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lDas Spritzgerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten
sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei seiner
Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter
bzw. Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte ent-
stehen.
lSpritzgerät nur in technisch einwandfreiem Zustand sowie bestim-
mungsgemäß, sicherheits- und gefahrenbewußt unter Beachtung
der Betriebsanleitung benutzen! Insbesondere Störungen, die die Si-
cherheit beeinträchtigen können, umgehend beseitigen (lassen)! Das
Anschlußkabel darf nicht über scharfkantige Gegenstände gezogen
werden und ist vor jedem Gebrauch auf einwandfreien Zustand zu
kontrollieren.
lDas Motorgebläse ist ausschließlich zum Betrieb der von uns herge-
stellten
ABAC
-Niederdruckspritzpistolen PN 2 oder PN 5 bestimmt,
welche im Niederdruckbereich bis 0,22 bar arbeiten. Bitte beachten
Sie unbedingt auch die Betriebsanleitungen der
ABAC
-Nieder-
druckspritzpistolen PN 2 und PN 5.
Niederdruckspritzpistolen mit abstellbarer Druckluft (wie z. B.
ABAC
-PN 1) dürfen nicht angeschlossen werden.
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht be-
stimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Her-
steller/ Lieferer nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
lEigenmächtige Veränderungen oder Reparaturen am Motorgebläse
SG 90 E schließen eine Haftung des Herstellers aus.
4.2 Betriebssicherheit
lDie Anforderungen der Unfallverhütungsvorschrift „Verarbeiten von Be-
schichtungsstoffen“ (VBG 23) sind zu beachten.
lJede Person, die das
ABAC
-Motorgebläse benutzt, muß die Bedie-
nungsanleitung- besonders das Kapitei „Sicherheitshinweise“ gelesen
und verstanden haben.
lDas ABAC-Motorgebläse SG 90 Eist nicht explosionsgeschützt.
lEs darf nicht in den unter die Explosionsschutz-Verordnung fallenden
Betriebsstätten sowie feuergefährdeten Räumen und Bereichen be-
nutzt werden.
lEs dürfen nur Lacke und Lösemittel mit einem Flammpunkt über 21°C
ohne zusätzliche Erwärmung verwendet werden (siehe Angaben auf
Materialdose).
lBei Arbeiten in geschlossenen Räumen ist mit wirksamer technischer
Lüftung zu arbeiten.
lDas Motorgebläse SG 90 E muß weit entfernt (mind. 5 m) vom Spritz-
bereich aufgestellt werden (Brand- und Explosionsgefahr bei zündfähi-
gem Sprühnebel).
lAchten Sie darauf, daß keine Zündquellen, wie z. B. offenes Feuer,
Funken, glühende Drähte, heiße Oberächen, brennende Zigaretten
usw., in der Umgebung sind. Der Abstand zwischen Sprühstrahlaus-
tritt und einer möglichen Zündquelle (auch das Gerät selbst) muß min-
destens 5 m betragen (Brand- und Explosionsgefahr bei zündfähigem
Sprühnebel).
lSpritzmaterial tritt unter Druck aus der Düse aus. Sprühstrahl nicht auf
Menschen und Tiere richten. Bei einer Hautverletzung und Kontakt mit
Farbe, Lack oder Lösemittel besteht lnfektionsgefahr: sofort einen Arzt
aufsuchen für schnelle, fachkundige Behandlung. Informieren Sie den
Arzt über die benutzte Farbe, den Lack oder das Lösemittel.
lBeachten Sie, daß bei Spritzarbeiten gesundheitsschädliche Dämpfe
entstehen können (siehe Angaben auf Materialdose). Benutzen Sie da-
her persönlichen Atemschutz entsprechend den Angaben der Lackund
Farbenhersteller. Halten Sie Kinder sowie andere Personen von Ihrem
Arbeitsbereich fern.