Bühler technologies TC-MIDI Plus Guide de référence

TC-MIDI (+)
Dok-No.: BX440016 ◦ Version: 09/2021 ◦ Ref.: 998BX440016
Analysentechnik
Kurzanleitung Peltier-Messgaskühler deutsch................................................................................................................................................. 2
Brief Instructions Peltier Sample Gas Cooler english ...................................................................................................................................... 11
Notice de montage Refroidisseur de gaz de mesure Peltier français ......................................................................................................... 20
Guía rápida Refrigerador termoeléctrico de gases de muestreo español................................................................................................. 29
快速使用指南 帕尔帖样气冷凝器 chinese (simplified)......................................................... 38
Краткое руководство Охладитель Пельтие для анализируемого газа русский.............................................................................. 45

TC-MIDI (+)
1 Einleitung
Diese Kurzanleitung unterstützt Sie bei der Inbetriebnahme
des Gerätes. Beachten Sie die Sicherheitshinweise, andernfalls
können Gesundheits- oder Sachschäden auftreten. Lesen Sie
vor der Inbetriebnahme die Originalbetriebsanleitung mit
Hinweisen zur Wartung und Fehlersuche sorgfältig durch.
Diese finden Sie auf der beigefügten CD und im Internet unter
www.buehler-technologies.com
Bei Fragen wenden Sie sich an:
Bühler Technologies GmbH
Harkortstraße 29
40880 Ratingen
Deutschland
Tel.: +49 (0) 21 02 / 49 89-0
Fax: +49 (0) 21 02 / 49 89-20
Diese Betriebsanleitung ist Teil des Betriebsmittels. Der Her-
steller behält sich das Recht vor, die Leistungs-, die Spezifikati-
ons- oder die Auslegungsdaten ohne Vorankündigung zu än-
dern. Bewahren Sie die Anleitung für den späteren Gebrauch
auf.
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist zum industriellen Einsatz in Gasanalysensyste-
men bestimmt. Es stellt eine wesentliche Komponente zur
Aufbereitung des Messgases dar, um das Analysengerät vor
Restfeuchtigkeit im Messgas zu schützen.
Beachten Sie die Angaben hinsichtlich des spezifischen Ver-
wendungszwecks, vorhandener Werkstoffkombinationen so-
wie Druck- und Temperaturgrenzen.
1.2 Lieferumfang
• Kühler
• Produktdokumentation
• Anschluss- bzw. Anbauzubehör (optional)
2 Sicherheitshinweise
Das Gerät darf nur von Fachpersonal installiert werden, das
mit den Sicherheitsanforderungen und den Risiken vertraut
ist.
Beachten Sie unbedingt die für den Einbauort relevanten Si-
cherheitsvorschriften und allgemein gültigen Regeln der
Technik. Beugen Sie Störungen vor und vermeiden Sie da-
durch Personen- und Sachschäden.
Der Betreiber der Anlage muss sicherstellen, dass:
• Sicherheitshinweise und Betriebsanleitungen verfügbar
sind und eingehalten werden,
• die jeweiligen nationalen Unfallverhütungsvorschriften
beachtet werden,
• die zulässigen Daten und Einsatzbedingungen eingehal-
ten werden,
• Schutzeinrichtungen verwendet werden und vorgeschrie-
bene Wartungsarbeiten durchgeführt werden,
• bei der Entsorgung die gesetzlichen Regelungen beachtet
werden,
• gültige nationale Installationsvorschriften eingehalten
werden.
GEFAHR
Elektrische Spannung
Gefahr eines elektrischen Schlages
a) Trennen Sie das Gerät bei allen Arbeiten vom Netz.
b) Sichern Sie das Gerät gegen unbeabsichtigtes Wiederein-
schalten.
c) Das Gerät darf nur von instruiertem, fachkundigem Per-
sonal geöffnet werden.
d) Achten Sie auf die korrekte Spannungsversorgung.
GEFAHR
Giftige, ätzende Gase
Das durch das Gerät geleitete Messgas kann beim Einatmen
oder Berühren gesundheitsgefährdend sein.
a) Überprüfen Sie vor Inbetriebnahme des Geräts die Dich-
tigkeit ihres Messsystems.
b) Sorgen Sie für eine sichere Ableitung von gesundheitsge-
fährdenden Gasen.
c) Stellen Sie vor Beginn von Wartungs- und Reparaturar-
beiten die Gaszufuhr ab und spülen Sie die Gaswege mit
Inertgas oder Luft. Sichern Sie die Gaszufuhr gegen unbe-
absichtigtes Aufdrehen.
d) Schützen Sie sich bei der Wartung vor giftigen / ätzenden
Gasen. Tragen Sie die entsprechende Schutzausrüstung.
GEFAHR
Potentiell explosive Atmosphäre
Explosionsgefahr bei Verwendung in explosionsgefährdeten
Bereichen
Das Betriebsmittel ist nicht für den Einsatz in explosionsge-
fährdeten Bereichen geeignet.
Durch das Gerät dürfen keine zündfähigen oder explosiven
Gasgemische geleitet werden.
3 Transport und Lagerung
Die Produkte sollten nur in der Originalverpackung oder ei-
nem geeigneten Ersatz transportiert werden.
