HBM KMR Manuel utilisateur

A2114-1.0 de/en
Kraftmessring
Force washer
KMR
Montageanleitung
Mounting instructions

Deutsch Seite 3 - 15. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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KMR
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Inhalt Seite
Sicherheitshinweise 4. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1 Lieferumfang 7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2 Einsatzbereich und Anwendungshinweise 7. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3 Aufbau und Wirkungsweise 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.1 Messelement 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Messvorgang, Ausgangssignal 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3 Störgrößen 8. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4 Bedingungen am Einbauort 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.1 Umgebungstemperatur 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Feuchtigkeitsschutz 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3 Außendruck 9. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5 Mechanischer Aufbau 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.1 Wichtige Vorkehrungen beim Montieren 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.2 Allgemeine Einbaurichtlinien 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5.3 Montagebeispiele 10. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6 Anschließen 13. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.1 Belegung der Kabeladern 13. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.2 Anschlusstechnik 13. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7 Technische Daten 14. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8 Abmessungen (Freimaßtoleranz mittel, nach DIN 7168) 15. . . . . . . . . .

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Sicherheitshinweise
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Kraftmessringe KMR sind für Kraftmessungen in Prüfständen/Einpress-
vorrichtungen/Prüfvorrichtungen/Pressen vorgesehen. Jeder darüber hinaus-
gehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebes darf der Aufnehmer nur nach
den Angaben in der Montageanleitung verwendet werden. Bei der Verwen-
dung sind zusätzlich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen
Rechts- und Sicherheitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch
bei Verwendung von Zubehör.
Der Aufnehmer ist kein Sicherheitselement im Sinne des bestimmungsgemä-
ßen Gebrauchs. Der einwandfreie und sichere Betrieb dieses Aufnehmers
setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Mon-
tage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Allgemeine Gefahren bei Nichtbeachten der Sicherheitshinweise
Die Kraftmessringe KMR entsprechen dem Stand der Technik und sind be-
triebssicher.
Von den Aufnehmern können Restgefahren ausgehen, wenn sie von unge-
schultem Personal unsachgemäß eingesetzt und bedient werden.
Jede Person, die mit Aufstellung, Inbetriebnahme, Wartung oder Reparatur
eines Kraftaufnehmers beauftragt ist, muss die Montageanleitung und insbe-
sondere die sicherheitstechnischen Hinweise gelesen und verstanden haben.
Restgefahren
Der Leistungs- und Lieferumfang des Aufnehmers deckt nur einen Teilbereich
der Kraftmesstechnik ab. Sicherheitstechnische Belange der Kraftmesstech-
nik sind zusätzlich vom Anlagenplaner/Ausrüster/Betreiber so zu planen, zu
realisieren und zu verantworten, dass Restgefahren minimiert werden. Jeweils
existierende Vorschriften sind zu beachten. Auf Restgefahren im Zusammen-
hang mit der Kraftmesstechnik ist hinzuweisen.

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In dieser Montageanleitung wird auf Restgefahren mit folgenden Symbolen
hingewiesen:
Symbol: GEFAHR
Bedeutung: Höchste Gefahrenstufe
Weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation hin, die - wenn die Sicher-
heitsbestimmungen nicht beachtet werden - Tod oder schwere Körperverlet-
zung zur Folge haben wird.
Symbol: WARNUNG
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die - wenn die Sicherheits-
bestimmungen nicht beachtet werden - Tod oder schwere Körperverletzung
zur Folge haben kann.
Symbol: ACHTUNG
Bedeutung: Möglicherweise gefährliche Situation
Weist auf eine mögliche gefährliche Situation hin, die - wenn die Sicherheits-
bestimmungen nicht beachtet werden - Sachschaden, leichte oder mittlere
Körperverletzung zur Folge haben könnte.
Symbol: HINWEIS
Weist darauf hin, dass wichtige Informationen über das Produkt oder über die
Handhabung des Produktes gegeben werden.
Symbol:
Bedeutung: CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den
Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht (die Konformitätser-
klärung finden Sie unter http://www.hbm.com/HBMdoc).

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Symbol:
Bedeutung: Gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung zur Entsorgung
Nicht mehr gebrauchsfähige Altgeräte sind gemäß den nationalen und örtli-
chen Vorschriften für Umweltschutz und Rohstoffrückgewinnung getrennt von
regulärem Hausmüll zu entsorgen.
Falls Sie weitere Informationen zur Entsorgung benötigen, wenden Sie sich
bitte an die örtlichen Behörden oder an den Händler, bei dem Sie das Produkt
erworben haben.
Umbauten und Veränderungen
Der Aufnehmer darf ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruk-
tiv noch sicherheitstechnisch verändert werden. Jede Veränderung schließt
eine Haftung unsererseits für daraus resultierende Schäden aus.
Qualifiziertes Personal
Dieses Gerät ist nur von qualifiziertem Personal ausschließlich entsprechend
der technischen Daten in Zusammenhang mit den nachstehend ausgeführten
Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften einzusetzen. Hierbei sind zusätz-
lich die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Rechts- und Sicher-
heitsvorschriften zu beachten. Sinngemäß gilt dies auch bei Verwendung von
Zubehör.
Qualifiziertes Personal sind Personen, die mit Aufstellung, Montage, Inbe-
triebsetzung und Betrieb des Produktes vertraut sind und die über die ihrer
Tätigkeit entsprechende Qualifikationen verfügen.
Bedingungen am Aufstellungsort
Schützen Sie den Aufnehmer vor Feuchtigkeit oder Witterungseinflüssen wie
beispielsweise Regen, Schnee usw.
Wartung
Der Kraftmessring KMR ist wartungsfrei.
Unfallverhütung
Obwohl die angegebene Nennkraft im Zerstörungsbereich ein Mehrfaches
vom Messbereichsendwert beträgt, müssen die einschlägigen Unfallverhü-
tungsvorschriften der Berufsgenossenschaften berücksichtigt werden.

