GRESSEL S2 Manuel utilisateur

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Inhaltsverzeichnis:
1Benutzerhinweise ..................................................................................... 4
1.1 Zweck des Dokumentes, Gültigkeit.............................................................................. 4
1.2 Darstellung von Sicherheitshinweisen......................................................................... 4
2Allgemeine Sicherheitshinweise .............................................................. 5
2.1 Bestimmungsgemässe Verwendung ............................................................................ 5
2.1.1 Technische Daten ............................................................................................................. 5
2.2 Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung ................................................... 5
2.2.1 Umbauten und Veränderungen......................................................................................... 6
2.2.2 Ersatz-, Verschleissteile und Hilfsstoffe .............................................................................. 6
2.3 Restrisiken...................................................................................................................... 6
2.3.1 Backenwechsel ................................................................................................................. 6
2.3.2 Hinweise zur Spanntechnologie ........................................................................................ 6
2.4 Verpflichtung des Betreibers ........................................................................................ 6
2.5 Verpflichtung des Personals.......................................................................................... 7
2.6 Qualifikation des Personals........................................................................................... 7
2.7 Persönliche Schutzausrüstung ...................................................................................... 7
2.8 Gewährleistung ............................................................................................................. 7
3Beschreibung des Spannmittels ............................................................... 8
4Betrieb (Normalbetrieb)............................................................................ 9
4.1 Ausrichten / Befestigung............................................................................................... 9
4.2 Backensortiment .......................................................................................................... 12
4.3 Backenwechsel............................................................................................................. 12
5Wartung, Reinigung und Instandhaltung.............................................. 12
5.1 Generelle Reinigung / Schmierung............................................................................. 12
6Fehlersuche, Störungsbeseitigung......................................................... 13
6.1 Demontage................................................................................................................... 14
7Montage und Einstellung ....................................................................... 15
8Zusammenbauzeichnung........................................................................ 16
8.1 Stückliste ...................................................................................................................... 17
9Pendel- und Adapterplatte..................................................................... 18
9.1 Funktion ....................................................................................................................... 18
9.2 Wartung, Reinigung, Instandhaltung......................................................................... 18
9.3 Fehlersuche, Störungsbeseitigung ............................................................................. 18
9.4 Montage der 6-fach Wendebacken ............................................................................ 19
10 Alu-Backen .............................................................................................. 19
11 Ausserbetriebnahme .............................................................................. 19
12 Konformitätserklärung........................................................................... 20

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1Benutzerhinweise
1.1 Zweck des Dokumentes, Gültigkeit
Diese Anleitung ist integraler Bestandteil der Produktlieferung und enthält wichtige
Informationen zur sicheren Montage, Inbetriebnahme, Bedienung, Pflege und Wartung.
Vor der Benutzung des Produktes diese Anleitung lesen und beachten, insbesondere das
Kapitel „Allgemeine Sicherheitshinweise“.
1.2 Darstellung von Sicherheitshinweisen
GEFAHR
Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr.
Wenn die Information nicht befolgt wird, wird Tod oder
schwerste Körperverletzungen (Invalidität) die Folge sein.
WARNUNG
Bezeichnet eine mögliche gefährliche Situation.
Wenn die Information nicht befolgt wird, können Tod oder
schwerste Körperverletzungen (Invalidität) die Folge sein.
WARNUNG
Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn die Information nicht befolgt wird, können Sachschäden
sowie leichte oder mittlere Körperverletzungen die Folgen sein.
Hinweis auf nützliche Tipps oder von Sachschäden
HINWEIS
Bezeichnet allgemeine Hinweise, nützliche Anwender-Tipps und
Arbeitsempfehlungen, welche aber keinen Einfluss auf die
Sicherheit und Gesundheit des Personals haben.
… hebt nützliche Tipps und Empfehlungen sowie Informationen
für einen effizienten und störungsfreien Betrieb hervor.
Hinweis auf grössere Sachschäden
VORSICHT
Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation.
Wenn die Information nicht befolgt wird, sind Sachschäden die
Folge.
… weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu
Sachschäden führen kann, wenn sie nicht vermieden wird.