Bei Nichtbenutzung sind die Betriebsmittel gegen Feuchtig-
keit und Wärme zu schützen. Sie müssen in einem überdach-
ten, trockenen und staubfreien Raum bei einer Temperatur
von -20°C bis 60°C (-4 °F bis 140 °F) aufbewahrt werden.
4 Aufbauen und Anschließen
4.1 Anforderungen an den Aufstellort
Das Gerät ist für den Einsatz in geschlossenen Räumen zur
Wandmontage vorgesehen. Beim Einsatz im Freien ist ein
ausreichender Wetterschutz vorzusehen.
Montieren Sie das Gerät so, dass unterhalb des Kühlers genü-
gend Raum zur Ableitung des Kondensates vorhanden ist.
Oberhalb ist etwas Platz für die Gaszuführung vorzusehen.
Es ist darauf zu achten, dass die zulässige Umgebungstempe-
ratur eingehalten wird. Die Konvektion des Kühlers darf nicht
behindert werden. An den Lüftungsöffnungen muss ausrei-
2 Bühler Technologies GmbH BX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
chend Platz zum nächsten Hindernis sein. Insbesondere auf
der Luftauslassseite muss die Entfernung mindestens 10 cm
betragen.
Bei Montage in geschlossenen Gehäusen, z.B. Analysenschrän-
ken, ist für eine ausreichende Entlüftung zu sorgen. Reicht die
Konvektion nicht aus, empfehlen wir, den Schrank mit Luft zu
spülen oder einen Ventilator vorzusehen, um die Innentempe-
ratur zu senken.
4.2 Montage
Verlegen Sie die Gaszuführung zum Kühler mit Gefälle. Die
Gaseingänge sind rot markiert und zusätzlich mit „IN“ ge-
kennzeichnet.
Bei großem Kondensatanfall empfehlen wir, einen Flüssig-
keitsabscheider mit automatischer Kondensatentleerung ein-
zusetzen. Hierzu eignen sich unsere Kondensatabscheider
11LDV38, AK20, AK5.5 oder AK5.2.
Für die Kondensatableitung stehen Glasgefäße und automati-
sche Kondensatableiter zur Verfügung, die extern unterhalb
des Gerätes zu montieren sind. Bei Verwendung von automa-
tischen Kondensatableitern muss die Messgaspumpe vor dem
Kühler montiert werden (Druckbetrieb), da sonst die Funktion
der Kondensatableiter nicht mehr gewährleistet ist.
Befindet sich die Messgaspumpe am Ausgang des Kühlers
(Saugbetrieb), ist der Einsatz von Kondensatsammelgefäßen
aus Glas oder der Einsatz von peristaltischen Pumpen zu emp-
fehlen.
Anschluss der Kondensatableiter
Je nach Werkstoff ist eine Verbindungsleitung aus Verschrau-
bung und Rohr oder Schlauch zwischen Wärmetauscher und
Kondensatableiter herzustellen. Bei Edelstahl kann der Kon-
densatableiter direkt am Verbindungsrohr aufgehängt wer-
den, bei Schlauchleitungen ist der Kondensatableiter mittels
einer Schelle separat zu befestigen.
Der Kondensatableiter kann direkt am Wärmetauscher befes-
tigt werden.
Kondensatleitungen sind grundsätzlich mit Gefälle und Min-
destnennweite DN 8/10 (5/16“) zu verlegen.
Der Wärmetauscher DTV kann nicht in Verbindung mit einem
automatischen Kondensatableiter betrieben werden.
4.2.1 Anschluss Gasanschlüsse Filter (optional)
Die Verbindung zwischen Ausgang Wärmetauscher und Ein-
gang Filter ist bereits verschlaucht. Der Anschluss G1/4 oder
NPT 1/4“ (Filterkopf mit NPT gekennzeichnet) für den Gasaus-
gang ist mittels geeigneter Verschraubung sorgfältig und
fachgerecht anzuschließen.
Wird der Kühler mit der Option Filter ohne Feuchtefühler be-
stellt, kann am Filterkopf ein Bypass angeschlossen werden.
Auf dem Filterkopf ist ein G1/4 Innengewinde vorgesehen,
welches ab Werk mit einem Stopfen verschlossen ist. Um die-
ses zu nutzen, drehen Sie den Stopfen heraus und schrauben
eine geeignete Verschraubung hinein. Achten Sie auf Dicht-
heit.
HINWEIS
Durch den Einbau von Filtern wird der maximal zulässige Be-
triebsdruck im System eingeschränkt!
Betriebsdruck ≤ 2 bar
4.2.2 Anschluss Durchflussadapter (optional)
Wird der Kühler mit der Option Feuchtefühler ohne Filter be-
stellt, ist dieser werksseitig in einem Durchflussadapter mon-
tiert.
Die Verbindung zwischen Ausgang Wärmetauscher und Ein-
gang Durchflussadapter ist bereits verschlaucht. Der An-
schluss G1/4 oder NPT 1/4“ (Durchflussadapter mit NPT ge-
kennzeichnet) für den Gasausgang ist mittels geeigneter Ver-
schraubung sorgfältig und fachgerecht anzuschließen.
