Aastra DECT EMEA Manuel utilisateur

Messkoffer/Site Survey Kit
DECT EMEA
Bedienungsanleitung/User Guide

Die Nichtbeachtung dieser Hinweise kann Gefahren verursachen und gegen bestehende Gesetze
verstoßen. Lesen Sie bitte dieses Handbuch vor dem Beginn der Tätigkeiten und bewahren Sie es
auf. Geben Sie den Messkoffer nur mit diesem Handbuch an Dritte weiter.
•Die Ladegeräte (Steckernetzteile) sind für eine Spannung von 230 V geeignet und zugelassen.
Der Betrieb in Netzen mit anderen Spannungswerten ist nicht zulässig.
•Benutzen Sie den Messkoffer nicht in explosionsgefährdeten Bereichen.
•Wichtige Hinweise zum Gebrauch der Akkus finden Sie im Anhang.
•Legen Sie die Geräte nicht
- in die Nähe von Wärmequellen,
- in direkte Sonneneinstrahlung,
- in die Nähe von anderen elektrischen Geräten.
•Schützen Sie die Geräte vor Nässe, Staub, aggressiven Flüssigkeiten und Dämpfen.
•Schließen Sie nur zugelassenes Zubehör an.
•Die Forschung hat gezeigt, dass in bestimmten Fällen medizinische Geräte durch eingeschaltete trag-
bare Telefone (DECT) beeinflusst werden können. Halten Sie deshalb bei der Verwendung tragbarer
Telefone innerhalb medizinischer Einrichtungen die Bestimmungen der jeweiligen Institute ein.
•Niemals
- die Geräte selbst öffnen!
- die Steckkontakte mit spitzen und metallischen Gegenständen berühren!
•Reinigen Sie die Geräte nur mit einem leicht feuchten Tuch.
Haftungsausschluss
Dieses Produkt wurde gemäß ISO 9001 Qualitätskriterien gefertigt.
Dieses Produkt und die mitgelieferten Benutzerinformationen sind mit größter Sorgfalt erstellt wor-
den. Die Funktionen des Produkts sind über umfangreiche Zulassungstests geprüft und freigegeben
worden. Dennoch können Fehler nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Die Gewährleistung
beschränkt sich auf den Ersatz fehlerhafter Hardware.
Der Hersteller haftet nicht für direkte oder indirekte Schäden, die durch falsche Handhabung,
unsachgemäßen Gebrauch oder sonstiges fehlerhaftes Verhalten mit einem Produkt entstehen soll-
ten. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist in jedem Fall ausgeschlossen.
Sicherheitshinweise

1
Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise..................................................................................................................II
Haftungsausschluss.............................................................................................................................................II
Der Messkoffer DECT EMEA........................................................................................................3
Inhalt des Messkoffers........................................................................................................................................3
Grundlagen...............................................................................................................................4
Allgemeines..........................................................................................................................................................4
Erste Überlegungen ............................................................................................................................................4
Versorgungsbereich............................................................................................................................................5
Abdeckung eines Funksystems ....................................................................................................................6
Abstrahlcharakteristik einer Basisstation........................................................................................................7
Hochfrequenz-Ausbreitungsbedingungen.....................................................................................................8
Störfaktoren .....................................................................................................................................................8
Empfangsbedingungen .................................................................................................................................9
Einsatz externer Antennen..............................................................................................................................10
Fading-Effekt .................................................................................................................................................11
Die Messung/Projektierung.....................................................................................................12
Erfassen der Kundenbedürfnisse....................................................................................................................12
Erstes grobes Festlegen der Basisstationen-Standorte..............................................................................12
Ausmessen vor Ort............................................................................................................................................14
Optimales Positionieren der DECT-Basisstation......................................................................................14
DECT-Basisstation bei Außenversorgung.................................................................................................16
DECT-Basisstation bei Innenversorgung ..................................................................................................16
Vorbereiten der Messung............................................................................................................................17
Handover-Überlappungsbereiche -> Synchronisation der Basisstationen .......................................17
Verkehrsdichte ..............................................................................................................................................17
Hotspots .........................................................................................................................................................19
Durchführen der Messung...............................................................................................................................20
Funktionsprüfung des Messequipments..................................................................................................20
Aufbau einer internen Verbindung zwischen den Mobilteilen............................................................20
Einschalten in den Messmodus am Mobilteil..........................................................................................21
Der Messvorgang..........................................................................................................................................22
Einsatz des optionalen Messmobilteils von Kirk.....................................................................................25
Inhaltsverzeichnis

