüsse unbedingt vermeiden.
ŸKeine Schottky-Diode am
Motor verwenden.
ŸMotor ggf. mit Kondensatoren
entstören.
ŸDen Regler vor Wasser und Öl
schützen.
ŸErst den Sender, dann das
Modell einschalten.
ŸErst das Modell, dann den
Sender ausschalten.
Sender mit Fail-Safe Funktion
unbedingt passend zum Regler
programmieren.
ŸBei allen Einstellarbeiten und Tests
Modell sicher aufbocken oder Motor
abklemmen.
ŸNach der Fahrt Akku von der Anla-
ge trennen. Dies ist besonders
wichtig bei Lipo-Akkus!
Funktionsumfang
Der Servonaut G22 ist ein Fahrtregler mit
Getriebesimulation für Bürstenmotoren
und Glockenankermotoren bis 20A.
Die Unterspannungsabschaltung (Lipo-
Saver) stellt sich für Akkuspannungen
von 7,2V (Lipo 7,4V) oder 12V (Lipo
11,1V) automatisch ein. Achtung: Der
Betrieb ist deshalb nur mit 6 oder 10
Zellen NiMH oder NiCd bzw. 2s oder 3s
Lipo möglich! Für ein realistisches
Fahrverhalten sorgt die begrenzte
Beschleunigung zusammen mit der
Servonaut EMK-Bremse, die das Modell
auch bergab problemlos unter Kontrolle
hält.
Der Regler arbeitet durch die hohe
Taktfrequenz praktisch lautlos. Zwei
Diagnose-LEDs helfen bei der Inbe-
triebnahme und ggf. bei einer Fehler-
suche. Je ein Ausgang für Bremslicht
und Rückfahrscheinwerfer stehen zur
Verfügung. Das Bremslicht leuchtet
realistisch bereits beim Abbremsen
während der Fahrt. Bei zu niedriger
Akkuspannung, zu hohem Strom oder zu
hoher Temperatur wird das Modell
automatisch abgebremst bzw. ange-

6
halten. Die 5V Empfängerversorgung
(BEC) ist auch für die Versorgung
mehrerer analoger Standard-Servos
ausreichend.
Für den Anschluss von Servonaut
Soundmodulen besitzt der G22 einen
speziellen Steuerausgang, sodass auch
Schaltgeräusche zum passenden Zeit-
punkt wiedergegeben werden.
Hinweis: Der G22 hat eine vorein-
gestellte Höchstdrehzahl bzw. Leistung
im Rückwärtsgang von 70%. Diese ist
nicht veränderbar.
Einbau
Wir empfehlen, die Anschlusskabel für
Akku und Motor passend zu kürzen. Bitte
hochwertige, verpolungssichere Steck-
verbinder verwenden. Um Störungen zu
vermeiden, den Fahrtregler nicht un-
mittelbar neben dem Empfänger ein-
bauen. Das Modul braucht ggf. Kühlung,
deshalb für etwas Belüftung sorgen und
nicht mit Schaumstoff o. Ä. umwickeln.
Fahren mit Tempomat
Der G22 benötigt in diesem Fall zwei
Kanäle: der Fahrkanal (blauer Stecker)
steuert Gas (Steuerknüppel nach vorne)
und Bremse (Steuerknüppel nach
hinten), der Schaltkanal (weißer bzw.
klarer Stecker) wählt zwischen Vorwärts
und Rückwärts, z.B. über Knüppel links /
rechts oder einen Schalter am Sender.
Schalten zwischen Vorwärts- und
Rückwärtsgang ist nur im Stand möglich.
In der Mittelstellung des Steuerknüppels
hält das Modell die Geschwindigkeit
nahezu konstant.
Fahren ohne Tempomat
Wird der G22 nur mit dem Fahrkanal
(blauer Stecker) am Empfänger
angeschlossen und der weiße bzw. klare
Stecker bleibt ungenutzt, ändert sich das
Verhalten des Reglers. Der Steuer-
knüppel für den Fahrkanal steuert jetzt
direkt Vorwärts (nach vorne) und
Rückwärts (nach hinten). In der
Mittelstellung ist das Modell abgebremst!
Die Getriebesimulation
Der G22 simuliert ein Automatik-
Getriebe. Dabei wird das Fahrverhalten,
wie z.B. auch die Beschleunigung, dem
jeweiligen virtuellen Gang angepasst.
Zeitpunkt und Drehzahl beim
Hochschalten sind vom Gas abhängig.
Der G22 simuliert den Drehzahlabfall