4.2.3 Anschluss Feuchtefühler (optional)
Wird der Kühler mit Option Feuchtefühler bestellt, ist dieser
bereits werksseitig in einem Durchflussadapter oder bei der
Option Filter im Filterkopf montiert und angeschlossen.
4.2.4 Anschluss Gasleitungen Messgaspumpe (optional)
Wird der Kühler mit einer angebauten Messgaspumpe be-
stellt, so ist diese bereits installiert, verschlaucht und verdrah-
tet. Mitbestellte Anbauteile sind eingebaut und an die Mess-
gaspumpe angeschlossen.
Die Messgaspumpe kann sowohl unterhalb des Kühlers wie
auch seitlich befestigt werden.
Vermeiden Sie Mischinstallationen, d.h. Rohrleitungen aus
Metall an Kunststoffkörpern. Sollte dies für vereinzelte An-
wendungen unvermeidlich sein, schrauben Sie die Metallver-
schraubungen vorsichtig und keinesfalls unter Gewaltanwen-
dung in den Pumpenkörper ein.
Verlegen Sie die Rohrleitungen so, dass die Leitung am Ein-
und Ausgang über eine genügende Strecke elastisch bleibt.
Die Pumpen sind am Befestigungsring mit IN für Inlet (Ein-
gang) und OUT für Outlet (Ausgang) gekennzeichnet. Achten
Sie darauf, dass die Anschlüsse an den Gasleitungen dicht
sind.
4.2.5 Anschluss peristaltische Pumpe (optional)
Wird der Kühler mit einer angebauten peristaltischen Pumpe
bestellt, so ist diese bereits installiert und verdrahtet. Mitbe-
stellte Wärmetauscher sind eingebaut und an die peristalti-
sche Pumpe angeschlossen.
Der Anschluss ø6 für den Kondensatausgang der Pumpe ist
mittels geeignetem Schlauch und Schlauchschelle sorgfältig
und fachgerecht anzuschließen.
Versionen mit Verschraubungen DN 4/6 oder 1/6“-1/4“ wer-
den mit Klemmring und Überwurfmutter geliefert und sind
sorgfältig mit passendem Schlauch zu verbinden.
HINWEIS
Durch den Einbau von peristaltischen Pumpen CPsingle / CP-
double wird der maximal zulässige Betriebsdruck im System
eingeschränkt!
Betriebsdruck ≤ 1 bar
3Bühler Technologies GmbHBX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
4.2.6 Anschluss Wärmetauscher
Der Anschluss zwei einzelner Wärmetauscher ist im linken
Bild schematisch dargestellt.
Zur Minimierung des Gas-Auswascheffektes im Kühler müs-
sen die beiden (baugleichen) Wärmetauscher in Reihe hinter-
einander betrieben werden (rechtes Bild). Hierbei sollte wie
folgt vorgegangen werden:
1. Gaseingangsleitung an rot markiertem Gaseintritt des
Wärmetauschers2 (Vorkühlung).
2. Verbindungsleitung zwischen Gasausaustritt des Wärme-
tauschers2 und dem rot markierten Gaseintritt von Wär-
metauscher1 (Nachkühlung).
3. Montage der finalen Gasausgangsleitung am Gasaustritt
des Wärmetauscher1.
Gas AUS Gas EIN Gas AUS Gas EIN
Kondensat AUS Kondensat AUS
Wärmetauscher 1 Wärmetauscher 2
Gaskühler
(zwei einzelne Wärmetauscher)
Gas AUS
Gas EIN
Gas AUS
Gas EIN
Kondensat AUS Kondensat AUS
Wärmetauscher 1 Wärmetauscher 2
Gaskühler +
(zwei Wärmetauscher in Reihe)
Die Gaseingänge sind rot markiert.
Bei Wärmetauschern aus Glas ist bei dem Anschluss der Gas-
leitungen auf die richtige Lage der Dichtung zu achten (siehe
Abbildung). Die Dichtung besteht aus einem Silikonring mit
einer Stulpe aus PTFE. Die PTFE Seite muss zum Glasgewinde
zeigen.
Glas PTFE
4.3 Elektrische Anschlüsse
Der Betreiber muss für das Gerät eine externe Trenneinrich-
tung installieren, die diesem Gerät erkennbar zugeordnet ist.
Diese Trenneinrichtung
• muss sich in der Nähe des Gerätes befinden,
• muss vom Benutzer leicht erreichbar sein,
• muss IEC 60947-1 und IEC 60947-3 entsprechen,
• muss alle stromführenden Leiter des Versorgungsan-
schlusses und des Statusausgangs trennen und
• darf nicht in die Netzzuleitung eingebaut sein.
WARNUNG
Gefährliche Spannung
Der Anschluss darf nur von geschultem Fachpersonal vorge-
nommen werden.
VORSICHT
Falsche Netzspannung
Falsche Netzspannung kann das Gerät zerstören.
Bei Anschluss auf die richtige Netzspannung gemäß Typen-
schild achten.
WARNUNG
Hohe Spannung
Beschädigung des Gerätes bei Durchführung der Isolations-
prüfung
Führen Sie keine Prüfung der Spannungsfestigkeit mit Hoch-
spannung am Gesamtgerät durch!
