
Der Alarm erfolgt so lange, bis die Gaskonzentration wieder
unterdievoreingestellteEmpfindlichkeitsschwellesinkt.
ImAlarmfalldenGasalarmnichtausstecken!
Bewahren Sie im Falle eines Alarms oder bei Geruch von Gas
Ruhe.FührenSie folgendeMaßnahmenin derfürSie sinnvoll
erscheinendenReihenfolgedurch:
Löschen Sie alle offenen Flammen, einschließlich aller
Raucherartikel.
StellenSiealleGasanwendungenab.
SchaltenSiekeineelektrischenGeräteeinoderaus.
Trennen Sie keinesfalls den Gasalarm von der Strom-
versorgung.
Unterbrechen Sie die Gaszufuhr an Hauptabsperrhahn
bzw.amFlaschen-oderLagertankventil.
ÖffnenSieTürenundFenster,umstärkerzulüften.
Benutzen Sie kein Telefon in dem Gebäude, wo die
AnwesenheitvonGasvermutetwird.
Falls der Alarm weiterhin ansteht und die Ursache für den
Gasaustritt nicht ersichtlich ist bzw. nicht behoben werden
kann, so ist das Gebäude zu räumen und SOFORT das
Gasversorgungsunternehmen oder der 24-h-Notdienst zu
verständigen, damit die Gasinstallation überprüft, gesichert
undrepariertwerdenkann.
Falls der Alarm endet und die Ursache für den Alarm
festgestellt und behoben wurde (z.B. Gashahn war geöffnet
und Brenner nicht in Betrieb), so kann die Hauptgas-
versorgungwieder geöffnetwerden,nachdemdieFreisetzung
von Gas gestoppt wurde und sichergestellt ist, dass alle
Verbraucherabgeschaltetsind.
Bitte gehen Sie auch dann nach oben beschriebenem
Verfahren vor, wenn Sie den geräteseitigen Schaltausgang
zum Schließen eines Magnetventils der Gaszuleitung
verwenden.
Der Gasalarm liefert ein Ausgangssignal, das verwendet
werden kann, um eine Hilfsvorrichtung wie einen Lüftungs-
ventilator oder ein Gasabsperrventil auszulösen. Einmal
ausgelöst müssen diese Vorrichtungen möglicherweise
manuell zurückgestellt werden. Diese Rückstellung sollte erst
durchgeführt werden, nachdem die Quelle des Gases
identifiziert und der Fehler beseitigt worden ist. Im Falle von
gasbetriebenen Geräten darf die Entriegelung zur erneuten
GaszufuhrnacheinemSchließendes Magnetventilsnurdurch
VerhaltenbeieinemAlarm
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einen Fachmann des Vertragsinstallations- oder Gasver-
sorgungsunternehmensvorgenommenwerden.
Für den Funktionstest des Gasalarms verwenden Sie ein
Gasfeuerzeug.BittegehenSieinfolgendenSchrittenvor:
LassenSieGas ausdemFeuerzeug inunmittelbarerNähe
der unteren Sensoröffnung (7) des Gasalarms
entweichen,ohnedassdieFlammebrennt.
Der Sensor erfasst das ausströmende Gas. Überschreitet
die Gaskonzentration am Sensor die voreingestellte
Empfindlichkeitsgrenze,soerfolgteinAlarm:Esertöntein
pulsierenderSignaltonunddieroteALARMLEDblinkt.
Sobald der Alarm signalisiert wird, lassen Sie kein
weiteresGasausdemFeuerzeugentweichen.
Der Alarm verstummt automatisch, sobald die
Gaskonzentration am Sensor unter die voreingestellte
Empfindlichkeitsschwellesinkt.
FührenSiedieFunktionsprüfunginregelmäßigenAbständen,
mindestensalle4Wochen,durch!
Die zu erwartende Lebensdauer des Sensors beträgt unter
normalen Umgebungsbedingungen im permanenten Betrieb
ca. 5 Jahre. Ersetzen Sie den Gasalarm nach einer
Betriebsdauervon5Jahren!
VerschiedeneChemikalienkönnendenSensorauchdauerhaft
schädigen. Folgenden Stoffen und Umgebungen sollte man
denSensornichtaussetzen:
silikonhaltigeSpraysundKleber
aggressiveUmgebungen,indenenSchwefelwasserstoffe,
Schwefeldioxid, Chlor oder Chlorwasserstoff enthalten ist
(chlorhaltigeReinigungsmittel,Entkalker-Sprays)
FeuchtigkeitundKondenswasser
salzhaltigeAtmosphäre
Der Gasalarm führt eine ständige Selbstkontrolle durch.
Hierbei auftretende Fehler werden durch Blinken der gelben
FEHLER-Anzeige angezeigt. Weiterhin werden zwei kurze
SignaltöneproMinuteausgegeben.
2 kurze Signaltöne alle 60 Sekunden,
gelbeFEHLER-Anzeigeblinkt
Funktionsprüfung
Lebensdauer
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Fehleranzeige
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