2
Anhang ...................................................................................................................................26
Technische Daten .............................................................................................................................................26
Wichtige Hinweise zum Gebrauch von Akkus .............................................................................................26
Stichwortverzeichnis.........................................................................................................................................28
Inhaltsverzeichnis

3
Der Messkoffer DECT EMEA
Inhalt des Messkoffers
Bezeichnung Anzahl
1Mess-Basisstation mit Anschlussleitung an Akkupack 1
2Akkupack für Basisstation 2
3Ladegerät für Akkupack 1
4Mess-Mobilteil (Aastra) 2
5Ladestation für Mess-Mobilteil (Aastra) 2
6Headset für Mess-Mobilteil (Aastra) 1
7Gürtelclip für Mess-Mobilteil (Aastra) 2
8Data-Link-Kabel für Mess-Mobilteil (Aastra) 1
9Link-Kabel für Anschluss externe Musikquelle an Mess-Mobilteil (Aastra) 1
10 Benutzerhandbuch 1
Zusätzlich optional:
11 Mess-Mobilteil (Kirk) 1
12 Ladestation mit Steckernetzgerät für Mess-Mobilteil (Kirk) 1
13 Stativ mit Montageplattform 1

4
Grundlagen
Allgemeines
Um den problemlosen Betrieb eines DECT-Systems zu gewährleisten, muss ein homogenes Funkfeld
geschaffen werden, das an den vom Kunden gewünschten Stellen auch ausreichend Gesprächsmög-
lichkeiten (Anzahl gleichzeitiger Verbindungen) zur Verfügung stellt. Zu diesem Zweck wurde der
DECT-Messkoffer entwickelt.
Mit den im Koffer enthaltenen Geräten ist es möglich, dem Kundenwunsch entsprechend die Stand-
orte der DECT Basisstationen zu ermitteln.
Die Basisstationen nennen sich Radio Fixed Parts (RFP). Es werden alle 120 DECT-Duplexkanäle ver-
wendet.
Erste Überlegungen
Generell kommen für den Einsatz des Messkoffers zwei Anwendungsfälle in Frage: Neuprojektierung
oder Erweiterung eines bestehenden Systems. In beiden Fällen sind eine eingehenden Besprechung
mit dem Kunden sowie möglichst detaillierte Informationen notwendig, um das komplexe System
möglichst effektiv zu konfigurieren. Eine umfangreiche Information des Kunden wiederum ermög-
licht diesem eine optimale Nutzung der vorhandenen Leistungsmerkmale, das seinerseits eine
große Effizienz in der Anwendung als auch eine hohe Kundenzufriedenheit mit sich bringt.
Folgende Punkte sind besonders bei Neuprojektierung zu beachten:
•Erschlossener Funkbereich, Kapazität betreffend Anzahl Verbindungen („Verkehrsdichte“)
•Bekannte Problembereiche, Verhaltenshinweise
•Handover-Grenzbereiche und was dabei geschieht
•Schnurlos-Gruppen und weitere Leistungsmerkmale
Bei einer Projekterweiterung muss zwischen den folgenden Möglichkeiten unterschieden werden:
• Zusätzliche Mobilteile ohne nennenswerten Zusatzverkehr erfordern lediglich neue Einträge im
PBX-Nummerierungsplan.
• Zusätzliche Mobilteile mit Zusatzverkehr erfordern neben den Einträgen im PBX-Nummerierungs-
plan die Überprüfung der bestehenden Funkzellen auf evtl. notwendige Verstärkung durch wei-
tere Basisstationen.
• Ein erweitertes Gebiet muss erschlossen werden.