Spannungsfestigkeitsprüfung
Das Gerät ist mit umfangreichen EMV-Schutzmaßnahmen
ausgerüstet. Die notwendigen Prüfungen wurden werkseitig
durchgeführt (Prüfspannung je nach Zulassung 2,1kV bzw.
2,55kVDC).
Sofern Sie die Spannungsfestigkeit selbst nochmals prüfen
wollen, können sie diese am Gesamtgerät durchführen. Prü-
fen sie das Gerät nur mit den vorgegebenen Werten und mit
Gleichspannung. Bei einer Prüfung der Spannungsfestigkeit
mit Wechselspannung werden elektronische Bauteile beschä-
digt. Die empfohlene Spannung beträgt hierbei 2,1kV DC, 2s.
Ziehen sie vor der Prüfung alle Versorgungsleitungen vom Ge-
rät ab. Die Spannung kann direkt über den Netzanschluss er-
folgen.
Anschluss über Stecker
Das Gerät ist mit je einem Stecker nach EN 175301-803 für die
Spannungsversorgung und den Signalausgang ausgerüstet.
Diese sind bei korrektem Anschluss der Leitung verwechs-
lungssicher angebracht. Bitte achten Sie deshalb darauf, dass
die Stecker nach dem Anschluss der Leitungen wieder ent-
sprechend zusammengebaut werden. Nachfolgend sind die
Anschlussbelegungen angegeben, wobei die Nummern denen
auf den Steckern entsprechen.
Die Zuleitungsquerschnitte sind der Bemessungsstromstärke
anzupassen. Verwenden Sie maximal einen Leitungsquer-
schnitt von 1,5 mm2 (AWG16) und einen Kabeldurchmesser
von 8-10mm (0,31–0,39 inch).
Für den Anschluss des Analogausganges oder der digitalen
Schnittstelle sind geschirmte Signalleitungen vorzusehen.
4 Bühler Technologies GmbH BX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
Steckernummerierung Netzanschluss S1
Alarmkontakt S2 Analogausgang S3
1 - nicht belegt
2 - nicht belegt
3 - GND
4 - 4-20 mA out
5 - Schirmung
Digitalausgang S4
1 - nicht belegt
2 - RS485 A
3 - GND/Common
4 - RS485 B
5 - Schirmung
Die Klemmbereiche von S1 und S2 haben einen Durchmesser
von 8-10mm (0,31–0,39 inch).
4.4 Signalausgänge
Das Gerät verfügt über verschiedene Statussignale. Die maxi-
male Schaltleistung der Alarmausgänge beträgt jeweils
250VAC/150VDC, 2A, 50 VA.
Ein Alarm wird über den Alarmkontakt/Statusausgang (S2)
dann ausgegeben, wenn die Temperatur des Kühlers außer-
halb der festgelegten Grenzwerte liegt. Dabei wird nicht si-
gnalisiert, ob der Alarm wegen Übertemperatur oder Unter-
temperatur ausgelöst wurde.
Die Frontfolie enthält drei LEDs:
Farbe Beschriftung Funktion
Rot S2 Temperatur über-/unterschritten,
Gerätefehler
Gelb S1 ---
Grün OP Normalbetrieb
Die LEDs OP und S2 signalisieren den Gerätezustand analog
zum Alarmkontakt S2.
Ist die Option „Temperatursignal“ integriert, steht das Signal
für die Isttemperatur am Analogausgang des Kühlers zur Ver-
fügung.
Ist der Feuchtefühler (Option) installiert, wird zusätzlich ein
Alarm über den Alarmkontakt/Statusausgang (S2) ausgelöst,
wenn im aufbereiteten Messgas noch Feuchtigkeit enthalten
ist oder ein Kabelbruch erkannt wird. Dabei wird nicht unter-
schieden, ob der Alarm / Kabelbruch durch den Feuchtefühler
1 oder 2 ausgelöst wurde. Diese Information erscheint in der
Anzeige.
Das Temperatursignal kann über den Einbaustecker (S3) mit
dem Anschluss M12x1 abgenommen werden. Dieser Stecker
befindet sich neben den Anschlüssen für die Feuchtefühler
auf der Oberseite des Kühlers.
Beschreibung der Signalausgänge
Funktion /
Kontaktart
Beschreibung
Zu
S2)
interner
Wechsler-
kontakt:
max.
250VAC /
150VDC,
2A, 50VA
über zwei
Schaltausgän-
ge können fol-
gende Geräte-
zustände si-
gnalisiert
werden:
Kontakt zwischen 3 und 2 ge-
schlossen (Alarm)
• Keine Netzspannung
und/oder Temperatur
Istwert außerhalb der
gesetzten Alarmschwel-
len
Kontakt zwischen 3 und 1 ge-
schlossen (ok)
• Netzspannung angelegt
+ Temperatur Istwert in-
nerhalb der gesetzten
Alarmschwellen
Mit Option Feuchtefühler
Kontakt zwischen 3 und 2 ge-
schlossen (Alarm)
• Feuchtefühler registriert
Restfeuchte im Messgas
oder Kabelbruch: Fehler-
meldung
Kontakt zwischen 1 und 3 ge-
schlossen (ok)
• keine Restfeuchte im
Messgas/kein Kabel-
bruch
Mit Option Temperatursi-
gnal
Zu
S3)
4-20mA
Analogaus-
gang
(RLast<500Ω)
Signalisie-
rung der Ist-
temperatur
TKühler = -20°C ≙ (-4°F) ->
4mA/ 2 V
TKühler = 5°C ≙ (41°F) -> 9mA/
4,5 V
TKühler = 60°C ≙ (140°F) ->
20mA/ 10 V
Zu
S4)
Digitalaus-
gang
Modbus RTU
(RS-485)
Defaultwerte Schnittstelle
Baudrate – Parität – Stopp-
bit:
19200 – Even – 1
Default-ID: 10
Die Busleitungen sind intern
nicht terminiert.