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1 Lieferumfang
•Kraftmessring KMR
•2 gehärtete Scheiben als Krafteinleitungsteile
•Montageanleitung
2 Einsatzbereich und Anwendungshinweise
Die Kraftmessringe sind für das Messen statischer und dynamischer Druck-
kräfte vorgesehen und eignen sich besonders zur Überwachung von Kräften,
z.B. in Fertigungsprozessen oder Schraubenverbindungen.
Weitere Anwendungsgebiete finden sich z.B. in der Lebensmittelindustrie.
Durch die Schutzart IP67 sind auch Messungen im Freien möglich.

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3 Aufbau und Wirkungsweise
3.1 Messelement
Die als verschweißte Konstruktion konzipierten Kraftmessringe sind vollstän-
dig aus korrosionsbeständigem, gehärtetem Stahl hergestellt. Sie können in
beliebiger Lage eingebaut werden.
Im Messelement sind Dehnungsmessstreifen zu einer Wheatstone’schen
Brücke verschaltet. Die Abgleichelemente sind im Kabelende untergebracht.
Kürzen Sie deshalb nie das Kabel.
Der Mantel des Anschlusskabels besteht aus Polyurethan (PUR).
3.2 Messvorgang, Ausgangssignal
Wirkt eine Belastung in axialer Richtung, so wird das Messelement gestaucht,
die Wheatstone’sche Brücke wird dadurch verstimmt. Liegt eine Brückenspei-
sespannung an, liefert die Schaltung ein Ausgangssignal, das proportional der
Widerstandsänderung ist und somit auch proportional der aufgebrachten
Kraft.
Zur Weiterverarbeitung des Messsignales ist eine Folgeelektronik (z.B. ein
Messverstärker) notwendig, die Teil einer kompletten Messkette ist.
3.3 Störgrößen
Torsion, Biegung und Seitenkräfte sind Störgrößen, die die Genauigkeit ver-
schlechtern und den Aufnehmer beschädigen können.

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4 Bedingungen am Einbauort
4.1 Umgebungstemperatur
Um optimale Messergebnisse zu erzielen, müssen Sie den Nenntemperatur-
bereich von -10...+70 oC einhalten. Am besten sind konstante, allenfalls sich
langsam ändernde Temperaturen. Die angegebenen Temperaturkoeffizienten
gelten, wenn sich die Umgebungstemperatur nicht schneller als mit 5 K/h än-
dert.
4.2 Feuchtigkeitsschutz
Äußere Feuchtigkeit und tropisches Klima beeinträchtigen die Funktion des
Aufnehmers nicht. Er entspricht der Schutzart IP67 nach DIN 40 050.
IP67 bedeutet: Schutz gegen Eindringen von Staub, sowie Schutz gegen
Wasser, wenn der Aufnehmer in Wasser getaucht wird (0,5 h in 1 m Wasser-
tiefe). Um das Eindringen von Kondenswasser zu vermeiden, sollten Sie das
Kabel zu einer Tropfschlaufe biegen.
richtig falsch
Abb. 4.1 Tropfschlaufe
4.3 Außendruck
Der Außendruck darf 0 ... 3 bar betragen.

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5 Mechanischer Aufbau
5.1 Wichtige Vorkehrungen beim Montieren
-Kraftmessring schonend handhaben.
-Der Kraftmessring muss flächig auf sauberem Untergrund aufliegen und darf
sich nicht durchbiegen.
-Benutzen Sie zur Krafteinleitung immer die mitgelieferten Unterlegscheiben
(keine Federringe, Zahnscheiben etc. in direkten Kontakt mit dem Kraft-
messring bringen).
5.2 Allgemeine Einbaurichtlinien
Soll der Absolutwert der zu überwachenden Kraft bestimmt werden, müssen
Sie den Kraftmessring in der endgültigen Einbaulage mit einem Prüfaufneh-
mer kalibrieren.
Das Ausgangssignal ändert sich je nach Einbausituation deutlich. Hierbei
spielen folgende Einflussfaktoren eine Rolle :
-Reibungsverhältnisse
-Steifigkeiten der Bauteile
-Oberflächenunebenheiten
-Unsymmetrische Krafteinleitung
Nach dem Kalibrieren dürfen Sie den Einbau nicht mehr verändern.
5.3 Montagebeispiele
Die folgenden Einbaubeispiele geben Hinweise auf die vielseitigen Anwen-
dungsmöglichkeiten der Kraftmessringe.
•Überwachen von Flanschverschraubungen
Mit diesem Messaufbau können Sie kritische Flanschverschraubungen oder
das Setzverhalten von Schrauben überwachen (max. Festigkeitsklasse der
Schraube: 14.9).
Autres manuels pour KMR
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Table des matières
Langues :

