5
Grundlagen
Versorgungsbereich
Der Versorgungsbereich eines DECT-Systems kann geografisch gesehen sehr unterschiedlich sein.
Meist liegt der Großteil des Versorgungsbereichs aber innerhalb von Gebäuden.
Ein DECT-System ist immer bezogen auf eine PABX. Ein Handover in ein angrenzendes DECT-System
einer anderen PABX erfolgt nicht, auch wenn das Mobilteil an beiden Systemen angemeldet ist.
Die Projektierung kann aber sehr wohl für beide Systeme gemacht werden, da mit dem Messmate-
rial ohne PABX gearbeitet wird.
Beispiele zur Positionierung der Basisstationen in Gebäuden

6
Grundlagen
Abdeckung eines Funksystems
Der Versorgungsbereich eines Funksystems muss nicht zusammenhängend sein. In der Praxis
können verschiedene unabhängige DECT-Systeme gebildet werden. Ein Mobilteil kann an mehreren
unabhängigen DECT-Systemen angemeldet sein. Die Versorgungsbereiche dieser unabhängigen
DECT-Funksysteme können sich auch überlappen. Eine automatische Systemsuche ist dann nicht
möglich.

7
Abstrahlcharakteristik einer Basisstation
Der Abdeckungsbereich einer Basisstation ist unter anderem abhängig von der Antenne, über die
das Funksignal abgestrahlt wird. Die Basisstationen senden über zwei eingebaute Antennen im
Innern des Gehäuses. Die Abstrahlcharakteristik der internen Antennen ist „Doughnut“-förmig (die
Abstrahlung auf der Rückseite ist etwas geringer), d. h. die registrierten Mobilteile können sich in
alle Richtungen bis zu einer ähnlichen Distanz von der Basisstation entfernen, ohne dass das Funk-
signal abbricht. Nicht berücksichtigt ist dabei die Topologie, die die Ausbreitung der Signale dämpft.
„Doughnut“-förmige Abstrahlcharakteristik einer DECT Basisstation
Die Abstrahlcharakteristik innerhalb des zu versorgenden Raumes wird von Objekten und Materia-
lien, die sich in Gebäuden befinden, beeinflusst. Daher wird die „Doughnut“-förmige Abstrahlcha-
rakteristik je nach Verhältnissen entsprechend verformt.
Abstrahlcharakteristik durch Hindernisse in der Funkausbreitung.
Grundlagen

8
Hochfrequenz-Ausbreitungsbedingungen
Um die Ausführungen über physikalische Bedingungen in den folgenden Kapiteln besser verstehen
zu können, wird an dieser Stelle eine Einführung in die Hochfrequenz-Ausbreitung gegeben.
Das hier zur Diskussion stehende Verfahren ist der DECT-Standard. Dieser arbeitet im Frequenzbe-
reich 1880 ... 1900 MHz und bietet 120 Kommunikationskanäle.
Alle Schnurlos-Systeme sind den nachfolgenden Ausführungen grundsätzlich unterworfen. Die bei
der Projektierung eines beliebigen Systems erworbenen Erfahrungen werden also bei der Projektie-
rung von DECT-Systemen sehr hilfreich sein.
Störfaktoren
Die Kenntnis möglicher Störungsgründe kann den Projektierenden so sensibilisieren, dass viele kriti-
sche Stellen mit entsprechenden Maßnahmen schon bei der Auslegung des DECT-Systems mög-
lichst umgangen werden können. In der Funktechnik gibt es viele Störfaktoren, die vor allem die
Reichweite und die Qualität der Übertragung beeinflussen.
Grundsätzlich muss man zwischen zwei Arten von Störfaktoren unterscheiden:
• Störungen durch Hindernisse, die die Funkausbreitung dämpfen und / oder reflektieren und
dadurch zu Funkschatten führen
• Störungen durch andere Funksignale (z. B. andere nicht synchrone DECT-Systeme), die zu Fehlern
in der Übertragung führen
Die Empfangsleistung der DECT-Signale kann lokal innerhalb weniger Zentimeter stark schwanken.
Eine Störung der Signale kann also durch Veränderung der Position der Basisstation vermindert bzw.
behoben werden.
Grundlagen
Table des matières
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