5 Betrieb und Bedienung
HINWEIS
Das Gerät darf nicht außerhalb seiner Spezifikation betrieben
werden!
Nach dem Einschalten des Kühlers sehen Sie die Anzeige der
Blocktemperatur. Die Anzeige blinkt, bis die Blocktemperatur
den eingestellten Sollwert (± einstellbaren Alarmbereich) er-
reicht hat. Der Statuskontakt ist in der Stellung Alarm.
Wird der Soll-Temperaturbereich erreicht, wird die Tempera-
tur dauerhaft angezeigt und der Statuskontakt schaltet um.
5Bühler Technologies GmbHBX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
Sofern im laufenden Betrieb die Anzeige blinken sollte oder ei-
ne Fehlermeldung erscheint, betrachten Sie bitte Gliederungs-
punkt „Fehlersuche und Beseitigung“.
Die Leistungs- und Grenzdaten sind dem Datenblatt zu ent-
nehmen.
5.1 Beschreibung der Funktionen
Die Steuerung des Kühlers erfolgt durch einen Mikroprozes-
sor. Durch die Werksvoreinstellung sind die unterschiedlichen
Charakteristika der eingebauten Wärmetauscher bereits von
der Steuerung berücksichtigt.
Das programmierbare Display stellt die Blocktemperatur ent-
sprechend der gewählten Anzeigeeinheit (°C/°F) dar (werk-
seitig°C). Es können mittels der 5 Tasten menügeführt appli-
kations-individuelle Einstellungen einfach getätigt werden.
Dies betrifft zum einen den Soll-Ausgangstaupunkt, der von 2
bis 20°C (36 to 68°F) eingestellt werden kann (werksseitig
5°C/41°F).
Zum anderen können die Warnschwellen für die Unter- bzw.
Übertemperatur eingestellt werden. Diese werden relativ zum
eingestellten Ausgangstaupunkt τa gesetzt.
Für die Untertemperatur steht hier ein Bereich von τa -1 bis zu
- 3K (mindestens jedoch 1°C/ 34°F Kühlblock-Temperatur) zur
Verfügung, für die Übertemperatur ein Bereich von τa +1 bis zu
+7K. Die Werkseinstellungen für beide Werte sind 3K.
Ein Unter- bzw. Überschreiten des eingestellten Warnberei-
ches (z. B. nach dem Einschalten) wird sowohl durch Blinken
der Anzeige als auch durch das Statusrelais signalisiert.
Der Statusausgang kann z.B. zum Steuern der Messgaspumpe
verwendet werden, um ein Zuschalten des Gasstroms erst bei
Erreichen des zulässigen Kühlbereiches zu ermöglichen bzw.
die Pumpe im Falle eines Feuchtefühleralarms abzuschalten.
Das abgeschiedene Kondensat kann über angeschlossene pe-
ristaltische Pumpen oder angebaute automatische Kondensa-
tableiter abgeführt werden.
Weiterhin können Feinfilter verwendet werden, in die wieder-
um optional Feuchtefühler integrierbar sind.
Die Verschmutzung des Filterelementes ist durch die Glasglo-
cke einfach zu sehen.
Der Feuchtefühler ist einfach herauszunehmen. Dies kann
notwendig sein, wenn durch einen Fehlerfall ein Kondensat-
durchbruch in den Kühler gelangen sollte, den die peristalti-
sche Pumpe oder der automatische Kondensatableiter nicht
mehr abtransportieren kann.
An den Gaskühler kann eine Gaspumpe P1 angebaut werden,
wahlweise auch mit Bypassventil zur Regulierung des Durch-
flusses. Hierdurch ist die Erweiterung um die Förderpumpe
bei einem einsträngigen System möglich, also bei einer Aus-
rüstung mit einem Einfachen Wärmetauscher oder wenn bei
einer entsprechenden Applikation die beiden Gaswege des
Doppelwärmetauschers in Reihe geschaltet werden, wie zum
Beispiel Kühlung 1 – Pumpe – Kühlung 2.
5.2 Bedienung der Menüfunktionen
Kurzerklärung des Bedienungsprinzips:
Die Bedienung erfolgt über 5 Tasten. Sie haben folgende Funk-
tionen:
Taste Bereich Funktionen
bzw.