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nach dem Auskuppeln genauso wie das
darauffolgende Einkuppeln.
Beim Herunterschalten wird die Stärke
des Abbremsens berücksichtigt. Bei nur
leichtem Abbremsen schaltet der G22
die Gänge durch - bei stärkerem
Bremsen erfolgt das „Schalten“ erst mit
dem Lösen der Bremse, dabei werden
ggf. auch Gänge übersprungen. Bei
einer Vollbremsung z.B. wird erst nach
dem Stillstand und Lösen der Bremse
hörbar wieder in den ersten Gang
geschaltet bzw. eingekuppelt, ähnlich
wie sich eine Automatik auch in der
Realität verhalten würde.
Tipp: Mit der Getriebesimulation wird der
Realismus beim Fahren eines LKW- oder
Baumaschinen-Modells auf die Spitze
getrieben. Das setzt aber voraus, dass
das Modell auch vorbildgetreu gesteuert
wird, gerade wenn es um Beschleunigen
und Abbremsen geht. Besonders beim
Fahren ohne Tempomat ist es
notwendig, den Steuerknüppel langsam,
ruhig und feinfühlig zu betätigen.
Anschluss von Rückfahrschein-
werfern und Bremslicht
Für den Anschluss von Rückfahr-
scheinwerfern und Bremslicht liegt ein
dreiadriges Servo-Kabel bei. Vorsicht:
Der mittlere Anschluss „+“ ist direkt mit
dem Pluspol der Batterie verbunden.
Die Ausgänge sind bis 700mA über-
lastfest und kurzschlussfest. Glüh-
lampen passend zur Fahrakkuspannung
können direkt angeschlossen werden,
LEDs benötigen dagegen immer einen
Vorwiderstand. Es können aber auch
handelsübliche fertige Beleuchtungs-
platinen angeschlossen werden, sofern
die LEDs auf diesen Platinen wie im
Truckmodellbau allgemein üblich einen
gemeinsamen Pluspol verwenden.
Verwendung der BEC
Empfängerstromversorgung
Soll ein getrennter Empfängerakku oder
ein externes BEC verwendet werden,
müssen die mittleren roten Kabel aus
beiden Steckern von den Kabeln zum
Empfänger und aus der Verbindung zu
einem Soundmodul entfernt oder unter-
brochen werden.

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Inbetriebnahme
Schritt 1:
Das Anschlusskabel des G22 mit
blauem Stecker in den Fahrkanal für
Gas bzw. Bremse am Empfänger
einstecken. Das Anschlusskabel des
G22 mit weißem Stecker in den
Schaltkanal für Vorwärts/Rückwärts
einstecken, wenn mit Tempomat
gefahren werden soll. Polung beachten:
Braun = Minus, Rot = Plus, Orange =
Signal.
Der Empfänger und alle Servos werden
vom BEC (Empfängerstromversorgung)
des G22 mit einer Spannung von 5V
versorgt. Soll ein getrennter Empfänger-
akku oder ein externes BEC verwendet
werden, müssen die mittleren roten
Kabel aus beiden Steckern entfernt
oder unterbrochen werden.
Schritt 2:
Die entsprechenden Lampen bzw.
LEDs (LEDs bitte immer mit Vorwider-
ständen) mit den Ausgängen für
Bremslicht und Rückfahrscheinwerfer
verbinden (evtl. erst einmal
provisorisch).
Schritt 3:
Motor zuerst provisorisch zum Test an
die beiden blauen Kabel anschließen
(evtl. später tauschen in Schritt 5). Falls
der Motor nicht bereits intern entstört ist,
Motor mit drei Kondensatoren
entstören. Auf keinen Fall für die
Entstörung eine Diode verwenden.
Schritt 4:
Modell aufbocken, um ein
unbeabsichtigtes Losfahren zu
verhindern. Immer erst den Sender
einschalten,dann den G22 mit dem
Fahrakku verbinden! Dabei geeignete
verpolungssichere Steckverbinder ver-
wenden. Sehr wichtig: Vor dem
Zusammenstecken überprüfen: Rot an
den Pluspol des Akkus, Schwarz an den
Minuspol. Ein falscher Anschluss
zerstört den Regler sofort.