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2Allgemeine Sicherheitshinweise
2.1 Bestimmungsgemässe Verwendung
Das Spannmittel darf ausschliesslich im Rahmen der technischen Daten verwendet werden und
ist für den stationären Einsatz auf Werkzeugmaschinen im industriellen Umfeld konzipiert.
Zur bestimmungsgemässen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vom Hersteller
vorgeschriebenen Inbetriebnahme-, Montage-, Betriebs-, Umgebungs- und Wartungsbedingungen.
Für Schäden aus nicht bestimmungsgemässer Verwendung haftet der Hersteller nicht.
2.1.1Technische Daten
S2 80 S2 125 S2 160
Beanspruchungen über dem max. Anzugsmoment führen zu Schäden an der Spindel.
Gewicht:
S2 80 ohne Systembacken: 5.0 kg
S2 125 ohne Systembacken: 15.0 kg
S2 160 ohne Systembacken: 28.5 kg
Weitere Daten siehe Katalog >> GRESSEL Spanntechnik <<
2.2 Vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendung
Eine andere als die unter „Bestimmungsgemässe Verwendung“ festgelegte oder über
diese hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäss und ist verboten.
Jede andere Verwendung Bedarf einer Rücksprache mit dem Hersteller.
Beispiele für vorhersehbare Fehlanwendungen
Spannmittel eingesetzt auf rotierenden Systemen.
Spannen von weit auskragenden Werkstücken.
Spannen von Werkstücken mit einem Gewicht von über 20 kg in vertikaler Position ohne
zusätzliche Sicherung gegen herausfallen des Werkstück als Schutzmassnahme für den
Bediener.
Typ
max.
Anzugsmoment
max. Spannkraft
S2 80
50 Nm
25 kN
S2 125
90 Nm
40 kN
S2 160
120 Nm
50 kN
0
20
40
60
80
100
010 20 30 40 50
Nm
kN
Anzugs-Drehmoment / Spannkraft
0
20
40
60
80
100
120
140
010 20 30 40 50 60
Nm
kN
Anzugs-Drehmoment / Spannkraft
0
10
20
30
40
50
60
010 20 30
Nm
kN
Anzugs-Drehmoment / Spannkraft

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2.2.1Umbauten und Veränderungen
Bei eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen des Spannmittels erlischt jegliche Haftung
und Gewährleistung durch den Hersteller.
2.2.2Ersatz-, Verschleissteile und Hilfsstoffe
Verwenden Sie nur Originalteile oder vom Hersteller freigegebene Teile, da der Einsatz von
Ersatz- und Verschleissteilen von Drittherstellern zu Risiken führen kann.
2.3 Restrisiken
Die korrekte Werkstückspannung liegt in der Verantwortung des Bedieners.
Neue Aufspannungen müssen durch qualifiziertes Fachpersonal mit entsprechender
Berufsausbildung sorgfältig geprüft werden.
Durch die unterschiedlich zu spannenden Geometrien, Auflageflächen, Reibungswerte der
Aufspannung, Bearbeitungskräfte, Fehlmanipulationen der Bearbeitungsmaschine etc. muss
auch bei einem korrekt funktionierenden Spanner mit der Gefahr gerechnet werden, dass ein
Werkstück verrutschen oder ausgerissen werden kann.
An der Bearbeitungsmaschine sind Schutzvorrichtungen anzubringen, die den Bediener vor
ausschleudernden Werkzeug- und Werkstückteilen schützen.
Das Tragen einer Schutzbrille in der Nähe einer Bearbeitungsmaschine ist für Bediener und
Dritte Pflicht.
Arbeitsweisen, welche die Funktion und Betriebssicherheit beeinträchtigen, sind zu unterlassen.
2.3.1Backenwechsel
Ungenügend angezogene Systembacken können zu Beschädigungen führen.
2.3.2Hinweise zur Spanntechnologie
Der Bediener stellt sicher, dass die Spanngeometrie und die Spannkräfte der gewählten
Bearbeitungsart entsprechen.
Die Spannkräfte werden nur bei einer korrekten Funktion des Spannmittels und bei
korrekter Werkstückspannung erreicht.
Eine regelmässige Wartung und Reinigung gemäss der Betriebsanleitung ist unerlässlich
für eine korrekte Funktion.
Bei elastischen dünnwandigen Werkstücken z.B. bei Rohren oder bei Paketspannungen,
kann die Spannkraft durch das Einfedern der Werkstücke wesentlich reduziert werden.
Bei hohen Einspannungen wird die Spannkraft durch erhöhte Reibkräfte im Schieber
wesentlich reduziert.
2.4 Verpflichtung des Betreibers
Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personen an der Maschine arbeiten zu lassen:
die mit den grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
vertraut sind.
die in die Arbeiten an der Maschine eingewiesen sind.
die diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Die Anforderungen der EG-Richtlinie zur Benutzung von Arbeitsmitteln 2007/30/EG sind
einzuhalten.