OK
Anzeige • Wechsel von der Messwertanzeige ins
Hauptmenü
Menü • Auswahl des angezeigten Menüpunktes
Eingabe • Übernahme eines editierten Wertes
oder einer Auswahl
Anzeige • temporärer Wechsel zur alternativen
Messwertanzeige (wenn Option vorhan-
den)
Menü • Rückwärts blättern
Eingabe • Wert erhöhen oder in der Auswahl blät-
tern
• hier gilt:
▪ Taste 1 x drücken = Parameter /
Wert um einen Schritt verändern;
▪ Taste gedrückt halten = Schnelllauf
(nur bei Zahlenwerten)
▪ Anzeige blinkt: geänderter Parame-
ter / Wert
▪ Anzeige blinkt nicht: ursprünglicher
Parameter / Wert
Anzeige • temporärer Wechsel zur alternativen
Messwertanzeige (wenn Option vorhan-
den)
Menü • Vorwärts blättern
Eingabe • Wert vermindern oder in der Auswahl
blättern
ESC
Menü • Zurück zur übergeordneten Ebene
Eingabe • Zurück zum Menü
Änderungen werden nicht gespeichert!
F
bzw.
Func
• Festlegung eines favorisierten Menüs.
(Hinweis: Das favorisierte Menü wird
auch bei aktiver Menü-Sperre aufgeru-
fen!)
5.2.1 Menü-Sperre
Um eine unbeabsichtigte Änderung der Einstellungen des Ge-
rätes zu verhindern, können einige Menüs gesperrt werden.
Dazu ist die Festlegung eines Codes erforderlich. Wie Sie die
Menü-Sperre einrichten bzw. aufheben, ist im Menü „Globale
Einstellungen“ (toP) unter dem Menü-Punkt toP>Loc be-
schrieben.
Im Auslieferungszustand ist die Menü-Sperre nicht aktiv und
alle Menü-Punkte sind zugänglich.
Bei aktiver Menü-Sperre sind ohne Eingabe des richtigen Co-
des nur die folgenden Menüpunkte sichtbar:
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TC-MIDI (+)
Menü-Punkt Erläuterung
toP > unit Auswahl der angezeigten Temperatureinheit
(°C oder °F).
F bzw. Func. Aufruf des favorisierten Menüs
HINWEIS!Dieses Menü kann aus dem nor-
malerweise gesperrten Bereich stammen.
5.2.2 Übersicht Menüführung
Wenn Sie während des Normalbetriebs die Taste OK drücken,
erscheint im Display bei aktiver Menü-Sperre die Eingabeauf-
forderung code. Geben Sie mit den Tasten ▲ und ▼ den rich-
tigen Code ein und drücken Sie OK.
Bei falscher oder keiner Eingabe wird die Menü-Sperre nicht
aufgehoben und Sie erreichen nicht alle Menüpunkte.
Falls Sie das Passwort vergessen haben, gelangen Sie jederzeit
mit dem Mastercode 287 ins Menü und die Menü-Sperre wird
deaktiviert.
Die Übersicht über die Menüstruktur finden Sie in der folgen-
den Abbildung.
Gestrichelt umrahmte Punkte werden nur angezeigt, wenn
die entsprechenden Einstellungen vorgenommen wurden
bzw. Status-Meldungen vorliegen.
Die Standard-Werkseinstellungen und Einstellbereiche sind in
der Übersicht sowie in dem jeweiligen Menüpunkt angege-
ben. Die Standard-Werkseinstellungen gelten, solange nichts
anderes vereinbart wurde.
Eingaben und Menüauswahl können Sie, ohne zu speichern,
mit der Taste ESC abbrechen.
Menü:
Top Settings top
Globale Einstellungen
3
21
1.
2.
3.
Menü-Bezeichnung
Anzeige
Kurze Erklärung
Parameter:
Eingabe 5'C
-20 . . . 60 'C
6
54
4.
5.
6.
Eingabe eines Wertes
Werkseinstellung
Parameterbereich
Auswahl oP
op haLf Lo hi
9
87
7.
8.
9.