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Schritt 5:
Vorsichtig etwas Gas geben (Knüppel
nach vorne) für Vorwärts-Fahrt. Erster
Test: Leuchtet jetzt das Bremslicht?
Oder blinkt die Diagnose-LED
Rot/Grün? Dann muss am Sender für
den Fahrkanal „Reverse“ oder „Umkehr“
eingestellt werden, siehe Anleitung des
Senders. Zweiter Test: Wenn jetzt das
Modell bei Knüppel vorwärts unerwartet
rückwärts fährt, die beiden Anschlüsse
am Motor tauschen.
Schritt 6 (nur mit Tempomat):
Jetzt im Stand mit dem Schaltkanal
zwischen Vorwärts und Rückwärts
schalten und die korrekte Zuordnung mit
dem Rückfahrscheinwerfer kontrol-
lieren. Ggf. am Sender für den
Schaltkanal „Reverse“ oder „Umkehr“
einstellen, siehe Anleitung des Senders.
Schritt 7:
Die Fail-Safe-Position von 2.4
GHz oder PCM-Anlagen für den Gas-
und Brems-Kanal (throttle) ist ab Werk
in der Regel auf Mitte eingestellt, bitte
am Sender unbedingt überprüfen und
ggf. umprogrammieren. Beim G22 mit
Tempomat muss die Fail-Safe-Position
auf Knüppel unten (volle Bremse)
stehen. Wird ohne Tempomat gefahren,
muss die Fail-Safe-Position auf Knüppel
mitte stehen!
Sonst besteht die Gefahr, dass das
Modell bei Empfangsstörungen nicht
wie gewünscht von selbst anhält,
sondern unkontrolliert weiterfährt!
Bei Servonaut Zwo4 Modellfunk-Sen-
dern sind diese Einstellungen im Schritt
7 übrigens nicht erforderlich.
Schritt 8:
Jetzt im aufgebockten Zustand etwas
Gas geben und den Sender abschalten.
Der Motor muss zum Stehen kommen,
ansonsten die Einstellungen in Schritt 7
nochmals kontrollieren.
Fertig. Der G22 führt bei jedem
Einschalten einen automatischen Null-
punkt-Abgleich durch. Den Steuer-
knüppel deshalb nach dem Einschalten
des Modells für ein paar Sekunden in
der Mitte stehen lassen, bevor los-
gefahren wird.

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Akku minus
Akku plus
Anschlussübersicht
Empfänger Fahrkanal
Empfänger Schaltkanal
Rückfahr- und
Bremslicht (Stecker)
Orange = Rücklicht
Rot = Plus
Braun = Bremslicht
Motor
Soundmodul (Stecker)
Braun = Minus
Rot = Plus
Orange = Signal
Das Typenschild ist gleichzeitig auch Kühlkörper. Der G22 wird im Betrieb warm
(besonders bei 12V) und braucht ggf. etwas Kühlung, deshalb für Belüftung sorgen
und nicht mit Schaumstoff o. Ä. umwickeln!
1Unbedingt eine verpolungssichere Steckverbindung verwenden.
2Motor ggf. umpolen, wenn Modell nach dem Einschalten beim
Gasgeben rückwärts fährt.
3Die Ausgänge sind universell für Glühlampen oder LEDs
mit Vorwiderständen geeignet.
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Table des matières
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