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2.5 Verpflichtung des Personals
Alle Personen, die mit Arbeiten an der Maschine beauftragt sind, verpflichten sich:
die grundlegenden Vorschriften über Arbeitssicherheit und Unfallverhütung zu beachten.
das Sicherheitskapitel und die Sicherheitshinweise in dieser Betriebsanleitung gelesen und
verstanden zu haben, sowie diese zu beachten.
2.6 Qualifikation des Personals
Montage, Ersteinrichtungen, Störungssuche sowie periodische Überwachung sind durch
qualifiziertes Fachpersonal mit entsprechender Berufsausbildung vorzunehmen.
2.7 Persönliche Schutzausrüstung
WARNUNG
Augenverletzung durch fliegende heisse Späne!
Fliegende heisse Späne können zu schweren
Augenverletzungen führen.
Bei sämtlichen Arbeiten an der Maschine gelten die
Vorschriften der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung.
Zu jeder Zeit ist eine persönliche Schutzausrüstung zu
tragen, insbesondere Sicherheitsschuhe, Handschuhe
und Schutzbrille.
2.8 Gewährleistung
Die Gewährleistung beträgt 24 Monate ab Auslieferdatum des Werks und bei bestimmungs-
gemässem Gebrauch unter folgenden Bedingungen:
Beachtung der mitgeltenden Unterlagen.
Beachtung der Umgebungs- und Einsatzbedingungen.
Beachtung der vorgeschriebenen Wartungs- und Schmierintervalle.
Beachtung der maximalen Laufleistung.
Teile die das Werkstück berühren sind nicht Bestandteil der Gewährleistung.
Gewährleistung –Maximale Laufleistung
Gewährleistungsdauer
24 Monate
Maximale Laufleistung [Spannzyklen]
50‘000

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3Beschreibung des Spannmittels
Der S2 ist für das Spannen von unbearbeiteten und bearbeiteten Werkstücken gegen die
Festbacke konzipiert.
Die Schnellzustellung der beweglichen Backe an das Werkstück erfolgt über die aussenliegende
Trapez-Spindel.
Der anschliessende Spannkraft-Aufbau wird mechanisch erzeugt und erfolgt in einer zweiten
Stufe über eine Spindel mit Feingewinde, die in der Trapez-Spindel gelagert und geschützt ist.
Sobald eine entsprechend grosse Gegenkraft auf die bewegliche Backe wirkt, koppelt sich die
innere Spindel aus und die Kraftspannung wird aufgebaut.
Bei einer Spannung von innen nach aussen löst die Kraftverstärkung nicht aus und die
Spannkraft beträgt nur ca. 20% der Nennspannkraft.
Achtung:
Die Nennspannkraft wird nur erreicht, wenn die innere Spindel auskoppelt. Der Kupplungspunkt
ist beim Betätigen gut spürbar.
Sollte kein Auskoppeln festgestellt werden, muss die innere Spindel manuell in die
Ausgangslage zurück gedreht werden.
Eine plötzliche Verkürzung des Spannwinkels am Drehmomentschlüssel ist ebenfalls ein
Hinweis, dass nicht genügend Kraftspannung zur Verfügung steht.

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4Betrieb (Normalbetrieb)
4.1 Ausrichten / Befestigen
Zur Befestigung des Spanners muss die komplette Spindeleinheit teilweise aus dem
Grundkörper geschoben werden.
S2 80
Ausrichtung und Befestigung mit Zyl.-Stifte Ø12 m6 in den Positionierbohrungen Ø12 H7 im
Abstand von 100 mm und Zyl.-Schrauben M8 durch die Befestigungsbohrungen Ø9 im Abstand
von 40 mm oder mit zwei Passschrauben Ø12 f7/M12 durch die Positionierbohrungen Ø12 H7 im
Abstand von100 mm auf Rasterplatte.
Befestigung mit Zyl.-Schrauben M12 auf T-Nut Maschinentisch.
Aufnahmebohrung Ø25 H6 und Positionierbohrungen Ø12 H7 im Abstand von 100 mm für den
Aufnahmebolzen und die Zyl.-Stifte Ø12 m6 des mechanischen Nullpunktspannsystem gredoc.
Befestigen mit Spannpratzen.

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S2 125
Ausrichtung und Befestigung mit Zyl.-Stifte Ø12 m6 in den Positionierbohrungen Ø12 H7 im
Abstand von 100 mm und Zyl.-Schrauben M12 durch die Befestigungsbohrungen Ø13 im Abstand
von 300 mm oder mit zwei Passschrauben Ø12 f7/M12 durch die Positionierbohrungen Ø12 H7 im
Abstand von100 mm auf Rasterplatte oder T-Nut Maschinentisch.
Positionierbohrungen Ø12 F7 und Befestigungsbohrungen Ø13 im Abstand von 50 mm damit der
Spanner auf Rasterplatte mit Raster 50 sowie auf dem T-Nut Maschinentisch mit Passschrauben
Ø12 f7/M12 oder Zyl.-Schrauben M12 positioniert und befestigt werden kann.
Aufnahmebohrung Ø25 H6 für den Aufnahmebolzen des mechanische Nullpunktspannsystem
gredoc.
Ausrichtung mit Präzisionsnutensteinen auf dem T-Nut Maschinentisch mit Quernuten 20 H7
im Grundkörper.
Befestigung mit Spannpratzen.
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