Auswahl aus der Werteliste
Werkseinstellung
Parameterbereich /Auswahl
Optionale
Menüfüh-
rung:
10
10. gestrichelter Kasten = Opti-
on
7Bühler Technologies GmbHBX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
Auswahl
noP
nop- haLf - Lo - hi
OK
OK
OK
OK
OK
OK
OK
OK
Auswahl unit
'C - 'F
TC MIDI tc.Md
Gerätebezeichnung
Anzeige ch1
Temperatur CH1
Top Settings top
Globale Einstellungen
Analog Out1 An1
Einstellmenü Analog 1
Einstellmenü unit
Einheit Temperatur
Temperatur tEmP
Soll-Temp. Kühlblock
Exit E
Untermenü verlassen
Auswahlmenü
cout
Funktionstest
Exit E
Untermenü verlassen
OK
Anzeige Hauptmenü Untermenü 1 Untermenü 2 Parameter
Eingabe 5'C
2 . . . 20 °'C
OK
OK Eingabe 3'C
1 . . . 7 °'C
Einstellmenü A hi
Alarmhysterese
Einstellmenü A Lo
Alarmhysterese
Auswahlmenü dt
DeltaT Temp. Modus
OK
OK
Auswahlmenü h2o
Auswahlmenü sen
Feuchtefühler 1 Sensibilität
Auswahlmenü h2o.2
Auswahlmenü sen.2
OK Eingabe -3'C
-1 . . . -3 'C
OK Eingabe -15'C
-30'C .. . . 0'C K
Feuchtefühler 1 kalibrieren
Feuchtefühler 2 kalibrieren
Feuchtefühler 2 Sensibilität
Auswahlmenü Modu
DeltaT Modus deaktivieren
OK Auswahl Abso
Abso - dt
Auswahlmenü
out
Ausgangssignal
Auswahl
i
i- u
Feuchtefühler 1 rst
OK
Eingabe non
non - hi - Lo
OK
rst
OK
Eingabe non
non - hi - Lo
OK
Bestätigen
Feuchtefühler 2
Bestätigen
Anzeige ch2
Umgebungstemperatur CH2
Error Err
Statusmeldung
Login Loc
Menü-Sperre aktivieren
Eingabe 0
0. . . . 9999
OK
Reset rSt
Werkseinstellungen
Exit E
Untermenü verlassen
Bestätigung rst
yes - no
OK
Exit E
Untermenü verlassen
Auswahlmenü PuMP
Pumpen anhalten
Auswahlmenü noP
NoP - off
OK
Auswahlmenü hLtc
Feuchte autom. Rückstellung
Eingabe no
yes - no
OK
Auswahlmenü bLtc
Kabelbruch autom. Rückstellung
Eingabe YES
yes - no
OK
Neustart rESt
Geräteneustart
Bestätigung no
yes - no
OK
Auswahlmenü h.chn
Auswahl Wärmetauschermaterial
Auswahlmenü tS
tS
OK
t6 tU
(Stahl) (Glas) (PVDF)
oper
Betriebsstundenzähler
Anzeige
Auswahlmenü baud
Baudrate Modbus RTU
Eingabe 1920
480 - . - 1152
OK
Auswahlmenü pari
Parität Modbus RTU
Eingabe EUen
none - odd - eUen
OK
Auswahlmenü addr
Geräte-ID Modbus RTU
Eingabe 10
1 . 247
OK
Abb.1: Menü Übersicht TC MIDI
8 Bühler Technologies GmbH BX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
5.3 Verwendung der digitalen Schnittstelle
Bei der digitalen Schnittstelle des Gerätes handelt es sich um
ein Modbus RTU Protokoll, welches physikalisch über RS485 (2-
Draht) kommuniziert. Der Kühler nimmt innerhalb der Kom-
munikation die Rolle des Slaves ein.
Die Modbus-Schnittstelle ermöglicht den direkten Zugriff auf
Prozess- und Diagnosedaten und die Parametrierung im lau-
fenden Betrieb.
5.4 Modbus Konfiguration
Die unten genannten Einstellungen entsprechen der Standar-
deinstellung, bei aktiver Schnittstelle können die Parameter
angepasst werden.
1 Startbit
8 Datenbits
1 Paritätsbit (konfigurierbar)
1 Stoppbit (*)
Baudrate: 19200 bps (konfigurierbar)
Geräte-ID: 10 (konfigurierbar)
(*) Die Länge eines Modbus-Frames umfasst immer 11bit, wird
die Schnittstelle mit 0 Datenbits konfiguriert, ändert sich die
Anzahl der Stoppbits automatisch auf 2.
5.5 Modbuskommunikation
Eine Kommunikation über Modbus RTU wird immer durch
den Master initiiert (Request). Auf die Request antwortet der
Slave (i.d.R.) mit einer Response. Ein Modbus RTU Frame für ei-
ne Request/Response hat immer folgenden Aufbau:
Adressfeld (A) Functioncode (FC) Daten (Data) CRC
1 Byte 1 Byte 1 … 252 Bytes 2 Bytes
Registeradressen und Daten werden im Big Endian Format
übertragen.
Jedes Register steht für einen 16bit-Wert, wobei die Informa-
tion in verschiedenen Datentypen repräsentiert wird. Daten-
typ und erforderlicher Functioncode werden in den folgenden
Tabellen den jeweiligen Registern zugeordnet.
Für das Lesen/Schreiben von Datentypen, deren Größe die ei-
nes einzelnen Registers übersteigt, sind mehrere Register an-
zusprechen.
Unterstützte Functioncodes:
Functioncode (FC) FC-Werte
Read Holding Registers 3
Write Multiple Registers 16
Datentypen:
Bezeichnung Anzahl Bytes Anzahl Register
Float 4 2
Int16 2 1
Uint16 2 1
Int32 4 2
Uint32 4 2
6 Transport und Lagerung
Die Produkte sollten nur in der Originalverpackung oder ei-
nem geeigneten Ersatz transportiert werden.
Bei Nichtbenutzung sind die Betriebsmittel gegen Feuchtig-
keit und Wärme zu schützen. Sie müssen in einem überdach-
ten, trockenen und staubfreien Raum bei einer Temperatur
von -20°C bis 60°C (-4 °F bis 140 °F) aufbewahrt werden.
7 Wartung
Bei Durchführung von Wartungsarbeiten jeglicher Art müs-
sen die relevanten Sicherheits- und Betriebsbestimmungen
beachtet werden. Hinweise zur Wartung finden Sie in der Ori-
ginalbetriebsanleitung auf der beigefügten CD oder im Inter-
net unter www.buehler-technologies.com.
8 Service und Reparatur
Eine ausführliche Beschreibung des Gerätes mit Hinweisen
zur Fehlersuche und Reparatur finden Sie in der Originalbe-
triebsanleitung auf der beigefügten CD oder im Internet un-
ter www.buehler-technologies.com.
8.1 Fehlermeldungen im Display
Tritt ein Fehler auf, wird im Display „Err“ angezeigt. Durch
drücken der Taste „ “ wird/werden die Fehlernummer(n) an-
gezeigt.
Fehlermeldungen werden nach Auftreten des Fehlers so lange
angezeigt, bis das Gerät neu gestartet wird, oder der Fehler
durch drücken der „Func“ –Taste quittiert wird. Die Quittie-
rung funktioniert nur, wenn der die Fehlerbedingung nicht
mehr gegeben ist.
Ursachen / Abhilfe: In der folgenden Liste sind die wahr-
scheinlichsten Ursachen und Maßnahmen für den jeweiligen
Fehler angegeben. Sollten die angeführten Maßnahmen nicht
weiterhelfen, wenden Sie sich bitt an unseren Service.
Problem /
Störung
Mögliche Ursache Abhilfe
Keine
Anzeige
• Keine Netz-
spannung
• Verbindungs-
leitung gelöst
• Display defekt
• Zuleitung prüfen
• Sicherung prüfen
• Anschlüsse prü-
fen
(dauer-
haft)
D1.02 (Es wird die Softwa-
reversion des Dis-
plays angezeigt).
• Keine Kommu-
nikation zum
Regler
• Anschlüsse prü-
fen
Error • Es liegt ein Feh-
ler vor
• Auslesen der Feh-
lernummer wie
oben beschrieben
Error 01 • Störung Regler • Fehler quittieren
(vorübergehende
Störung)
• Spannungsver-
sorgung für ca. 5 s
trennen
• Service kontaktie-
ren
9Bühler Technologies GmbHBX440016 ◦ 09/2021

TC-MIDI (+)
Error 03 • Mikrocontrol-
ler-Störung /
MCP2
• Service kontaktie-
ren
Error 04 • EEPROM Fehler • Service kontaktie-
ren
Error 22 • Kabelbruch
Feuchtefühler 1
• Feuchtefühler-
Leitung kontrol-
lieren
• Feuchtefühler
kontrollieren
Error 32 • Kabelbruch
Feuchtefühler 2
• Feuchtefühler-
Leitung kontrol-
lieren
• Feuchtefühler
kontrollieren
Error 40 • Allgemeiner
Fehler Tempe-
raturfühler 1
(Blocktempera-
tur)
• Sensor möglicher-
weise defekt
Error 41 • Untertempera-
tur / Kurz-
schluss Tempe-
raturfühler 1
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Error 42 • Übertempera-
tur / Kurz-
schluss Tempe-
raturfühler 1
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Error 43 • Messwert-
schwankung
Temperatur-
fühler 1
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Error 50 • Allgemeiner
Fehler Tempe-
raturfühler 2
(Referenztem-
peratur Delta-
T)
• Sensor möglicher-
weise defekt
Error 51 • Untertempera-
tur / Kurz-
schluss Tempe-
raturfühler 2
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Error 52 • Übertempera-
tur / Kurz-
schluss Tempe-
raturfühler 2
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Error 53 • Messwert-
schwankung
Temperatur-
fühler 2
• Anschluss Tempe-
raturfühler prü-
fen
Statustext Mögliche Ursache Abhilfe
H2o.1 • Feuchtealarm
Feuchtefühler 1
• Trocknen
• Kondensatsam-
melgefäß prüfen
H2o.2 • Feuchtealarm
Feuchtefühler 2
• Trocknen
• Kondensatsam-
melgefäß prüfen
init • Initialisie-
rungsphase
• Warten
PuMP • Pumpen deak-
tiviert
• Pumpen im Menü
wieder aktivieren
dt Nur bei aktiver Del-
ta T-Regelung: Die
Blocktemperatur
befindet sich nicht
im definierten
Temperaturbereich.
• Kühler befindet
sich noch in der
„Einlaufphase“
• Schwankende
Umgebung-
stemperatur
• Kühlleistung
nicht ausrei-
chend
• Warten, ob die
Zieltemperatur
noch erreicht
wird
• Umgebungstem-
peratur / einge-
brachte Leistung
kontrollieren
• Prozessbedingt:
Anpassen der
Alarmgrenzen
(Blinken)
• Über-/Unter-
temperatur
• siehe Kapitel
„Fehlersuche und
Beseitigung“
10 Bühler Technologies GmbH BX440016 ◦ 09/2021
Table des matières
Langues :
Autres manuels Bühler technologies Congélateur

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Bühler technologies EGK 10 Guide de référence

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Bühler technologies 4496 Series Manuel utilisateur

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Bühler technologies EGK 1/2 Guide de référence

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Bühler technologies EGK 2A Ex Manuel utilisateur

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Bühler technologies Precooler TS 10 Manuel du propriétaire

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Bühler technologies TC-Double Plus Manuel utilisateur

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Bühler technologies EGK 2-19 Manuel utilisateur

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Bühler technologies EGK 2A Ex Manuel utilisateur

















